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Das berichten unsere Kunden von ihren Touren

 
 

Vietnam 2002

 
 
MonatReisebericht
DezemberHallo Frau Gresser,

nun sind wir schon über eine Woche zurück aus Vietnam und die letzten Jetlag-Nebenwirkungen sind längst vorbei. Uns hat es sehr gut gefallen! Reizüberflutung pur: pralle Märkte, wuselnde kleine Vietnamesen, bunte Landschaften, leckeres Essen (und dazu noch sooo gesund) und, und, und ....

Sprich: wir waren begeistert! Überrascht waren wir, dass Vietnam doch schon so gut touristisch erschlossen ist (wir hoffen natürlich, dass das nicht übertrieben wird ;-) Außerdem hatten wir nicht damit gerechnet, in so schönen und gastfreundlichen Hotels unterzukommen. Das Parkhotel in Hanoi als Anfang war schon gut, aber es steigerte sich noch. V.a. im Riverside Resort (Zimmer mit Blick auf Fluss) und im Ana Mandara haben wir uns sehr wohl gefühlt. In Hanoi haben uns v.a. die Altstadt mit den bunten Märkten, die schönen Häuser aus der Kolonialzeit und das Ho-Chi-Minh Denkmal mit dem umliegenden Park und Häusern gefallen. Bilder in einer guten Galerie haben wir gemäß Tipp vom Reisebuch ebenfalls dort ersteigert. Wir konnten uns recht schnell in Hanoi orientieren und sind dort viel zu Fuß herumgelaufen. Die Fahrt durch die Halong Bucht war herrlich entspannend und faszinierend (boat people, Kreidefelsen). Wieder waren wir überrascht, dass wir die einzigen Gäste auf einem großen Boot waren. In Hue durften wir ausgerechnet auf der Fahrradtour dann auch endlich mal die Regenzeit erleben. Hier waren wiederum der Markt und die alte Kaiserstadt besonders interessant.

Die Stadt Nha Trang fanden wir nicht so spannend (vielleicht haben wir aber auch nicht die richtigen "Ecken" gefunden). Dafür war ja das Ana Mandara um so schöner. Eine Bootsfahrt inkl. Schnorcheln und Besuch des Aquariums und einer Insel ist ebenfalls empfehlenswert. Gegen Saigon konnten wir auch nichts Negatives finden. Schade, dass wir in dieser Gegend nur so kurz waren. Das Mekong Delta würden wir gerne in einem späteren Urlaub genauer erkunden. Das wehrhafte Cu-Chi mit seinem Tunnelsystem (klaustrophobisch für große, kernige Europäer) war den Ausflug wert, ebenso die Fotoaustellung in Saigon zum USA-Vietnam-Krieg (da bleibt denn doch ein Kloß im Hals stecken). Wir waren erstaunt, wie (scheinbar?) gelassen die Vietnamesen mit der Vergangenheit umgehen und wie wenig Hass auf ehemalige Feinde übriggeblieben ist.

Das war zumindest unser Eindruck über die 14 Tage in Vietnam, genauer konnten wir natürlich nicht in die vietnamesische Seele schauen. Einzig und allein das Abschiedsessen im zum Rex Hotel gehörenden Restaurant empfanden wir als Massenabfertigung und nicht besonders originell. Im Vergleich dazu: In den 2 Wochen zuvor haben wir oft in den preiswerten Garküchen gegessen und uns hier unbekannte Speisen zugetraut und wir waren fast immer begeistert. Wir haben uns gewundert, dass sich nicht mehr Touristen trauen, hier zu essen, sondern die "gepflegten" Cafés und Restaurants vorziehen. In den Garküchen und im Ana Mandara gab es unserer Meinung jedenfalls das leckerste Essen. Wir fanden alle drei Reiseführer sympathisch, am meisten jedoch den aus Hanoi. Fazit: Der Urlaub wird uns noch lange in Erinnerung bleiben!

Ganz großen Dank und viele herzliche Grüße an Sie

von S. & W. R.  
 
NovemberHallo Frau Gresser !

