Thailand Wasserfall
Thailand Wasserfall

Über Thailand

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Thailand Basics

Fast Facts Thailand

 

Klima

In Thailand gibt es drei Jahreszeiten:
Kühl Von November bis Februar spricht man von der kühleren Zeit. Insbesondere im Norden sollte man sich auf kältere Nächte vorbereiten. Heiß März bis Mai: In diesen Monaten sollte man den Aufenthalt in Bangkok oder im Norden/-Nordosten Thailands möglichst vermeiden. Wasserknappheit und Temperaturen von über 40°C sind keine Seltenheit. In Bangkok wird der Smog unerträglich, im Norden werden die Reisfelder und das Gestrüpp abgebrannt, außerdem gibt es zahlreiche Waldbrände. Nass Mai bis Oktober, wobei die meisten Niederschläge in den Monaten September und Oktober niedergehen.

Die beste Reisezeit ist zwischen November und März, die Hochsaison! (Quelle: Wikitravel)

Impfungen

Detaillierte und immer aktuelle Impfempfehlungen finden Sie auf der Website des Tropeninstitutes Hamburg.

Kleidung

Zu empfehlen ist leichte, luftige Kleidung aus Baumwolle oder aus modernen Kunststofffasern.

Kleidungsstandards

Auf angemessene Kleidung achten; vor allem beim Besuch von buddhistischen Tempelanlagen sollten Frauen keine schulterfreien Oberteile tragen; lange Röcke und Hosen sind angebracht.
Unverzichtbar sind Sandalen oder Flip-Flops, denn vor jedem Tempel oder Privathaus müssen die Schuhe ausgezogen werden.

Respekt

Der sicherste Weg, nicht respektiert zu werden, ist, sich laut und ausfallend zu benehmen. Thais sind sehr höfliche Menschen. Der Beiname „Land des Lächelns“ ist auch heute noch berechtigt. Nur sollte man als Gast das allgegenwärtige Lächeln nicht mit freundschaftlicher Herzlichkeit verwechseln. Es ist ein Zeichen der Höflichkeit und mehr eine Lebensart als ein Zeichen von Erheiterung.
Besonderen Respekt kann man als Gast erlangen, wenn man sich bemüht, zumindest ein paar Wörter oder Sätze in Thai zu erlernen. Die Sprache ist nicht leicht zu erlernen, Missverständnisse sind zumindest anfangs vorprogrammiert, aber davon sollte man sich nicht entmutigen lassen.

Was man nicht tun sollte:

  • Sich lauthals beschweren, herumschreien. Durch Heben der Stimme oder gar Wutausbrüche verlieren Sie in den Augen eines Thailänders Ihr Gesicht. Eine große Portion Gelassenheit zur Kompensation von Unzulänglichkeiten gehört unbedingt in das Gepäck eines Thailand-Touristen.
  • Mit dem Finger auf Menschen oder geheiligte Gegenstände zeigen.
  • Beim Sitzen die Füße anderen Personen oder Buddha-Bildnissen und -Statuen entgegenstrecken.
  • Kindern über den Kopf streicheln (Erwachsenen sowieso nicht). Das allerdings trifft nur noch bedingt zu. Kindern, zumal innerhalb der eigenen Familie in Form einer Liebkosung über den Kopf zu streicheln, ist mittlerweile (selbst auf dem Lande) fast Alltag in Thailand. Die Berührung des Kopfes wird im Allgemeinen als sehr unhöflich empfunden.
  • Auf Buddha-Statuen herumklettern. Buddha-Bildnisse sind heilig und sollten immer mit Respekt behandelt werden. Dies gilt auch für defekte Statuen oder Sockel, auf denen sich früher einmal Statuen befanden. Man sollte sich auch nie so in einem Tempel hinsetzen, dass die Füße zum Buddha-Abbild zeigen.
  • Tempel mit Schuhen betreten.
  • Tempel in „Strandkleidung“ – z. B. Shorts oder ärmellosen Tops – betreten.
  • Unangemessen gekleidet sein – z. B. Shorts oder ärmellosen Tops – in der Öffentlichkeit.
  • Als Frau einen Mönch berühren oder ansprechen.
  • Sich in einem Autobus auf die hinterste Sitzbank setzen, da diese in der Regel für Mönche reserviert ist.
  • Geheiligte Gegenstände wie Hausaltäre oder eines der allgegenwärtigen „Geisterhäuschen“ berühren.
  • Sich respektlos gegenüber der königlichen Familie äußern oder beispielsweise auf einen Geldschein mit dem Abbild des Königs treten. Majestätsbeleidung kann mit Gefängnis bestraft werden!
  • Sich während der Nationalhymne, welche um 8 Uhr morgens und um 18 Uhr abends an großen Plätzen und Märkten ertönt, nicht zu erheben und nicht zu schweigen. Dies gilt auch im Kino, wo vor jedem Film die Nationalhymne gespielt und Bilder der Königsfamilie gezeigt werden.
  • Umarmungen und Zärtlichkeiten bei Paaren in der Öffentlichkeit sind in einigen Landesteilen nicht gerne gesehen.
  • Das Händeschütteln als Begrüßung
  • Häuser von Thais in Schuhen betreten.
  • In einem thailändischen Haus auf die Schwelle treten.
  • Sich nicht wundern, wenn ein Thai vor einem wichtigen Termin diesen mit einem Wahrsager abstimmt. In Thailand wird fast nichts ohne die Zustimmung der Geister getan.
  • Mit Geld und Gold angeben, dies zieht nur Diebe und Gauner an. (Quelle: Wikitravel)

