Laos Mönche in Vintiane
Laos Mönche in Vintiane

Über Laos

Luang Prabang Vang Vien

Laos Basics

Fast Facts Laos

Sehenswert

Luang Prabang

Die Pak Ou-Höhlen

Kuang-Si-Wasserfall

Vientiane

Vang Vieng

Phonsavanh – Ebene der Steinkrüge

Bolavan

Pakse

Champassak – Wat Phou

Si Phan Don – 4000 Inseln

Don Khong

 

Klima

In Laos herrscht tropisches Klima mit hohen Temperaturen, wobei es durch die großen Höhenunterschiede regional zu starken Temperaturschwankungen kommen kann. Das Klima wird sehr stark von den Monsunen beeinflusst. Von Mai bis Oktober herrscht der Sommer- oder Südwestmonsun, der mit starken Niederschlägen und hoher Luftfeuchtigkeit verbunden ist. In dieser Zeit fällt eine Niederschlagsmenge von durchschnittlich 1778 Millimetern, während zwischen November und Februar durch den Nordostmonsun ein trockenes und kühleres Klima anzutreffen ist. In den Monaten März und April herrscht feucht-heißes Klima.
(Quelle: Wikipedia)

Impfungen

Detaillierte und immer aktuelle Impfempfehlungen finden Sie auf der Website des Tropeninstitutes Hamburg.

Kleidung

Zu empfehlen ist leichte, luftige Kleidung aus Baumwolle oder aus modernen Kunststofffasern.

Kleidungsstandards

Auf angemessene Kleidung achten; vor allem beim Besuch von buddhistischen Tempelanlagen sollten Frauen keine schulterfreien Oberteile tragen; lange Röcke und Hosen sind angebracht.

Unverzichtbar sind Sandalen oder Flip-Flops, denn vor jedem Tempel oder Privathaus müssen die Schuhe ausgezogen werden. In Laos ist Respekt vor älteren Generationen besonders wichtig. Wird die Familie von Freunden besucht, ist es angebracht, mit einer kurzen Verbeugung den Älteren Respekt zu zeigen. Innerhalb der Familie werden die ältesten Familienmitglieder normalerweise mit verschränkten Armen begrüßt. Anders als in westlichen Ländern, leben meist mehrere Generationen unter einem Dach. Da ist das Wort der älteren Generation oberstes Gebot.

Respekt

Die Regierung ist konservativ und wehrt sich gegen allzu moderne Entwicklungen. Der erstmalige Besucher wird überrascht sein, die alte sowjetische Flagge bzw. die Parteiflagge noch hier und da zu sehen. Das thailändische Fernsehen ist jedoch (fast) überall zu empfangen (Stichwort: Strohhütte mit Satellitenschüssel), und die Laoten verstehen normalerweise Thai, auch weil Lao und Thai der selben Sprachfamilie angehören.

Die Menschen hingegen sind offen für Neues und Fremdes, gehört Toleranz doch zu ihren herausragendsten Charakterzügen. Wie in vielen asiatischen Ländern ist auch hier Harmonie im Umgang miteinander ein ganz wichtiges Verhaltensmerkmal. Man sollte es daher vermeiden, Kritik aggressiv vorzubringen. Das heißt nicht, dass man Probleme nicht ansprechen kann; aber es ist ausreichend, wenn sie ruhig angesprochen werden – man wird darauf eingehen.

Sicherheit

Reisen in die Sonderzone Saysomboun nordöstlich von Vientiane sollten vermieden werden, dort gibt es immer noch einen ungelösten Konflikt zwischen Rebellen und der kommunistischen Regierung. Ein weiteres Sicherheitsproblem in Laos sind Blindgänger, die aus Zeiten des Vietnam-Kriegs stammen. Sie machen Laos zum Land mit den größten Mengen an nicht explodiertem Kriegsmaterial im Boden. Jedes Jahr gibt es viele Unfälle mit Blindgängern, bei der Arbeit in den Feldern oder wenn Kinder dort spielen. Die Großstädte und touristischen Attraktionen sind sicher, jedoch sollte man außerhalb davon Vorsicht walten lassen.