Wir sind gestern früh von unserer Reise zurückgekehrt und wollen doch gleich Rückmeldung geben. Kurz gesagt: die Reise war total toll. Wir waren von den vielen Eindrücken während der Reise oft überwältigt. Es hat alles gestimmt: die Führer, die Hotels, der Programmablauf - es war alles für uns passend. Erstaunt hat uns der Standart bei den Hotels - eigentlich entsprach er bei den "Sterne-Hotels" dem Europäischen. Auch die Programmzusammenstellung war genau richtig: die Naturerlebnisse und auch der Kontakt zu Vietnamesen kam nicht zu kurz. Unsere Wanderungen im Cuc Phuong - Nationalpark (12 km) und auf der Insel Cat Ba (15 km incl. Klettertour) waren so ganz nach unserem Geschmack. Aber auch die kulturelle Seite war gut "dosiert" - man muss schließlich nicht jede Pagode gesehen haben, um einen Eindruck über das Land und seine Kultur... zu bekommen. Was uns aber total faszinierte: die Neugier und Offenheit der Vietnamesen: ein Lächeln - und die Zurückhaltung ihrerseits ist dahin - wenn sie eine Fremdsprache können, zeigen sie dies und sind sofort mit einem im Gespräch. Einfach toll! Witzig waren teilweise die Erfahrungen meines Mannes: er ist "gut beisammen" und hat an den Armen viele dichte blonde Haare: oft wurde er "begutachtet", häufig berührte ihn v.a. Kinder im Vorbeigehen und freuten sich dann - manchmal wurde die Echtheit der Haare auch eingehend geprüft (v. älteren Vietnamesen). Wir waren auf solche Erfahrungen Gott sei Dank vorbereitet... und haben es lachend geschehen lassen. Total begeistert hat uns auch die Landschaft: "Postkartenidyllen" en masse - man könnte dauernd fotografieren... Natürlich haben wir wahnsinnig viel erlebt und werden anhand der vielen Bilder noch lange daran zehren. V.a. auch Phan Thiet zum Abschluss war sehr schön (übrigens: gegenüber vom Blue Ocean gibt es ein kleines Lokal "Huong Vu", das man nur empfehlen kann!).

Wir haben ausschließlich vietnamesische Küche genossen - sie ist ja so vielseitig wie das Land. Kurz und gut: wir können eine derartige Reise nur weiterempfehlen - und werden das auch tun.

Viele Grüße

K. und J.R.  
 
AugustHallo Frau Gresser !

Es hat alles prima funktioniert ! Die Reise war bestens organisiert und ich bin sowohl von Vietnam als auch von Kambodscha begeistert ! Vor allen Dingen hat mich Vietnam fasziniert. Die vier Tage in Saigon und Umgebung habe ich genossen. Das quirlige, facettenreiche Leben und die netten Menschen haben mich tief beeindruckt. Ich habe dort Freunde gefunden und werde bestimmt nicht zum letzten Mal dort gewesen sein. Durch meinen sehr engagierten Guide, Herrn Cuong, habe ich nicht nur das dem Reiseprogramm entsprechende Vietnam, sondern auch das Leben jenseits der Touristenpfade kennengelernt. Unvergessen bleiben mir unsere Mopedtouren durch das nächtliche Saigon ! Kambodscha schloß sich in Gestalt der Tempelanlagen von Angkor nahtlos an das bisher Erlebte an. Hier kann ich nur empfehlen, mehr als drei Tage einzuplanen, denn das was es dort zu sehen gibt, hinterläßt eine solche Fülle von Eindrücken, daß man es kaum in so kurzer Zeit verarbeiten kann.

D.R.

 
August Hallo Frau Gresser,

seit 2 Tagen sind wir zurück aus Vietnam und wir haben uns wieder an deutsche Sitten gewöhnt. 4 Wochen, die äußerst interessant, abwechslungsreich, aber auch etwas anstrengend für uns waren. Es hat alles bestens geklappt, Ihre Organisation war perfekt, es gab keine Pannen.Besonders hat uns das freundliche und umtriebige Volk der Vietnamesen, die herrliche Landschaft, das gute Essen beeindruckt. Wir fühlten uns jederzeit sicher und wohl. Dazu haben im Norden Hr.Son und sein Fahrer, ebenso im Süden Hr.Binh und sein Fahrer beigetragen. In Zentralvietnam war leider das Wetter schlecht (dafür kann keiner), vielleicht drückte das nicht nur unsere, sondern auch die Stimmung von Hr. Van Tao und Fahrer. (Hr.Cuong sprang kurzfristig für Hr.VanTao ein und bemühte sich sehr) Ihr Reiseprogramm war bestens, vielleicht war 1 Tag zuviel am Ende in Saigon, statt dessen ein weiterer Badetag am herrlichen Strand von Phan Thiet. Auch die Auswahl und Lage der Hotels war gut, erstaunlich schon ihre Qualität. Hin - und Rückflug mit Thai Airways empfehlenswert. Liebe Fr. Gresser, wir könnten noch viel weiter Gutes berichten, aber Fotoalben und Film haben vieles für uns gespeichert. Wir danken ihnen für ihre gute und ehrliche Vorbereitung, wir können Sie und Ihre Organisation, sowie Discover Vietnam jederzeit weiterempfehlen.