Sicherheit

Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen sollte abgesehen werden. Der gesamte Bereich bleibt bis auf Weiteres militärisches Sperrgebiet.

In Thailand gibt es außerhalb von Städten keinen Grund Angst zu haben, solange man sich auf den üblichen Touristenpfaden aufhält. Es ist leicht und sicher mit Bus oder Bahn zu reisen. Das gut ausgebaute Busnetz ermöglicht es, so gut wie das ganze Land zu erkunden. Auch für Frauen ist alleine zu reisen weitgehend ungefährlich. Bei Fähr- und Ausflugsbooten sind die Sicherheits- und Rettungseinrichtungen oft mangelhaft. Fähren werden gerne mal überladen und sinken. (Quelle: Wikitravel)

Kriminalität

In den Städten oder größeren Menschenansammlungen (z. B. Strandparties) gilt dasselbe wie z.B. in europäischen oder amerikanischen Städten – Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste; insbesondere vor den trickreichen Taschendieben.
In Bangkok gibt es Trickbetrüger, die Touristen zum Kauf wertloser Edelsteine verlocken wollen. Vorsicht bei Angeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein.

Visum

Für touristische Aufenthalte in Thailand ist für deutsche Staatsangehörige grundsätzlich kein vor der Einreise einzuholendes Visum erforderlich. Bitte beachten Sie, dass Reisende dann visumspflichtig sind, wenn sie ihre Weiter- oder Rückreise nicht mittels Flugschein oder Bus- bzw. Zugticket nachweisen können. Die zulässige Aufenthaltsdauer wird bei der Einreise durch die Einwanderungsbehörde festgelegt: bei Einreisen sowohl auf dem Luftweg als auch auf dem Landweg ist ein Aufenthalt von längstens 30 Tagen zulässig. Eine Verlängerung des visumfreien Aufenthalts ist nicht möglich. Sofortige Wiedereinreisen ohne Visum (sog. Visa-run) sind seit dem 08. Mai 2014 allenfalls noch für touristische Zwecke möglich, nicht für einen fortwährenden Aufenthalt.

Geld

Die in Thailand gültige Währung ist der Bath.

Baht Münzen sind zu 1, 2, 5 und 10 Baht im Umlauf. Banknoten sind zu 10 (nicht mehr verwendet), 20, 50, 100, 500 und 1000 Baht im Umlauf. Banken und Wechselstuben wechseln problemlos Bargeld und Travellerschecks (mit Reisepass). Der Wechselkurs für Travellerschecks ist häufig besser als der für Bargeld. Allerdings wird pro Travellerscheck eine Gebühr erhoben. Deswegen möglichst Travellerchecks mit höheren Werten kaufen. Das Tauschen von Euro in Thai im Heimatland ist nicht ratsam. Die Kurse inklusive Wechselgebühren sind meistens sehr schlecht. Einen besseren Wechselkurs bekommen sie, wenn sie ihr Geld in Thailand tauschen. (Quelle: Wikitravel)

