Kleine Flusskreuzfahrt „Ancient Cities“ mit der M.S. Hintha auf dem Irrawaddy ab Mandalay – 3 Tage – Exklusiv mit Dr. Axel Bruns

Mandalay - Inva (Ava) - Sagaing - Mandalay

Eine ganz besondere Kreuzfahrt bietet die M.S. Hintha. Dieses Schiff hat insgesamt nur 4 Kabinen und bietet alle Annehmlichkeiten, die man sich wünscht.  Bereichern Sie Ihre Reise durch Myanmar mit einer kleinen Kreuzfahrt in der Umgebung von Mandalay und entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten dieser Region bei interessanten Landausflügen bequem vom Schiff aus.

Mandalay war die letzte Hauptstadt des burmesischen Königreiches. Viele Besuchen kennen das Gedicht „The Road to Mandalay“ von Rudyard Kipling und stellen sich eine romantische Königsstadt vor – und sind dann von der modernen Stadt enttäuscht: die Einwohnerzahl von Mandalay hat sich in den letzten Jahren verdoppelt und die Stadt sieht mancherorts aus wie eine chinesische Provinzmetropole: verkachelte Fassaden und Shopping Center mit viel Glas. Das will so gar nicht passen. Der Charme Mandalays erschließt sich dem Besucher erst in der Umgebung der modernen Stadt.

Die kleine Kreuzfahrt „Ancient Cities“ berührt drei geschichtsträchtige Orte: Mingun, Inwa (Ava) und Sagaing. Sie werden im Rahmen dieser Kreuzfahrt (3 Tage/2 Nächte) besucht. Das Schiff verfügt über vier komfortable Kabinen mit Dusche und ein großes Sonnendeck mit Bar und bequemen Deckchairs. Da es auf dem Fluss immer angenehm kühl ist, ist auf den Einbau einer Klimaanlage verzichtet worden.

Termine und Preise auf Anfrage

Programmablauf

Flusskreuzfahrt ab Mandalay 3 Tage/ 2 Nächte

1. – Mandaly

Einschiffung auf der M.S. HINTHA am Nachmittag (ca. 15 Uhr). Während der ca. einstündigen Passage flussaufwärts genießen Sie das Leben auf dem Ayeyarwady River bei einem Begrüßungsdrink. Das Schiff macht nahe dem auf dem Westufer des Flusses gelegenen Dorf Mingun fest, das einige außergewöhnliche Bauwerke aufzuweisen hat. König Bodawhpaya, der wohl mächtigste Herrscher der letzten Dynasie, hatte den Wunsch, hier den größten Stupa der Welt zu bauen: der Mantara Gyi sollte über 150 m hoch werden und selbst von der 20 km entfernten Residenz Amarapura zu sehen sein. Der Tod des Königs im Jahr 1819 beendete seinen Traum, denn sein Nachfolger Bagyidaw ordnete an, die Bauarbeiten einzustellen, da dieses Großprojekt die Finanzreserven des Reiches zu ruinieren drohte. So blieb es bei dem beeindruckenden, über 50 m hohen Sockel. Diese Entscheidung stellte sich als eine sehr weise heraus, denn 1839 erschütterte ein schweres Erdbeben die ganze Gegend und zerriss den bereits halbfertigen Stupa in mehrere Teile. Auch die gigantischen Wächterlöwen, die bereits fertig gestellt waren, wurden stark in Mitleidenschaft gezogen: Ihre Reste sind am Ufer des Flusses zu bewundern. Erstaunlicherweise blieb die bereits fertig gegossene Tempelglocke unbeschädigt. Sie ist die größte klingende Glocke der Welt! Heute hängt sie in einem Pavillon nicht weit vom Stupa entfernt. Die kleine Pondaw-Pagode ist ein Modell der Mantara Gyi – so sollte er aussehen, wenn er fertig war. Die daneben gelegene Settawya-Pagode beherbergt einen marmornen Fußabdruck des Erleuchteten und wurde 1811 eingeweiht. Auch dieser Fußabdruck sollte später den Mantara Gyi schmücken…