Liebe Grüße

H.H. und D.H.  
 
AugustHallo Frau Gresser,

wir sind vor wenigen Stunden zurückgekehrt.

Es war alles vortrefflich! Kompliment!!!!!!!!

Ich werde mich bald telefonisch bei Ihnen melden, da Sie sicher interessiert sind an verschiedenen Details, bzw. an unserer Sicht der Dinge. Wir haben liebenswerte Leute in einem vielfältigen exotischen Land kennengelernt und uns sehr wohlgefühlt. Eigentlich ist alles ungewöhnlich gut und nach Plan verlaufen. Das "eigentlich" bezieht sich nur auf die etwas schief gelaufene Cat-Ba-"Wanderung", bei der wir beiden Frauen uns als untauglich für eventuelle Dschungelkämpfe erwiesen und Frau Z. sagte, dass sie viel schwieriger als ihre Nepal-Trecking-Tour sei. Wir brachen dann auch ab zum Entsetzen der beiden Guides, die sich sehr "schuldig" fühlten und uns durch 1000 nette Gesten trösten wollten. Radeln bei 38 Grad auf der Nationalstraße 1 ist uns weniger schwer gefallen. Da kamen wir als alte Radler sehr auf unsere Kosten. Ansonsten sind wir erstaunt, dass wir nicht 10 Kilo zugenommen haben. Sie hatten uns nicht gesagt, dass wir 3 Wochen lang in einen wahren Delikatessentaumel verfallen würden und zwar 2x täglich, wobei wir es ja unter fünf Gängen (mittags) und 7-8 (abends) eigentlich nie taten. Wir gewöhnen uns nun mit Mühe wieder zurück an Messer und Gabel und derbe deutsche Alltagskost. Wer schnitzt (!!) uns jetzt Ananas und Mango? Telefonisch bald mehr. Ich werde Ihnen dann auch noch ein Loblied auf unseren Guide aus Hanoi (Hai) singen. Was das für ein Goldstückchen war, wurde uns erst so recht in Hanoi bewußt, auch im Vergleich mit dem Kollegen aus Hanoi, der bemüht war, aber nicht die Ausstrahlung von Hai hatte. Übrigens haben wir auch 5 schöne Stunden in Bangkok verbracht. Ja wirklich! Es gibt da gute und sichere Möglichkeiten, die ich Ihnen auch gern für nachfolgende Reisegruppen beschreiben kann. Es lohnt sich. Zum Schluß noch: unsere favorisierten Orte: Ha Long Bucht (!!!), Hoi An, Hanoi. Natürlich auch das Mekong-Delta, aber da waren wir noch nicht so recht akklimatisiert. Hue ist auch sehr interessant.

Vielleicht fehlte es da etwas an Zeit.

Liebe Grüße und bis bald telefonisch

V.Q.  
 
JuliSehr geehrte Frau Gresser,

zuerst einmal ein grosses Kompliment fuer Ihre Reiseplanung. Es ist wirklich bezaubernd und macht viel Spass. Herr Yen gibt sich alle Muehe, und wir haben (auch der Fahrer) viel Freude.Da ich auch alles mitmache (vor allem auch was das Essen betrifft), hat auch Herr Yen viel Spass dabei. Wir essen ausschliesslich original und nur in Lokalitaeten, wo bestimmt keine 'Langnasen' zu finden sind. Mir bekommt die Kueche sehr gut und schmeckt hervorragend. Die Menschen sind sehr, sehr nett und teilweise sehr offen, und es macht mir viel Freude bei ihnen. Wir sind seit gestern in Sapa, und die Offenheit der ethnischen Minderheiten hier ist einfach umwerfend. Wenn Sie noch nie im Norden Vietnams unterwegs waren, kann ich ihnen das nur sehr empfehlen. Zwei Tage in Sapa sind dabei sicher nicht zuviel -, ich koennte es hier auch noch laenger aushalten, da auch die Natur sehr schoen ist. Das Wetter hat bisher weitgehend mitgespielt, auch wenn es heute teilweise recht feucht war. Kleine Schauer sind immer drin, und heute Vormittag bei der Wanderung durch die Mong-Doerfer war es stellenweise schon richtig nass. Das macht aber weiter nichts. Die Sachen trocknen sehr schlecht wieder, aber das tut der Sache wirklich keinen Abbruch. Sie merken schon, mir gefaellt es wirklich sehr gut, und ich war sicher nicht zum letzten Mal hier. Eine Idee vielleicht fuer die Zukunft: Ich persoenlich haette sicher einmal Spass und Interesse daran, in einem der Doerfer der ethnischen Minderheiten ein paar Tage zu verbringen, um den Menschen ueber das normale Mass hinaus naeher zu kommen und sie noch besser kennenzulernen (das geht so natuerlich leider nicht). Wenn man jetzt Kontakt bekommt, faehrt man leider schon wieder ab. Das aber nur als Tip, vielleicht auch fuer andere Reisende, die sich fuer die Menschen hier interessieren - sie haben es sicher verdient.