1 € = ca. 45.0653 THB
1 US$ = ca. 32.3495 THB

Küche

„Essen“ heißt in Thai gin khâo, „Reis essen“. Reis ist fixer Bestandteil fast jeder Mahlzeit. Schon zum Frühstück gehört Kao Tom, eine Reissuppe, für die der Reis mit viel Wasser und gemeinsam mit verschiedenen Zutaten gekocht wird. Sie ist milder als es bei Speisen in der thailändischen Küche oft üblich ist und wird vor dem Servieren meist mit frischen Frühlingszwiebeln, manchmal auch geröstetem Knoblauch, garniert. Kao Tom Gai bezeichnet eine Reissuppe mit Hühnerfleisch, Kao Tom Gung jene mit Garnelen.

Die thailändische Küche ist bekannt für ihre Vielfalt und Raffinesse und zählt für Kenner zu den besten der Welt. Gutes Essen ist Thais wichtig. Durch die Lage am Meer, sind natürlich Fisch und andere Meeresfrüchte ein fixer Bestandteil des Angebots. Speisen sind im Allgemeinen von hoher Qualität und sehr preiswert. Die Zutaten – Gemüse, Fisch, Fleisch (vor allem Huhn, daneben auch Rind und Schwein) – sind frisch und werden oft im Wok zubereitet, wodurch sie schnell erhitzt werden und ihren frischen Geschmack behalten.

Die Thailänder essen fünf bis sechs mal am Tag. Es gibt daher auch keine feste Menüplanung oder Gänge wie sie im Westen und im arabischen Raum üblich sind. Speisen werden zusammen serviert – auch ein Grund weshalb es empfehlenswert ist, nicht alleine, sondern in einer Gruppe essen zu gehen und nach Lust und Laune zu kombinieren.

Für westliche Zungen sind die Speisen oft sehr sehr scharf. Was Thais als nicht sonderlich scharf empfinden, ist für die meisten Westler oft zu scharf. Wer scharf nicht mag, sollte ausdrücklich „not spicy“ bestellen. Auf der sicheren Seite ist man meistens mit „Fried Rice Chicken/Pork/Vegetable“ Gerichten, diese sind nicht scharf.

Die häufigsten Gewürze, neben Knoblauch (kràtiam) und Chilli (phrik), sind Zitronengras (ta-krai), Limettensaft, Tamarindensaft (náam makhaam), Galgant (khàa), Ingwer (khing), schwarzer Pfeffer, Korianderblätter (pak chii), Thai-Basilikum (bai horapah), Zitronenblätter (bai magrud) und Austern-Sauce (náam manhoy). Salz wird kaum verwendet, statt dessen sorgen Fischsauce (náam pla) und Shrimp-Paste (kà-pi) für einen salzigen Geschmack. Kokosmilch (gatih) ist gerade im Süden Thailands – auf Koh Samui und Koh Phangan sind Kokospalmen-Plantagen nach dem Tourismus immer noch der wichtigste Wirtschaftszweig, Thailand der größte Exporteur weltweit – Bestandteil einer Vielzahl von Suppen, Curries und Saucen.

Einfache Gerichte sind verschiedene Reis- und Nudelteller mit unterschiedlichen Zutaten – meist Gemüse und/oder Huhn. Überall in Thailand findet man auch Imbiss-Wägen, die am Straßenrand Hühnerfleischspieße, einfache aber raffinierte Reisgerichte und Früchte anbieten. Die wahrscheinlich bekannteste Suppe ist Tom Yam Gung, eine sehr scharfe Garnelensuppe mit Pilzen, Zitronengras, Koriander, Galgant und weiteren Gewürzen. Unbedingt einen Versuch wert ist die mildere Tom Khaa Gai, eine Kokosmilchsuppe mit Hühnerfleisch, Pilzen, Tomaten, Zitronengras und Galgant. Die Stengel des Zitronengras und die Galgantwurzeln werden übrigens nur zur Würze mitgekocht und serviert – sie werden nicht gegessen.