Auch in Bezug auf Drogen sollte man sehr vorsichtig sein. In manchen Orten werden einem Happy Menus vorgelegt, allerdings arbeiten manche Barbetreiber mit der Polizei zusammen. Drogen sind in Laos illegal! Des Weiteren wird gerne mal reinstes Heroin als Kokain verkauft usw. Daran sind schon westliche Touristen gestorben! Gerade in Vang Vieng sollte man bei der Hauptattraktion, dem sogenannten Tuben, besser die Finger davon lassen; jedes Jahr sterben Touristen, die mit zu viel Drogen und Alkohol mit ihrem Tube nie wieder gesehen wurden.

Visa upon Arrival

Das für Laos erforderliche Touristenvisum erhalten Sie problemlos bei der Einreise auf dem Flughafen (in Luang Prabang, Vientiane, Pakse und Savannaketh)für ca. USD 30,-. Dafür benötigen SieIhre Originalreisepässe (sie müssen nach Rückkehr von der Reise noch 6 Monate gültig sein) und zwei zusätzliche Passfotos.

Geld

Die Landeswährung ist der der neue Kip.

Neben dem Kip werden US-Dollar und Thailändische Baht praktisch überall akzeptiert, auch wenn die Regierung bestrebt ist, die Verwendung dieser Währungen einzudämmen. Der Warenaustausch in den ländlichen Gebieten erfolgt aber meist im Tauschhandel; die Geldwirtschaft beschränkt sich auf die Städte.

Umtausch von Euro und USD in Landeswährung erfolgt bei allen Banken und zugelassenen Wechselstuben. Fast überall kann man aber auch direkt in Euro, USD oder Thai Baht zahlen.
Mit der VISA- und Master-Card kann man bei folgenden Banken in Vientiane gegen Gebühr einen Höchstbetrag von USD 500,- pro Tag ziehen:

Bangkok Bank: nur USD, Gebühr 3 %; Bank of Ayudhya Public Co. Ltd.: nur VISA, Baht und Kip, Gebühr 400 Baht; TMB: nur VISA und nur Baht, Gebühr 200 Baht bei einem Betrag bis 50.000 Baht; BCEL: auch Diners Club, JCB, Maestro und Plus, Kip, Gebühr 2,5 %, USD und Baht, Gebühr 3 %; ANZ-Bank: nur USD, Gebühr 3 %.

Außerdem werden von den verschiedenen Banken zunehmend Geldautomaten aufgestellt, die Visa-, Master- oder EC-Card akzeptieren. (maximaler Abhebungsbetrag 8.000.000,– Kip, je nach Bank und Karte).

Trinkgeld

Es ist üblich, Kellnern, Portiers, Fremdenführern und Fahrern Trinkgeld zu geben. In Rechnungen sind Trinkgelder nicht enthalten.

Einkaufen

Im traditionell geprägten Laos sind westliche Shopping-Möglichkeiten jenseits von Vientiane dünn gesät. Dafür bieten die Märkte auch in kleineren Orten wunderschöne Handarbeiten, elegant gewebte Textilien aus Baumwolle oder Seide, Schmuck und Holzschnitzereien. Kaum eine weibliche Besucherin kommt ohne eine Handtasche oder ein schönes Halstuch zurück, das von einheimischen in kunstvoller Handarbeit gewebt wurde. Auch der traditionelle „phasin“ – ein Wickelrock, der dem malaysischen Sarong ähnelt und bis zu den Waden reicht, ist begehrtes Ziel beim Einkaufen in Laos.

Zeitzonen

Zeitzonen: UTC + 7
Deutschland-Laos: + 5

Stomspannung: 230 V, 50 Hz; ein Adapter ist notwendig.