Viele Gruesse aus einem sehr schoenen Land mit eindrucksvollen Menschen

T.K.  
 
FebruarLiebe Frau Gresser,

wir sind also pünktlich wieder in Frankfurt gelandet, minus 16 Grad ließen das sonnenverwöhnte Gemüt erzittern, aber man kann ja nicht immer Urlaub haben. Kurz zusammengefasst: es war ganz grosse Klasse, es hat alles prima und reibungslos geklappt, und es war wunderbar. Vom Einchecken in Frankfurt, als die Fensterplätze bereits reserviert waren, über den Flug mit Thai Air (ein sehr angenehmes Fliegen) bis zum Gepäckabholen in Frankfurt nach dem Rückflug kann ich keinerlei Kritik anmelden, wenn ich jetzt also trotzdem maile, dann nur weil einige Hinweise Sie vielleicht interessieren. In Saigon stand auf unserem Programm (15.12) abends ein Abendessen mit Folklore. Haben wir uns drauf gefreut, da wir ja aber die Reise ohne Verpflegung gebucht hatte, gab es diese Abendaktivität im Programm des Reiseführers gar nicht. War nicht schlimm, da es ja genügend Möglichkeiten gibt, abends in Saigon einen Folkloreabend zu besuchen, und unser Reiseführer hat uns geholfen, das passende zu finden. Ich weiß nur nicht, ob vielleicht andere Kunden ein Problem damit hätten. Eine der schönsten Stationen unserer Reise war das zentrale Hochland und Kon Tum. Wir hatten einen sehr guten örtlichen Führer in Kontum, und es waren zwei sehr schöne und erlebnisreiche Programmtage. Da der Programmablauf, der auf unserem Plan stand, vom tatsächlichen Verlauf in seiner Anordnung erheblich abwich, will ich kurz unseren Ablauf aufschreiben (ich denke, das wird das Standardprogramm sein):

1. Tag: Fahrt nach Norden, Besuch eines ehemaligen Schlachtfeldes des Vietnamkrieges unterhalb der Charlie Hills, Besichtigung des Ho Chi Minh Pfades, Besuch eines Dorfes der Jahrai, das nur über eine abenteuerliche Bambus-Hängebrücke zu erreichen war. Nachmittags Spaziergang durch einige Dörfer der Bahnar, die am Rand von Kon Tum liegen.

2. Tag: Vormittag Besichtigung des Priesterseminars in Kontum, ein sehr schöner Holzbau mit wundervollem Garten drumrum, katholische Holzkirche, die den Minderheiten vorbehalten ist, Spaziergang durch ein Bahnar-Dorf am Rand von Kon Tum. Nachmittag Trecking nach Konkotu ("Isoliertes Dorf"), d.h. etwa 1stündige Wanderung durch den Dschungel nach Konkotu, Baden im dortigen Fluss und zurück (1/2 Stunde) bequemer Spaziergang auf der Strasse (normale Staubpiste, an der aber gerade gebaut wird, um Konkotu zu erschließen). Wie gesagt, es waren wunderschöne Tage in Buon Me Thout und Kon Tum. Nur dass auf unserem Programm meist "Wanderung nach ..." stand, hat uns anfangs immer etwas irritiert, da wir eigentlich kaum selber gehen mussten, und eigentlich fand kein Wandern statt. Insofern haben wir immer darauf gewartet, dass wir jetzt mal wandern würden. Aber offensichtlich ist Wandern in Vietnam nicht so in, und im Nachhinein stört es mich auch überhaupt nicht, aber wir hatten einfach etwas anderes erwartet. KonTum-Tourist bietet für kleinere Gruppen (wenn ich richtig verstanden habe, so 7-20 Leute) eine Übernachtung in Konkotu bei den Bahnar an, abends mit Tanzen und Weinkrug-Leeren. Klingt recht interessant und spannend. Der Yali-Wasserfall ist mittlerweile der Yali-Stausee an einem grossen, neuen Wasserwerk, von dem man allerdings nicht viel sieht (man darf sowieso nicht bis zur Staumauer gehen). Aber die Landschaft ist schön. Nha Trang war auch wunderschön. Nur es hat geregnet, aber man kann ja nicht alles haben. Wir hatten jedenfalls wunderschöne Weihnachtstage. Bao Dais Villa war auch eine sehr gute Entscheidung, es war sehr schön, wunderbar gelegen und ruhig. Einziger Nachteil eben die Entfernung zur Stadt, die nach 22:00 Uhr zur Herausforderung wird (weil dann alle Moped-Fahrer plötzlich zu verschwinden scheinen). Wir haben eben das bis dahin etwas vermisste Wandern nachgeholt. Eine fetzige Sache in Nha Trang waren noch die Thermalquellen (im Norden der Stadt, gleich hinter den Cham-Türmen nach Westen abbiegen und noch 2km fahren). Dort gibt es ein Schlammbad. Wogegen es hilft, wissen wir nicht so genau, aber der Spaßfaktor war ungeschlagen.

