Sehenswürdigkeiten in Vietnam

Ba Be Nationalpark Das nördliche Hochland ist ein Eldorado für Naturliebhaber. Die Nähe zu China bewahrte es anders als die entlaubten Berge weiter südlich vor Bombardements. 1979 aber wurde sie der Region zum Verhängnis, als China Vietnam Mores lehren wollte, hier einmarschierte und die Grenzorte zwischen Lang Son und Lao Cai zerstörte. Vermächtnis dieses Schlagabtausches sind die Minen, die das Gelände zu einem gefährlichen Terrain machen. Außerhalb der wenigen besiedelten Gebiete erstreckt sich freie Natur. Trotz kultivierter Flecken sind die Wälder bis hinauf zu den Gipfeln sehr dicht und beheimaten Tiger, Leoparden sowie Hunderte von Reptilien und Vogelarten. In der Provinz Ca Bang - 250 km von Hanoi entfernt - umringen bewaldete Gipfel drei miteinander verbundene Seen (Ba Be bedeutet "Drei Seen"). Der großartige Nationalpark dient dem Schutz der Wälder und großen Kolonien von Wasservögeln, die die beiden Inseln Po Gai Mai und An Ma bevölkern. Man kann bei einer Bootsfahrt die dunkle Stalaktiten- und Stalakmitenwelt der bis zu 300 m langen und bis zu 30 m hohen Puong Grotte erkunden. Eine weitere einstündige Bootsfahrt führt zum Wasserfall Dau Dang, der in Stufen 100 Meter in die Tiefe stürzt. Cat Ba Nationalpark Die Insel Cat Ba ist Vietnams schönster Nationalpark. Seen, Wasserfälle und Grotten in den spektakulären Kalksteinbergen, von denen die höchsten 331 m über dem Meeresspiegel liegen prägen hier das Bild. Die meisten oberirdischen Flüsse und Seen führen nur zeitweilig Wasser, weil der größte Teil des Regenwassers versickert und in unterirdischen Strömen zum Meer fließt. So herrscht hier in der Trockenzeit Wassermangel. Obwohl Teile der Landfläche der Insel unter dem Meeresspiegel liegen, ist der größte Teil leicht hügelig und zwischen 50 - 200 m hoch. Das Wasser um Cat Ba beherbergt 200 Fischarten, 500 Weichtierarten (Schnecken und Muscheln) sowie 400 Arten von Gliedertieren, wie Krebsen und Spinnen. An größeren Seetieren gibt es Seehunde und drei Arten von Delfinen. Der Nationalpark ist die Heimat von 15 Säugetierarten, wie z.B. dem Affen Presbytis francoisi poliocephalus, des Wildschweines Sus scrofa, Rehwild, Eichhörnchen und Igeln. 21 Vogelarten, einschließlich Habicht, Hornschnabel und Kuckuck sind hier beobachtet worden. Cat Ba liegt auf einer der Flugrouten von Wasservögeln wie Enten, Gänse und Strandvögel, die in den Mangrovenwäldern und an den Stränden brüten. Die 620 Pflanzenarten, die auf Cat Ba wachsen, schließen 118 Gehölze und 160 Heilkräuter ein. Cat Tien Nationalpark Ein neu eingerichteter Park, 36.000 ha groß, ca. 110 km nordöstlich von Saigon am Fluss Dong Nai mit tausendjährigen bis zu 40 m hohen Baumriesen. Dieser Park hat unter den Entlaubungsaktionen der Amerikaner während des Vietnamkrieges schwer gelitten, aber die großen alten Bäume haben überlebt, und die kleineren Pflanzen haben sich erholt. Auch der Bestand an Wildtieren hat sich regeneriert. Das Gebiet ist die Heimat des sehr seltenen Java-Nashorns. Ein anderes seltenes Tier, das hier entdeckt wurde, ist eine Rinderart, genannt Gaur. Neben Elefanten, Gibbons und Wildbüffeln leben hier mehr als 60 Säugetier- und Reptilienarten und eine unglaubliche Vielfalt von interessanten Vögeln.. Stufenartig fällt das Gelände aus den Truong-Son-Bergen nach Süden in die Ebene ab, wo Seen, Flüsse, Lagunen und ausgedehnte Sumpfgebiete das Landschaftsbild prägen. Hier kann man auch Wasservögel und Krokodile beobachten. Dalat Die Stadt inmitten der Seen, Wasserfälle und Pinienwälder entstand erst 1917, als die Franzosen den Platz seines "europäischen" Klimas wegen zum idealen Standort für ein Sanatorium bestimmten. Hier kann man auch als Europäer vergessen, wo man ist, und sich in der französischen Schweiz, den Seealpen oder im Elsass glauben. Entsprechend verwirklichten die reichgewordenen französischen Kolonisten, die der tropischen Hitze Saigons zu entfliehen suchten, hier ihre geheimen kleinbürgerlichen Träume: "herrschaftliche" Villen, "provencalische" Landgüter, "alpine" Chalets mit Blümchenbalkon und "elsässischem" Fachwerk oder auch nur biedermeierliche "Häuschen im Grünen" bestimmen noch heute weite Teile des Stadtbilds.