Laos

Herrliche Gebirgslandschaften mit malerischen Flussläufen und gewaltigen tosenden Wasserfällen – nahezu unberührte unendliche Wälder, die z.T. noch nie ein Mensch betreten hat – Jahrtausende alte Tempelanlagen, die noch älter sind als die von Angkor Wat – rätselhafte riesige Steinkrüge, deren Herkunft und Zweck bis heute nicht erforscht ist, auf einer geheimnisumwitterten Hochebene – eine Vielfalt von Bergvölkern, die ihre Sprache und Kultur bis heute bewahrt haben – ein Land, das vom Buddhismus geprägt ist und unendlich viele wohlgepflegte Tempelanlagen unterhält Unberührt von den hektischen Entwicklungen in Südostasien hat Laos sich seine liebenswerte Verträumtheit bewahrt und ist immer noch eine Insel der Ruhe und Langsamkeit. Das Land hat zwar keinen Zugang zum Meer, aber der beschaulich dahin fließende Mekong, der das Land von Norden nach Süden durchzieht, ist seine wichtigste Verkehrsader. An seinem Ufer stehen zwei der charmantesten Städte Indochinas, das kolonial anmutende Vientiane und die prunkvolle Königsstadt Luang Prabang im Norden.

Geschichte

Lan Chang, das Reich der Millionen Elefanten, wurde 1353 gegründet und war im Laufe der Jahrhunderte in mancherlei kriegerische Auseinandersetzungen mit den Nachbarländern verwickelt. Ende des 19. Jh. fiel das Gebiet der französischen Kolonialmacht zu und wurde in ihr indochinesisches Protektorat integriert. Erst durch die Beschlüsse der Genfer Indochina-Konferenz im Jahre 1954 wurde Laos die volle Unabhängigkeit zugesprochen. In den darauf folgenden Jahren gewann die kommunistisch-nationalistisch orientierte Bewegung des Pathet Lao mehr und mehr an Bedeutung und es kam zu Kämpfen zwischen Regierungskräften und dem Pathet Lao, die schließlich in einen Bürgerkrieg mündeten. Als Laos auch in den vietnamesischen Krieg gegen die Amerikaner verwickelt war, unternahmen die amerikanischen Streitkräfte ab 1964 auch regelmäßig Bombenangriffe auf Laos, vor allem auf den HoChiMinh-Pfad, der von Nordvietnam über Laos nach Südvietnam führte. Nach dem Sieg der Kommunisten in Vietnam und Kambodscha wurde 1975 die demokratische Volksrepublik Laos ausgerufen. In der Folgezeit unterhielt Laos enge Beziehungen mit der UdSSR und Vietnam, bis 1986 marktwirtschaftliche Reformen notwendig wurden, die u.a. die Privatisierung staatlicher Unternehmen vorsahen. Ein weiteres Ziel der Regierung war es, von Vietnam unabhängiger zu werden und gleichzeitig die Beziehungen zum Nachbarstaat Thailand zu intensivieren.

Land und Leute

Von den 5 Mio Einwohnern des Landes machen die ethnischen Laoten mit 56% die Mehrheit der Bevölkerung aus. Der Rest verteilt sich auf die rund 68 Volksgruppen, die oft in schwer zugänglichen Bergregionen leben. Chinesen, Thai und Vietnamesen stellen nur einen geringen Teil der Bevölkerung.

Etwa 60 % der Menschen sind Theravada-Buddhisten, 35 % üben den Ahnenkult und animistische Rituale aus. Die Übergänge zwischen den einzelnen Glaubensrichtungen sind oft fließend. Die Landessprache laotisch ist eng mit dem Thai verwandt. Einzelne Volksgruppen sprechen eigene Sprachen und Dialekte. Ältere Leute sprechen oft noch französisch, jüngere Leute eher englisch, und seit dem Krieg gegen die Amerikaner wird auch viel vietnamesisch gesprochen. Die laotische Tierwelt ist äußerst vielfältig, aber leider auch reich an gefährdeten und vom Aussterben bedrohten Tieren. Javanashorn und Kouprey, eine seltene Wildrindart, stehen an der Spitze der in Laos unter Naturschutz stehenden Tierarten. Aber auch Elefanten, wilde Büffel, Bären, Panther, Leoparden, Antilopen und Gibbons sind in Laos geschützt. Von den 609 in Laos vorkommenden Vogelarten sind 3 akut vom Aussterben bedroht. Besonders prachtvoll sind die 39 im Lande vorkommenden Schwalbenschwanz-Schmetterlinge. „Land der Millionen Elefanten und des weißen Schirms“ hieß Laos früher. Der dreiköpfige Elefant ist Sinnbild und Wappen des Königshauses, und der weiße Schirm steht für die königliche Würde, denn ein solcher Schirm krönte den königlichen Thron und schützte das königliche Haupt vor Sonne und Regen. Weiße Elefanten gelten als heilige Tiere, und in früheren Zeiten gab es sogar Kriege um weiße Elefanten. Bis heute gibt es vor allem im Süden wild lebende Elefanten, und auch als Arbeitstiere in der Forstwirtschaft werden Elefanten eingesetzt.