Eine nicht so schöne Begebenheit in Nha Trang möchte ich auch noch anbringen: Taschendiebe. Wir standen am Strassenrand, als ein vorbeifahrendes Mopes uns unsere Fototasche mit der kompletten Ausrüstung entriss. Da die Riemenbefestigung aufgeschnipst ist, konnte der Mopedsozius die Tasche wohl auch nicht halten, und sie lag 5m weiter auf der Strasse. Uns (und der Ausrüstung) ist nichts passiert, und wir standen zugegebenermassen ziemlich einladend an der Strasse rum. Aber auf diese Art italienischen Taschendiebstahls waren wir einfach nicht eingerichtet und haben es nicht erwartet (Geld hatten wir schon sicherer an uns, und Pässe, viel Geld und Flugtickets waren im Hotel viel besser aufgehoben). Einer anderen deutschen Reisegruppe ist dasselbe passiert, aber da war der Fotoapparat wirklich weg. Eine Warnung sei also angemerkt.

Cat Tien Nationalpark: Das war auch ein sehr schöner Ausflug. Die Unterkunft ist zwar etwas einfacher, und das Abendessen hat unser Reiseführer schon am Nachmittag bestellt (am nächsten Morgen war der örtliche Hühnerbestand um 1 reduziert), aber es war auch ganz toll. Ein Ort, wo es nicht mal mehr Mopeds gab. Nach Ankunft am Mittwoch nachmittag sind wir noch eine Stunde mit einem örtlichen Führer durch den Dschungel gegangen, am nächsten Vormittag gab es noch einen Ausflug zu einer grossen Wiese (in der Regenzeit ist das wohl ein grosser See), wo man sehr schön Vögel beobachten konnte. Erst etwa eine halbe Stunde Fahrt mit dem Jeep, dann ein paar Minuten Fussmarsch durch den Dschungel, dann Vögel beobachten und dann zurück. Jetzt haben wir auch Papageien in freier Wildbahn gesehen, und ein wildes Schwein ist uns auch über den Weg gelaufen, und Affen gibt's viele. Ansonsten sieht man nicht so viele Tiere. Aber durch den Dschungel laufen und einfach zuhören ist auch schon mal ein Erlebnis. Am letzten Tag ging es dann quasi von Null auf Hundert in 5 Stunden: von totaler Natur und gar kein Verkehr bis dichtem Saigon-Verkehr. Und nun sind wir wieder hier. Es war eine wunderschöne Zeit in Vietnam. Das faszinierendste an Vietnam sind die Vietnamesen selber. Wir haben sie wirklich lieben gelernt. Und wenn man dann in Dresden abends zum Chinesen essen geht, der eigentlich ein Vietnamese ist, und in bestem Touristen-Vietnamesisch ein Gesundes Neues Jahr wünscht, dann ist das auch schön.

Ausserdem wissen wir jetzt, wie der Pfeffer wächst.

Ihnen noch ein gesundes, gutes und erfolgreiches Jahr

Herzliche Grüsse

Kirstin N.  
 
JanuarSehr geehrte Frau Gresser,

nach Beendigung unserer Reise durch Vietnam möchten wir Ihnen herzlich für die sorgfältige Vorbereitung und reibungslose Durchführung danken. Wir sind förmlich auf einer Sänfte durch dieses aufregende Land gereist, immer bestens betreut und umsorgt von freundlichen und zuverlässigen Guides. Die Begegnungen mit den aufgeschlossenen Menschen und die großartigen Natureindrücke haben unvergessliche Spuren hinterlassen.

Wir würden uns freuen, weiterhin über das Angebot von Vietnam Tours informiert zu werden und werden Sie in unserem Freundeskreis gerne weiter empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen.  

 

 

  

Vietnam Tours
Büro Bonn
Monika Gresser
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