Da Nang Der an einer weiten Bucht gelegene und von hohen Bergen geschützte Hafen Danangs war zwischen dem 2. und 10. Jh. eine Metropole der Cham und diente 1535 den Portugiesen, 1847 den Franzosen und 1965 den Amerikanern als "Einfallstor" nach Vietnam. Die jahrelange Präsenz der Amerikaner hat Danang viel von seinem Flair geraubt. Viele Bäume und Alleen fielen dem Wahn zum Opfer, in ihrem Schutz könnten sich Partisanen einschleichen. Auch die entlaubten Berge und Hügel rund um die Stadt (heute wieder üppig grün) und die Unzahl der Friedhöfe sprechen eine deutliche Sprache. Danang hat eine schöne Promenade am Han-Fluss mit repräsentativen restaurierten Gebäuden aus der französischen Kolonialzeit, gute Hotels, Restaurants und Cafés, und es beherbergt das wirklich sehenswerte Cham-Museum. 8 km südlich von Da Nang ragen die Marmorberge, fünf imposante, bis zu 100 m hohe bewaldete Felskegel unvermittelt aus der Ebene auf. Der höchste und wegen seiner Grotten und Pagoden am häufigsten besuchte Berg ist der Son Thuy. Die China Beach, bekannt aus unzähligen Vietnam-Filmen, erstreckt sich kilometerweit nördlich und südlich der Marmorberge. Halong Bucht Östlich von Hanoi liegt die berühmte wirklich atemberaubende Halong-Bucht mit ihren unzähligen, eng beieinander liegenden, bizarr geformten Kalksteininseln und Grotten. Von Hong Gai aus kann man eine ausgedehnte Bootsfahrt machen und einige der Grotten besichtigen Hanoi Das Delta des Roten Flusses (Song Hong) ist die Wiege der vietnamesischen Kultur. Das fruchtbare und leicht kultivierbare Schwemmland und die reichen Metallvorkommen der nahen Berge führten schon lange vor der "Zivilisierung" durch das chinesische Weltreich zur Entstehung von Hochkulturen. Ausgrabungen weisen nach, dass schon Tausende von Jahren vor unserer Zeitrechnung Menschen im Delta siedelten. Hier lebt heute fast ein Drittel aller Vietnamesen. Hanoi ist eine der schönsten Städte Asiens. Ihr eigenwilliger Charme bleibt trotz gewaltiger Bauaktivitäten immer noch erhalten, denn Hanoi hat viele Gesichter: Streng, gibt es sich, wenn Vertreter des Staates auftreten. Beinahe aristokratisch und mit französischem Flair zeigt es sich in breiten Boulevards, prächtigen Alleen und repräsentativen Kolonialgebäuden. Ursprünglich und chaotisch bunt ist Hanoi im Gewirr der "36 Straßen und Gilden" seiner Altstadt, und romantisch an den Ufern seiner zahlreichen Seen. Die Stadt wirkt sauber und gepflegt. Gartenanlagen und Flanierwege des mitten im Zentrum gelegenen Hoan-Kiem-Sees sind vorbildlich und in dieser Form in kaum einer anderen Großstadt der dritten Welt vorstellbar. Es gibt kaum eine einzige Straße, die nicht von immergrünen und schattenspendenden Bäumen bestanden wäre. Seen und Teiche, teils künstlich angelegt, teils versandete Nebenarme des Roten Flusses, bedecken das ganze Stadtgebiet. Noch ist Hanoi trotz oder wegen aller Kriege und Verwüstungen eine überraschend intakte und in sich geschlossene Stadt geblieben, liebenswert, anmutig und integer. Hoi An Das historische Städtchen (30.000 E) wirkt auf den Betrachter, als sei hier irgendwann die Zeit stehen geblieben. Die meisten der alten Holzhäuser von Hoi An