Vientiane

Die Hauptstadt von Laos mit etwa einer halben Million Einwohnern gilt als eine der gemütlichsten Hauptstädte Asiens, obwohl es sich neuerdings rasant verändert. An allen Ecken wird gebaut.
Mit den restaurierten Kolonialbauten, neuen Boutique-Hotels und Supermärkten passt die saubere Stadt heute nicht mehr in das Bild eines Entwicklungslandes.

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten erwarten den Besucher. Das Siegestor erinnert an den Pariser Triumphbogen. Der That Luang mit seinem goldenen Stupa gilt als das Nationalsymbol und wichtigstes Heiligtum von Laos. Tausende Buddha-Statuen beherbergt der Wat Sisaket, das älteste Kloster von Vientiane. Überhaupt scheint sich an jeder Straßenecke ein Kloster zu befinden. Die Aussichtsplattform auf dem Patuxai, auch Anousavari genannt, ermöglicht malerische Blicke auf die Stadt.

Zu den Highlights von Vientiane gehören – wie in ganz Laos – die Begegnungen mit den Menschen. Morgens ziehen buddhistische Mönche durch die Straßen, und auf den Gehwegen knien Gläubige, die Speisen bereithalten. Spätnachmittags treffen sich die Einheimischen zum Feierabend am Mekong-Ufer. Garküchen locken mit leckerem Streetfood.

Nam-Ngum-Stausee

Der Stausee, der umgeben ist von eindrucksvollen, bis zu 1500 m hohen Bergen, entstand Anfang der 1970er Jahre, als das größte Wasserwerk des Landes am Fluß Ngum Nam errichtet wurde. Ihm mussten damals einige Dörfer weichen, und da der Wasserspiegel des Sees schneller anstieg als erwartet, wurden ausgedehnte Wälder unter Wasser gesetzt. Nach über 20jähriger Verwahrung unter Luftabschluß auf dem Grunde des Sees war das Holz wegen seiner Qualität sehr begehrt und wurde auf recht abenteuerliche Art von Tauchern geborgen. Eine andere Rarität sind einige vom Innenministerium als „Umerziehungslager“ bzw. Strafvollzugseinrichtungen genutzte Inseln im See. Prostituierte und Kleinkriminelle landeten auf der landesweit bekannten „Fraueninsel“ bzw. „Männerinsel“. Da die meisten Laoten nicht schwimmen können, war für sie eine Flucht unmöglich.

Vang Vieng

Vang Vieng liegt 153 km von Vientiane entfernt in einem langgestreckten Tal, das vom Nam Song durchflossen wird. Inmitten des Tals und als seine westliche Begrenzung ragt eine Kette bizarrer Kalksteinfelsen auf, in denen es eine Vielzahl von sehenswerten Höhlen und Grotten gibt. Um die Tham Tjang Höhle zu erreichen überquert man eine Brücke über den Nam Song und steigt dann über eine Treppe hinauf zum Höhleneingang. Von einer Felsöffnung in luftiger Höhe bietet sich ein herrlicher Blick über das Tal.