Thailändische Curries sind nicht zu verwechseln mit indischen Curries oder der im Westen als Curry bekannten Gewürzmischung (die in Indien nur für den Export hergestellt wird). Während indische Curries im allgemeinen lange gekochte Gerichte mit Fleisch und Gemüse und eher dickflüssige Saucen sind, werden thailändische Curries im Allgemeinen schnell zubereitet, basieren auf Curry-Pasten, sind leichter und eher mit Suppen zu vergleichen. Gewöhnlich werden sie mit einer Portion Reis serviert. Typische Currygerichte sind Rotes Curry mit Huhn und Bambussprossen oder das, auf die muslimische Bevölkerung Südthailands zurückgehende, Masaman Curry mit Rindfleisch und Kartoffeln.
Fisch wird sowohl im Wok gebraten oder gegrillt angeboten. Ngob Plaah sind beispielsweise gewürzte und in Bananenblättern eingewickelt gegrillte Fischfilets.

Als Dessert werden meist frische Früchte – Papayas, Mangos, Rambutan und Ananas – oder mit Früchten gesüßter Klebreis in Bananenblättern gegessen. Eine Spezialität sind Durian-Früchte, deren Verzehr wegen ihres durchdringenden und von vielen als ekelerregend empfundenen Geruches in geschlossenen Räumen aber vielerorts ausdrücklich verboten ist. (Quelle: Wikitravel)

Trinkgeld

Es ist üblich, Kellnern, Portiers, Fremdenführern und Fahrern Trinkgeld zu geben. In Rechnungen sind Trinkgelder nicht enthalten.

Einkaufen

Die üblichen Mitbringsel (Antiquitäten, Gold & Juwelen, Kleidung nach Maaß, Lackarbeiten & Keramik, Seide) sind nicht alles, worauf Sie in Thailand Ihr Auge werfen sollten. Brillen, Markenmedikamente oder Gewürze kosten nur einen Bruchteil dessen, was Sie zu Hause dafür bezahlen. In Kaufhäusern (department stores) gelten Festpreise. Auch viele einzelne Geschäfte zeichnen ihre Waren aus, aber meist kann man den Preis noch etwas herunterhandeln. Unbedingt feilschen sollten Sie mit den Straßenhändlern. Kaufhäuser und Shoppingcenter öffnen täglich von 10 bis 22 Uhr, teils auch länger. Straßenhändler und viele Geschäfte warten bis spätnachts auf Kundschaft.

Plagiate

Oftmals werden auf den Märkten scheinbare Produkte bekannter Marken zu unschlagbar günstigen Preisen angeboten. Rein äußerlich sind diese nicht vom Original zu unterscheiden. Dass die Qualität nicht mit der der Originale vergleichbar ist, sollte klar sein und wenn man bei dem günstig erworbenen Rucksack nach ein paar Wochen die Nähte aufgehen, dann weiß man, warum er nur 350 THB gekostet hat. Der Erwerb und der Import solcher Plagiate ist inzwischen strafbar. Gerade bei der Landung von Flugzeugen aus Thailand ist der deutsche Zoll oft höchst aufmerksam und macht stichprobenartige Kontrollen. Hat man solche Waren importiert, ist man diese Ware los und man muss noch mit einer saftigen Strafe rechnen. (Quelle: Wikitravel)

Zeitzonen

Zeitzonen: UTC + 7
Deutschland-Thailand: + 5
Stomspannung: 230 V, 50 Hz; ein Adapter ist notwendig.

Thailand

In diesem Land findet man alles, was sich Touristen oder Globetrotter wünschen können. Endlose Sandstrände, einsame Berglandschaften oder Bangkok, die Stadt der Engel, mit seinen berstenden Shoppingcentern aber auch 400 Tempelanlagen wo die Besucher die buddhistische Kultur und Religion erleben können. Viele zieht es z.B. nach Koh Samui, die Insel der Palmen. Es ist die drittgrößte Insel des Landes. Hier gibt es herrliche Sandstrände mit unzähligen Palmen und kristallklarem Wasser. Badeurlaub pur! Oder das thailändische Inland. Dschungel kann man im Norden des Landes in Hülle und Fülle erleben. Ausgangspunkt für viele Treckingtouren ist die Stadt Chiang Mai. Von hier aus beginnen viele spannende Ausflüge in das Dschungelgebiet, etwa mit einem Besuch der Ethnischen Minderheiten Thailands, der Karen, Hmong (Miao), Lahu, Akha, Lisu, Mien, Lawa und Khmu. Fast eine Million Menschen leben zurückgezogen in den Bergen Nordthailands. Dabei haben Sie die Möglichkeit das Leben der Bergbevölkerung und ihre Kultur kennenzulernen. Nur wenige Länder bieten so vielfältige Attraktionen wie Thailand.