stammen aus dem frühen 19. Jh. und sind seitdem kaum verändert worden. Tan-Ky-Haus: das für alle anderen Häuser repräsentative Handelshaus wird seit 200 Jahren von einer Familie bewohnt, die aus Südchina nach Faifo (Hoi An) kam und ihren Wohlstand dem Handel mit Tee, Zimt und Areca-Nüssen verdankt. Entscheidend beim Bau von Häusern dieser Art war, den drei wichtigsten Elementen im chinesischen Leben Raum zu schaffen, der Ahnenverehrung, dem Geschäft und dem Familienleben. Japanische Brücke: die 18 m lange überdachte Holzbrücke über einen Seitenarm des Thu-Bon-Flusses verband das japanische mit dem chinesischen Viertel. Wie die beiden Affen am japanischen Ende der Brücke anzeigen, wurde der Bau im Jahre 1593, im Jahr des Affen, begonnen und zwei Jahre später, im Jahr des Hundes, beendet - dafür stehen die steinernen Hunde am anderen Ende. Cho Hoi-An: einen Besuch wert sind auch der lebendige Markt und die Verkaufsstände der Fischerfrauen entlang dem Thu-Bon-Fluß und am Bach-Dang-Pier mit den Sampans und Fischerbooten. Hue Hue hat 250.000 Einwohner und ist Sitz einer bedeutenden Universität. Doch kaum ein Gebäude dieser Metropole misst mehr als zwei Stockwerke. Die ruhige Schönheit und Anmut der Stadt am "Fluss der Wohlgerüche" vermittelt stets das Gefühl, in einer ehrwürdigen Kaiserstadt zu weilen. Der Zauber Hues läßt sich nicht mit Fakten und Zahlen messen und stellt sich auch nicht auf Anhieb ein, man braucht Zeit für Hue. Die Dynastie der Nguyen-Kaiser baute Hue ab 1802 als neue Kaiserstadt auf, und zwar bewusst als Kopie der chinesischen Hauptstadt Peking und ihres Kaiserpalastes. Das weitläufige 5,2 km² große Areal mit Befestigungswällen, Kanälen, Toren und Gärten umfasste ursprünglich 136 Gebäude. Schachtelartig umschließen drei Stadtanlagen einander: die Zitadelle Kin Thanh umschließt die Kaiserstadt Hoang Thanh, die wiederum die Verbotene Purpurne Stadt Tu Cam Than umschließt. Während die Zitadelle außer zu Verteidigungszwecken als Wohnstatt der zahllosen Palastwächter, Diener, Handwerker und Händler diente, war die Kaiserstadt das administrative und politische Zentrum des Hofes und die Purpurne Stadt die Wohnstätte der kaiserlichen Familie und ihrer Eunuchen. Alle Anlagen und Gebäude innerhalb der Zitadelle sind nach traditionellen Gesichtspunkten längs der Nord-Südachse angelegt und unterliegen einer ausgeklügelten architektonischen Komposition, die einerseits den harmonischen Einklang mit der sie umgebenden Natur sucht, andererseits aber die Außenwelt selbst auf eine Miniatur reduziert: Berge, Wälder und Meere finden ihre Entsprechung in den Steingärten, Bonsaibäumen und künstlichen Teichen der Kaiserstadt. Nichts ist zufällig, alles hat Symbolcharakter und ist zum Schutz und Ruhm des Himmlischen Herrschers und seiner nie enden wollenden Macht da. Die Zitadelle bildet ein Quadrat. Die bis zu 21 m dicken und 6 m hohen Backsteinmauern des äußeren Festungswalls erreichen eine Gesamtlänge von 11 km und sind zusätzlich auf allen vier Seiten von einem System von Kanälen, Wällen und zickzackförmig angelegten Gräben umgeben. In das Innere der Zitadelle gelangt man durch 10 befestigte Tore und Brücken. Sie beherbergt