Luang Prabang – der Norden

Die gesamte Region besteht aus zerklüfteten Gebirgen mit Höhen bis weit über 2000 m, aus denen der Phou Bia mit 2.820 m als höchster Berg des Landes herausragt. Durchzogen wird das Gebiet von einer Vielzahl von Nebenflüssen des Mekong. So zerklüftet wie die Berglandschaft ist auch die Siedlungsstruktur der Provinz, sowohl in ethnischer als auch in geografischer Hinsicht. Die Dörfer liegen vereinzelt in den Bergen, und viele sind nur währen der Trockenzeit mit Landfahrzeugen erreichbar. Insgesamt gibt es in der Provinz 12 ethnische Gruppen. Die Provinz Luang Prabang ist das Schmuckstück des Nordens. Hier vereinen sich ethnische und kulturelle Vielfalt mit laotischer Tradition und Geschichte. Die frühere Hauptstadt von Laos ist mit ihren 38 Tempelanlagen das religiöse Zentrum des Landes. Hier wird der Lebensrhythmus noch immer vom sanften Klang der Tempelglocken bestimmt. Jeden Morgen ziehen die Mönche in ihren leuchtend gelb-organgefarbenen Gewändern durch die Straßen, um die Gaben der Bevölkerung entgegenzunehmen und danach wieder in die Ruhe der Pagoden zurückzukehren. Die Stadt Luang Praban selbst verkörpert schlechthin Laos. Sie ist und bleibt die Königsstadt, das kulturhistorische Zentrum des Landes, eine Art heimliche Hauptstadt. Seit 1995 steht sie als Ganzes als eine der am besten in ihrer ursprünglichen Form erhaltenen Städte Asiens auf der UNESCO-Liste des kulturellen Welterbes. Herrliche Gebirge mit malerischen Flußläufen und tosenden Wasserfällen geben der Umgebung von Luang Prabang jenen Reiz, der Besucher in seinen Bann zieht und für die oft noch vorhandenen Mängel bei Unterkunft und Transport mehr als entschädigt.

Die Pak Ou-Höhlen

Die Pak Ou-Kalksteinhöhlen – direkt an den Uferklippen des Mekong, etwa 25 Kilometer nördlich von Luang Prabang, sind einer der bedeutendsten buddhistischen Wallfahrtsorte in Laos. Es handelt sich um zwei Höhlentempel, die sich an der Mündung des Nam Ou in den Mekong befinden und nur mit dem Boot nach einer rund eineinhalbstündigen Fahrt erreichbar sind. Hier wurden während des Indochina-Krieges private Buddhastatuen der Bevölkerung vor Plünderungen in Sicherheit gebracht. Zeitweise sollen in den beiden Höhlentempeln über 5000 Statuen gestanden haben. Hunderte davon, in verschiedensten Größen, sind heute noch in den beiden Höhlen zu besichtigen, sie wurden auch als Opfergaben von Pilgern hierher gebracht. Der Sage nach wurden die beiden Höhlen seit 1547 als Tempel genutzt. Die gesamte Anlage wird auch Tham Ting („Ting-Höhle“) genannt. In der unteren Höhle, Tham Loum, ist außer zahlreichen bis zu einem Meter großen Buddhastatuen aus Holz, Bronze, Eisen oder Ton eine Wasserstelle zur rituellen Reinigung der Statuen zu sehen. Zur oberen und tieferen Höhle, Tham Theung, muss man ein weiteres Stück nach oben steigen. In dieser dunkleren der beiden Höhlen lebten zeitweise Einsiedlermönche. Quelle: wikipedia

Kuang-Si-Wasserfall

Kuang Si, auch bekannt als Tat Kuang Si, ist ein mehrstufiger Wasserfall in der Provinz Luang Prabang in Laos. Er liegt circa 30 km südwestlich der Stadt Luang Prabang im Naturschutzgebiet Tat Kuang Si Park und gehört zu den touristischen Hauptattraktionen der Region. Der Hauptwasserfall stürzt ausgehend von seichten Pools ca. 60 Meter über Karstfelsen in die Tiefe. Im weiteren Verlauf haben sich durch das sehr kalkhaltige Wasser Sinterterrassen und türkisblaue Pools gebildet. Im Park befindet sich seit dem Jahr 2003 das Tat Kuang Si Bear Rescue Centre des Free the Bears Fund, eine Auffangstation für den gefährdeten Kragenbären. Quelle: wikipedia