Direkt gegenüber dem Glockenpavillon befindet sich ein Seniorenheim, dessen Bewohner alle Besucher freundlich empfangen. Beeindruckend ist die positive Atmosphäre dieses Ortes: in Myanmar nimmt man das Leben von der heiteren Seite – auch wenn man nach unseren Maßstäben in Armut lebt… Die Anlage beherbergt ca. 100 Senioren und wurde durch die großzügige Spende einer Nonne begründet. In späteren Jahren haben sich vor allem die chinesischen Brüder Aw als Spender profiliert, die durch die Erfindung des Tiger Balm zu großem Reichtum kamen.

Ein Besuch der schneeweißen Myatheindan Pagode (auch als Hsinbyume Pagode bekannt) rundet die Besichtigung Minguns ab. Sie ist ein Abbild des Universums nach buddhistischen altindischen Vorstellungen: sieben Ringgebirge umschließen den Mt. Meru, das Zentrum des Universums. Steigen Sie hinauf in den Götterhimmel und genießen Sie den Blick über das Tal des Ayeyarwady bis nach Mandalay. Abendessen und Übernachtung an Bord.

2. – Inwa

Nach dem obligatorischen „Early-Morning-Tea“ nehmen Sie das Frühstück ein, während die M.S. HINTHA an Mandalay vorbei den Fluss hinabgleitet. Nach ca. zwei Stunden haben wir das nächste Ziel erreicht, die alte Königsstadt Inwa, im Westen bekannt als Ava. Sie liegt an der Einmündung des Myitnege in den mächtigen Ayeyarwady, auf dessen Ostufer. Inwa war mehr als 400 Jahre lang die Hauptstadt verschiedener burmesischer Königreiche. Dasselbe Erdbeben, das den Mantara Gyi in Mingun zerstörte, besiegelte auch das Schicksal der Stadt. Sie wurde verlassen, und die Bewohner zogen ins nahe gelegene Amarapura, später dann nach Mandalay. Der königliche Hof wurde aber noch bis zu seinem Ende im Jahre 1885 „Der Hof von Ava“ genannt… Heute zeugen nur noch die Reste einiger Stupas inmitten von Reisfeldern von der einstigen Größe.

Am Anleger erwarten Sie Pferdekutschen, mit denen Sie das Areal der Stadt besichtigen: die erste Station ist das beeindruckende Bagayar Kloster, das während der Regierungszeit des besagten Bagyidaw errichtet wurden. Diese gewaltige Anlage besteht komplett aus Teakholz und ist eines der wenigen Gebäude, die das Erdbeben überstanden haben. Erstaunlicherweise trifft das auch für den Nanmyin Turm zu, den ehemaligen Wachtturm des Palastes. Allerdings geriet er ein wenig aus der Senkrechten und wird daher „Der schiefe Turm von Ava“ genannt.

Letzter  Besichtigungspunkt in Inwa ist das Maha-Aung-Mye-Bonzan-Kloster. Entgegen der Tradition wurde es aus Ziegeln errichtet. Das Erdbeben setzte auch ihm stark zu, aber es wurde 1873 von der Tochter der Stifterin, der Königign Mai Nu, wieder aufgebaut. Auch Teile der Stadtmauer sind erhalten. Am bekanntesten ist das „Tor der Haarwaschzeremonie“: hier wusch der König in Anwesenheit seiner Untertanen zum Neujahrsfest seine Haare, um den Götterkönig Thagyarmin zu empfangen.