Geschichte

Die Thai wanderten möglicherweise erst im 11. Jahrhundert in das heutige Thailand ein. Sie gründeten mehrere Königreiche, die in den folgenden Jahrhunderten vereinigt wurden. Es gab jedoch bis ins 19. Jahrhundert keinen Nationalstaat Thailand, sondern die vielen lokalen Fürstentümer (Müang) blieben bestehen und waren lediglich den Herrschern im Zentrum zu Tribut verpflichtet. Diese Netzwerke von einem Herrscher abhängiger Müang werden Mandala genannt. Deren Einflussgebiet hatte keinen festen Grenzen, sondern konnte sich im Laufe der Zeit ausdehnen und wieder zusammenziehen. In der Epoche des Kolonialismus gelang es Thailand, die Unabhängigkeit zu wahren und es entwickelte sich zu einem modernen Zentralstaat. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Thailand häufig vom Militär diktatorisch regiert, gleichzeitig erlebte es einen Wirtschaftsboom und entwickelte sich zu einem der wirtschaftlich führenden Staaten Südostasiens.

Innenpolitische Auseinandersetzungen erschütterten die Gesellschaft in den vergangenen fünf Jahren wiederholt. In Süd-Thailand gibt es gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen separatistischen muslimischen Malaien und der Zentralmacht. (Quelle: Wikipedia)

Politik

Thailand ist seit einem unblutigen Umsturz 1932 eine konstitutionelle Monarchie. Staatsoberhaupt ist der König, der gleichzeitig höchster buddhistischer Würdenträger ist. Die Königswürde ist erblich; gemäß dem Thronfolgegesetz aus dem Jahr 1924 bestimmt der König allein seinen Nachfolger. Er wird beraten und vertreten durch den Kronrat, den er selbst ernennt und entlässt. Der König hat keinen direkten Einfluss auf die Tagespolitik, sondern nimmt im Wesentlichen repräsentative Aufgaben wahr. Alle sehr grundlegenden politischen Entscheidungen werden jedoch vom König vorher abgesegnet. So wurde der Putsch im Jahre 2006 erst nach dem Plazet des Königs (unblutig) durchgeführt. Die Monarchie in Thailand wird in dem von Korruption und großem Unterschied zwischen Arm und Reich geprägten Land als wichtigster Stabilitätsfaktor angesehen.

Die Macht teilt sich der König seit 1932 mit einem Parlament. Dieses war in der Geschichte des Landes meist ein Einkammernparlament, heute besteht es aus zwei Kammern. Von den 500 Mitgliedern des Repräsentantenhauses (Saphaputhan Ratsadon) werden 375 in einer direkten Mehrheitswahl bestimmt, 125 durch Verhältniswahl nach Parteienzugehörigkeit. Von den 150 Mitgliedern des Senats (Wuthisapha) werden 76 durch direkte Wahl bestimmt, wobei jede Provinz einen Senator entsendet. Die restlichen 74 werden durch ein Wahlkomitee bestimmt. Abgeordnete wie Senatoren haben eine Amtszeit von vier Jahren. Wahlberechtigt ist, wer seit seiner Geburt thailändischer Staatsbürger ist und das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Regierungschef ist der Premierminister, der vom König ernannt wird, nachdem er vom Abgeordnetenhaus vorgeschlagen wurde. Er darf das Amt höchstens zwei Amtszeiten bekleiden. Die Minister werden ebenfalls vom König ernannt. Das königliche Dekret, welches den Premierminister ernennt, muss vom Vorsitzenden des Abgeordnetenhauses gegengezeichnet werden. Der König darf Minister jederzeit entlassen.