Khon Phapheng Wasserfälle

Die Mekongfälle (laotisch: ນ້ຳຕົກຕາດຄອນພະເພັງ Nam Tok Khon Phapheng, deutsch: „Vollmond-Stromschnelle“[1] französisch Chutes de Khone, englisch Khon Phapheng Waterfalls) sind ein kaskadenartiger Wasserfall des Mekong in der laotischen Provinz Champasak nahe der Grenze zu Kambodscha. Sie liegen südlich des Binnendeltas Si Phan Don (Laotisch:4.000 Inseln).
Auf einer Breite von mehr als 10 Kilometern fällt der Fluss in Kaskaden über 21 Meter ab. Dabei erreichen die Mekongfälle eine mittlere Abflussmenge von 11.600 m³/s und Maximalwerte von fast 50.000 m³/s. Es gibt zwei parallel verlaufende Hauptkaskaden: Khong Phapheng (Laotisch: Getöse des Mekong am östlichen Flussufer) mit etwa 18 Metern Fallhöhe und Tad Somphamit (auch: Li Phi Fälle am westlichen Flussufer). Die Mekongfälle sind der breiteste Wasserfall der Erde und der größte Wasserfall Asiens.
Die Mekongfälle sind das Haupthindernis für eine Nutzung des Mekong als Schifffahrtsweg von Vietnam nach China. 1866 endete hier die Expedition der französischen Kolonialoffiziere Francis Garnier und Ernest Doudart de Lagrée, die einen Handelsweg von Vietnam nach China zu finden suchten. Um den Wasserfall zu umgehen, wurde die Bahnstrecke Don Det–Don Khon gebaut. Quelle: wikipedia

Luang Namtha

Der Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz und des Distrikts Namtha im Norden ist benannt nach dem Fluss Tha, an dem er liegt, und hat nur ca 3 500 Einwohner. Im Umland leben aber ungefähr 35.000 Menschen.

Luang Namtha ist vor allem wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Hier treffen die Straßen aus Muang Sing (im Nordwesten von Laos) und aus Boten an der chinesischen Grenze (im Nordosten) zusammen mit denen aus Muang Xay (im Südosten) und Ban Houay Say an der thailändischen Grenze (im Südwesten). Bedeutende Wirtschaftszweige Luang Namthas sind vor allem der Handel entlang der Schnellstraße – dem Kunming-Bangkok Expressway – und der Ökotourismus aufgrund des nahen Naturschutzgebietes Nam Ha. Hier kann man erstklassig organisierte Trekking-Touren durch den urigen Regenwald für jeden Fitnessgrad buchen und nach seltenen Tieren Ausschau halten. Den gut ausgebildeten einheimischen Guides gelingt meist das Aufstöbern eines Tigers oder Elefanten.

Auch begleitete Kayak-Touren auf den Flüssen werden angeboten.

Im neuen Teil der Stadt steht das Luang-Namtha-Museum, ein Regionalmuseum, das neben historischen Funden auch eine Ausstellung zum Verlauf der kommunistischen Revolution zeigt.

Phonsavanh – Ebene der Steinkrüge

Die Hauptstadt der Provinz Xieng Khouang zählt etwa 60.000 Einwohner und ist vor allem bekannt durch die Nähe zur Ebene der Tonkrüge. Es handelt sich um mehrere hundert Steinkrüge in der Größe von 50 cm bis 3 m mit einem Gewicht von bis zu 6 t. Archäologen halten die Gefäße für Begräbnisurnen. Welche Volksgruppen sie erschaffen haben ist bis heute nicht geklärt.

Die Provinz Xieng Khouang wurde während des laotischen Bürgerkrieges (eine Nebenschauplatz des Vietnam Krieges) von der amerikanischen Luftwaffe zum meistbombardierten Gebiet der Erde gemacht. Noch heute sind viele Regionen vermint und deshalb nicht betretbar. Die Bewohner Phonsavans verwenden sogar die entschärften Minen- bzw. Bombenteile beim Bau von Häusern oder Ähnlichem. Für einen Europäer mag das auf den ersten Blick überraschender und skurriler Anblick sein, aber die Menschen haben hier eben aus der Not eine Tugend gemacht.