Sie kehren an Bord zurück und essen zu Mittag. Dann geht es hinüber nach Sagaing auf dem Westufer des Flusses. Auf den Hügeln von Sagaing leben mehr als 5000 Mönche und 3000 Nonnen in über 800 Klöstern. Hinzu kommen prächtige Stupas und Tempel. Ein Truck holt Sie vom Anleger ab (die Straße hinauf ist sehr steil) und bringt Sie zu Ihrem ersten Ziel, dem Tilawkaguru-Höhlentempel mit seinen wundervollen Wandmalereien. Weiter geht es zur Umin-Thonze Pagode mit der einmaligen Galerie von mehr als 40 Buddhastatuen. Von dort hat man einen fantastischen Blick über die Hügel von Sagaing. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie dann die Sun-U-Ponnyashin-Pagode, die älteste von Sagaing, erbaut zu Beginn des 14. Jahrhunderts A.D. Von hier kann man das ganze Tal des Ayayarwady überblicken, von Mandalay bis Inwa. Der Sonnenuntergang, erlebt von der Terrasse des Tempels, ist spektakulär. Anschließend Rückkehr aufs Schiff und Abendessen (Barbecue) auf der Sandbank, wenn es der Wasserstand des Flusses zulässt. Ansonsten auf dem Schiff.

3. – Mandalay

Nach dem obligatorischen „Early Morning Tea“ nehmen Sie das Frühstück ein, während die

M.S. HINTHA nach Mandalay fährt. Ausschiffung 10:00 Uhr morgens.

Impressionen

M.S. Hintha Kabine

An Bord der M.S. Hintha

M.S. Hintha Bar an Bord

M.S. Hintha Deck Plan

M.S. Hintha Kabine

Mingun - Hsinbyume-Pagode

Inwa (Ava)

Mandalay Hill

Menü-Karte

M.S. HINTHA

Technische Daten von M.S. HINTHA

Länge 26,50 m
Breite 7,20 m

Schiffskörper
Teakholz, im Sommer 2013 komplett überholt

Decks
2 Decks, Deckenhöhe im Lower Deck 2,13 m

Kabinen für die Passagiere
4 Kabinen mit anschließendem Bad (10,6 m²),

Wasser
heißes Wasser durch Solarwarmwasserbereiter

Weitere Kabinen
2 offene Kabinen auf dem Oberdeck zwischen Maschinenhaus und Bar (keine Toilette!)

Dieselmotor
1 x 216 HP, HINO Diesel, Model: EF 350, 12280

Normale Geschwindigkeit
14 Knoten

maximale Geschwindigkeit
flussaufwärts 10 Knoten

maximale Geschwindigkeit
flussabwärts 12-13 Knoten

Navigation
Navigationslampen, Schiffshorn, Suchlampen,  GPS

Kommunikation
GSM, CDMA Phone

Not-Generatoren
1, etwa 10 KVA

Feuerschutz
6 Feuerlöscher

Beleuchtung
DC & AC, angetrieben durch Solar-Batterien und Dieselgenerator

Mannschaft
7 Personen (5 für das Schiff, 2 für den Service an Bord)

Promenadendeck
82 m², 2 Markisen für gutes/schlechtes Wetter

Lower Deck
Restaurant 51 m² ( ohne die Kabinen)

Bar
15.6 m² auf dem Oberdeck

Bäder
2 auf dem Unterdeck (ausgestattet mit Toilette und Dusche)

Wasser
Wasserfilterung durch 4 Filter nur zum Waschen und Duschen,
Trinkwasser in Flaschen

 

Enthaltene Leistungen

  • Garantierte Fahrten jeden Montag, Mittwoch und Freitag
  • 2 Übernachtungen zu zweit in einer Doppelkabine mit privatem Bad/WC
  • Eintrittsgebühren
  • 2 Frühstück, 1 Mittagessen, 2 Abendessen, einschließlich aller Getränke
  • Trinkgelder für die Mannschaft

Nicht enthaltene Leistungen

  • Internationale Flüge
  • Inlandsflüge
  • Hafengebühren, falls sie erhoben werden
  • Waschen von Wäsche
  • Visagebühren
  • Trinkgelder für die Reiseleitung, lokale Reiseführer, Busfahrer, Bootsführer und Zyklo-Fahrer
  • Englischsprachiger Reiseführer, Eintrittsgebühren, Pferdewagen in Innwa
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