fünf Stadtbezirke, in denen etwa 50.000 Menschen leben. Rege kleine Geschäftsstraßen gehen über in stille Wohnviertel und fast ländliche Gebiete mit ausgedehnten Gemüsefeldern und kleinen Seen. Die Kaiserstadt ist eine Festung innerhalb der Festung. Sie ist von einer 4 m hohen Mauer von 2,5 km Umfang umgeben. Vier Tore führen in jede der vier Himmelsrichtungen. Die Verbotene Purpurne Stadt innerhalb der Kaiserstadt, der private Bereich des Herrschers und seiner Familie, war von einer 4 m hohen Mauer mit sieben Toren umschlossen, von denen jedes einem bestimmten rituellen Zweck diente. Purpur war wie Gelb ausschließlich dem Kaiser vorbehalten und die vorherrschende Farbe der Paläste dieses Teils der Stadt. "Verboten" war sie allen Männern mit Ausnahme des Kaisers selbst. Sämtliche Diener, Palastwachen usw. waren Eunuchen. Außer ihnen und der kaiserlichen Familie lebten hier nur noch die Konkubinen des Herrschers. Allein Minh Mang sollen mehr als 300 Frauen zur Verfügung gestanden haben, die fünf Pavillons des Harems bewohnten. Von den Palästen und Pavillons, Theatern, Tempeln und Gärten der Verbotenen Stadt ist heute nur noch wenig erhalten. Vieles wurde 1947 durch die Franzosen zerstört, den Rest besorgten die Kämpfe während der Tet-Offensive und das tropische Klima. Einige Gebäude werden heute mit Hilfe der UNESCO restauriert. Die sechs Grabmäler der Nguyen-Dynastie liegen südlich von Hue idyllisch inmitten von Hügeln, Reisfeldern, Pinienwäldern und Bambushainen. Von ihrer Anlage und Architektur her sind die Gräber von Minh Mang, Tu Duc und Khai Dinh die schönsten. Die Grabanlagen sind inspiriert von den chinesischen Mingh-Gräbern, aber keine Kopien. Die meisten wurden bereits zu Lebzeiten des Kaisers begonnen und zum Teil auch fertiggestellt.
Mekong-Delta Die südlichste Region Vietnams, die Reiskammer des Landes. Der Mekong entspringt in den Bergen Tibets und fließt über 4000 km durch China, Burma, Laos, Thailand und Kambodscha, ehe er Vietnam erreicht. Während der Regenzeit steigt der Fluß an und setzt weite Gebiete des Deltas unter Wasser, die dann oft wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten sind.
My Son Die Ruinen der Tempelstadt My Son, dem religiösen Zentrum der Champas, liegen südwestlich von Da Nang und können nur über eine Hängebrücke und eine anschließende abenteuerliche Fahrt mit dem Jeep erreicht werden. Im Unterschied zu anderen Cham-Stätten ist die heilige Stadt My Son in eine idyllische Talsenke eingebettet und umgeben von Bergen und üppiger Natur. Die Gründung des Shiva geweihten Heiligtums wird König Bhadravarman zugeschrieben, dessen Hauptstadt Sinhapura sich im 4. Jh. auf dem Gebiet des heutigen Tra Kieu, 28 km weiter östlich befand. Von den über 70 Bauwerken aus fast allen Epochen der Cham-Kunst, die die französischen Archäologen an dieser Stelle vorfanden, sind jetzt nur noch die Überreste von knapp 20 erhalten, die die Bombenteppiche der amerikanischen Luftwaffe mehr oder weniger unversehrt überstanden haben. Die majestätische Abgeschiedenheit des stillen Ortes und die bröckelnden, von Lianen überwucherten Ziegelkolosse üben einen besonderen Reiz auf den Besucher aus.