Die starken Bombardierungen sind auch verantwortlich dafür, dass Phonsavan nach dem Krieg als Provinzhauptstadt neu aufgebaut werden musste – großflächig mit schnurgeraden und teilweise sehr breiten Straßen. Die Bevölkerung besteht aus Angehörigen unterschiedlicher Kultur.

Bolavan

Die Hochebene liegt auf einem Vulkan der seit 10.000 Jahren erloschen ist. Sie ist bis zu 1300 m hoch, hat eine Fläche von 10.000 km² und liegt zwischen den Annamite Bergen die im Osten die Grenze zu Vietnam bilden und dem Mekong im Westen. Die vielen malerischen Wasserfälle sind ein absolutes Highlight auf dem Bolaven Plateau. In einigen kann man schwimmen, an anderen picknicken. Der höchste Wasserfall hier ist auch der höchste in Laos. Der Zwilling-Wasserfall Tad Fane. Zwei Fälle stürzen in einem Loch im Wald 120 m in die Tiefe.

Da viele Flüsse über das Plateau fließen ist genug Wasser vorhanden, welches, zusammen mit dem fruchtbaren Vulkanboden ideale Bedingungen für die vielen Plantagen darstellt. Kaffee, Tee, Pfeffer, Kautschuck und Kardamom wachsen hier. Die französischen Kolonialherren begannen seinerzeit mit dem Anbau von Kaffee und waren begeistert von der Qualität. Heute macht der Kaffee von hier Furore in der ganzen Welt, denn er besticht durch die wenigen Bitterstoffe und den samtig würzigen Geschmack. Auf dem Bolaven Plateau leben in verschiedenen Dörfern einige ethnische Minderheiten u.a. auch die Laven, nach denen die Region benannt ist.

Pakse

Die Hauptstadt der Provinz Champasak wurde1905 von der französischen Verwaltung der Kolonie Indochina gegründet und liegt im Süden von Laos. Mit über 100.000 Einwohnern ist Pakse die drittgrößte Stadt des Landes und in der Umgebung der Stadt leben zahlreiche Minderheiten-Völker.

Pakse ist das touristische Drehkreuz zwischen Thailand, Kambodscha und Vietnam aber auch der Ausgangspunkt für Besichtigungstouren zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Das Bolaven-Plateau, das UNESCO-Weltkulturerbe Wat Phou und den größten Wasserfall Südostasiens, den Khone Phapheng, erreicht man von hier aus. Noch vor wenigen Jahren war Pakse eine ganz unbedeutende Stadt, doch seit dem Ausbau der wichtigen Straßen und dem Bau der südlichsten der drei Mekong-Brücken in Laos ist Pakse zum Wirtschaftszentrum und Handelsknotenpunkt von Südlaos geworden.

Sehenswert in Pakse sind das Geschichtsmuseum sowie in direkter Nachbarschaft die Bibliothek der Provinz Champasak. Inzwischen befinden sich nahezu entlang der kompletten Mekong-Uferpromenade des Stadtzentrums Restaurants, Essensstände und einfache Bars wie auch ein Kino.

Jährlich zum Ende der Fastenzeit im Oktober finden auf dem Xedon Drachenbootrennen statt.

Champassak – Wat Phou

Das verschlafene Städtchen am Mekong liegt etwa 40 Autominuten von Pakse und nur wenige Gehminuten vom Tempelgelände Wat Phou und einigen anderen archäologischen Stätten entfernt, die nach und nach ausgegraben werden. 1863 wurde es als Hauptstadt des Königreiches Champasak gegründet, und heute gibt es noch zahlreiche historische Wohnhäuser im Kolonialstil, viele Tempel und eine christliche Kirche. Reizvolle Restaurants am Fluss und ein paar interessante Geschäfte laden zum Verweilen ein und die Stadt und die Umgebung lassen sich sehr gut mit dem Rad erkunden.

Bereits im 5. Jahrhundert befand sich nahe der heutigen Stadt Champasak eine Stadt der Khmer mit Kanalanlagen und Wassersammelbecken. Der weitläufige Tempelkomplex des Wat Phou entstand zwischen dem 5. und 12. Jahrhundert und wurde 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Angkor Wat in Kambodscha wurde in Anlehnung an den Wat Phou erbaut. Man nimmt an, dass der ursprüngliche Tempel von den Khmer Hindus errichtet wurde, die Angkor Wat schließlich zu ihrer Hauptstadt machten.

Im Tempelgelände von Wat Phou findet alljährlich bei Vollmond im dritten Monat des  Mondkalenders ein großes Festival statt.

 Si Phan Don – 4000 Inseln

Si Phan Don ist ein Gebiet in der Provinz Champasak in Südlaos (Si Phan = viertausend, Don = Insel).

Der Mekong erreicht in Südlaos an der Grenze zu Kambodscha mit 14 Kilometern seine größte Breite. In der tropischen Flusslandschaft liegen circa 4.000 Inseln. Ein Teil davon wird allerdings während der Regenzeit, wenn der Mekong einen hohen Wasserstand hat, überspült. Die 70.000 Einwohner der Region verteilen sich auf nur wenige Inseln, die meisten Inseln sind unbewohnt, werden aber zum Teil landwirtschaftlich genutzt. Mit 130 km² ist Don Khong die größte Insel, neben dieser sind vor allem auch Don Khon und Don Det touristisch erschlossen. Kurz vor der Grenze zu Kambodscha befindet sich mit den Mekongfällen der größte Wasserfall in Südostasien. Während der französischen Kolonisation gab es die Bahnstrecke Don Det–Don Khon, um den Mekongwasserfall zu umfahren und eine durchgehende Transportmöglichkeit von Süd- nach Nordindochina zu schaffen. Noch heute sind Reste davon zu besichtigen. Quelle: wikipedia

Don Khong

Don Khong ist die größte Insel von Si Phan Don in der Provinz Champasak in Südlaos. In der tropischen Flusslandschaft an der Grenze zu Kambodscha erreicht der Mekong mit 14 Kilometern seine größte Breite. Etwa 4.000 Inseln liegen hier, von denen ein Teil während der Regenzeit überspült wird.

Die 70.000 Einwohner der Region verteilen sich auf nur wenige Inseln, die anderen sind unbewohnt, werden aber zum Teil landwirtschaftlich genutzt.

Auf Don Khong spielt mittlerweile auch der Tourismus eine wichtige Rolle. Die Insel hat den Ruf ein paradiesisches Fleckchen Erde zu sein. Von hier aus kann man die Mekongfälle besuchen, um die Irrawady-Delfine zu sehen und in wunderschönen Resorts die Seele baumeln lassen.

Da praktisch die gesamte einheimische Inselbevölkerung buddhistisch ist, existieren auf der Insel mehrere bedeutende Tempel, wie der große und moderne Wat Phouang Keo und der kleinere ältere Wat Chom Thong. Auch der Höhlentempel Tham Phou Khiao (Höhle des Grünen Berges) im Innern der Insel und der Wat Phou Khao Keo, welcher auf den Fundamenten einer Khmer-Kultstätte errichtet wurde sind von Bedeutung.

Seit 2014 ist Don Khong über eine Brücke mit dem Festland verbunden.

Feiertage und Feste

Aufgrund verschiedener ethnischer Ursprünge gibt es viermal Neujahr in einem Jahr.
Das internationale Fest im Januar, das chinesische Fest im Januar/Februar, das laotische Fest im April und das Hmong Fest im Dezember.

Dann gibt es weitere Feste in Laos: 8. März ist der Internationale Frauentag, im Mai ist es die Ehrung von Buddha.

Am 1. Mai ist der Tag der Arbeit.
Am 16. Juli ist Beginn der Fastenzeit, vom 12. bis 13. Oktober ist das Ende der Fastenzeit.
Am 13. Oktober bis 10. Dezember Boun Khathin.
Am 2. Dezember ist der Unabhängigkeitstag und am 31. Dezember wird auch in Laos Sylvester gefeiert. (map © by wikimedia.org)

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