Nha Trang Nha Trang - eine der schönsten Städte Vietnams mit knapp 200.000 Einwohnern - liegt an der Mündung des Song Cai. Über ein Dutzend Hotels und zahlreiche Restaurants und Cafés liegen an dem mit Palmen gesäumten Strand, der selbst im Stadtbereich bemerkenswert sauber und einladend wirkt. Die türkisblauen Gewässer rund um die vorgelagerten Inseln gellten als Paradies für Taucher und Schnorchler, und von den Cham-Türmen im Norden der Stadt genießt man einen atemberaubenden Blick auf den schönsten Fischerhafen Vietnams. Die günstige Lage inmitten einer geschützten Bucht sorgt für ein vergleichsweise mildes Klima. Die Regenzeit setzt erst im Juli ein und dauert bis in den Dezember. Hochsaison an den Stränden ist zwischen März und Juli, aber baden kann man das ganze Jahr über.
Phan Thiet Phan Thiet ist eine kleine, betriebsame typisch vietnamesische Stadt mit einem malerischen Fischerhafen zu beiden Seiten des Phan Thiet Flusses (von der Brücke hat man einen schönen Blick auf Hunderte von Fischerbooten.). Der von Pinienwäldern und Dünen gesäumte Strand erstreckt sich nördlich der Flussmündung und reicht, nur unterbrochen von Vorsprüngen und Lagunen, bis zu dem auf einer felsigen Halbinsel gelegenen Fischerdorf Mui Ne. Schwarzer Fels, weiße Strände, Kokospalmen, hohe, rote Sanddünen und türkisfarbenes Meer - eine traumhafte Landschaft.
Phu Quoc Phu Quoc liegt 50 km westlich von Ha Tien im Golf von Thailand und ist die größte Insel Vietnams. Nord-Süd-Ausdehnung ca. 50 km. Im Norden und Osten der Insel sind die von Regenwäldern bedeckten Berge etwa 600 m hoch, entlang der flachen Westküste erstrecken sich Fischerdörfer und vereinzelte Strände. In der Hauptstadt Duong Dong wird die Spezialität der Insel hergestellt, die in ganz Vietnam bekannte Fischsauce (Nuoc Mam). Beinahe noch malerischer als die Hauptstadt ist der kleine Fischerort An Thoi an der Südspitze der Insel, der 15 weitere kleine Inseln vorgelagert sind. Um die Jahrhundertwende errichteten die Franzosen auf Phu Quoc das größte Gefangenenlager Cochinchinas und ließen sich von den Sträflingen Dutzende von Pfefferplantagen in den Urwald schlagen. Seit den Übergriffen der Khmer Rouge, die zwischen 1975 und 1978 regelrechte Massaker auf der Insel verübten und Phu Quoc nach wie vor als "ihr" Territorium reklamieren, ist die Präsenz von Armee und Partei hier besonders stark konserviert.
Saigon Mit den restaurierten Kolonialbauten in weichen Gelbtönen und den schattigen Alleen unter Tamarinden und Eukalyptusbäumen, den chinesischen Tempeln in Cholon, den schmalen Minihotels und pompösen Luxusherbergen nimmt die Stadt den Besucher schnell gefangen. Der Reiz liegt in der Mischung der Viertel, die jeweils ihr charakteristisches Gesicht bewahrt haben. Auf der einen Seite der ehemals französische Stadtkern, das eigentliche Saigon, und auf der anderen Seite Cholon, die alte Chinesensiedlung.