Gesetze werden vom Abgeordnetenhaus vorgeschlagen und vom Senat gebilligt. Wichtige Gesetze müssen vom König gebilligt werden. Neben den verfassungsmäßigen Organen der Machtausübung gibt es vor allem in Militär und Polizei einflussreiche Gremien, die sich der demokratischen Kontrolle weitgehend entziehen können. Zahlreiche Staatsstreiche des Militärs, zuletzt 2006, oder die Blockade der Bangkoker Flughäfen 2008, bei denen Militär und Polizei nicht einschritten, belegen das.

Religion

Der Theravada-Buddhismus ist die dominierende Religion Thailands, etwa 94 % der Bevölkerung bekennen sich dazu. Daneben gibt es bis zu 5 % Muslime (überwiegend Malaien in Südthailand), 0,6 % Christen und 0,1 % (etwa 65.000) Hindus (meist Inder). Nur 0,4 % bezeichnen sich als religionslos. Artikel 73 der Verfassung Thailands legt fest, dass der Staat den Buddhismus und alle anderen Religionen schützen und fördern sowie zur Harmonie unter den Anhängern aller Religionen beitragen soll.

Vor Ankunft der Thai waren im heutigen Thailand Hinduismus, Shivaismus und Mahayana-Buddhismus der Khmer vorherrschend. Im 11. Jahrhundert übernahmen die einwandernden Thai, die schon vorher Kontakt mit dem Mahayana gehabt hatten, den Theravada-Buddhismus von den Birmanen und von den Mon in Nordthailand. Heute ist der Theravada-Buddhismus praktisch Staatsreligion: der König beaufsichtigt traditionell den Sangha, die Gefolgschaft Buddhas aus Mönchen und Nonnen. Er kann innerhalb des Sangha, im Rahmen des buddhistischen geistlichen Rechts, gewisse Autorität ausüben. Jeder darf zeitweilig Bhikkhu werden; es ist normal, dass männliche Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren Novizen werden und sich für ein oder mehrere Jahre dem Studium heiliger Schriften widmen. Die Größe des Sangha ist deshalb nicht genau zu ermitteln. Das religiöse Leben spielt sich vor allem in den Wat ab, von denen es im ganzen Land 30.678 gibt, 1911 hingegen waren es nur 6.972. Im vormodernen Thailand waren die Wat auch Bildungseinrichtungen und sorgten dafür, dass die Analphabetenquote auch vor Einführung eines modernen Bildungswesens relativ niedrig war. Der Bau neuer Wat wird meist ausschließlich mit Spenden aus der Bevölkerung finanziert. Es widerspiegelt das Streben nach Verdiensten, was eine spätere komfortablere Wiedergeburt ermöglichen soll.
Da der Buddhismus keine Exklusivität fordernde Religion ist, spielen neben dem Buddhismus eine ganze Reihe von anderen Kulten eine wichtige Rolle. Götter und Geister, die aus vorbuddhistischen Zeiten stammen oder hinduistischen oder chinesischen Vorstellungen entspringen, werden in verschiedenen Ritualen verehrt. Dies findet seinen Ausdruck in den Geisterhäuschen, die praktisch vor jedem Gebäude aufgestellt werden sowie in der großen Rolle von Amuletten und Tätowierungen.

Die Muslime, fast ausschließlich Sunniten, machen etwa 5 % der Gesamtbevölkerung aus. Sie stellen jedoch die Bevölkerungsmehrheit in den vier Südprovinzen Narathiwat, Pattani, Yala und Satun an der Grenze zu Malaysia. Noch bis vor einhundert Jahren (1909) war der muslimische Bevölkerungsanteil fast dreimal so hoch (und während des Zweiten Weltkrieges kurzzeitig nochmals zumindest doppelt so hoch wie heute), da damals auch die heute malaysischen Bundesstaaten Kelantan, Terengganu, Kedah und Perlis zu Thailand zählten, deren Bevölkerung fast ausschließlich muslimisch ist. Die Malaien Thailands sprechen nur teilweise Thai, tragen die traditionelle malaiische Kleidung inkl. Kopftuch, Mischehen mit Thai sind selten. Obwohl es keine religiöse Diskriminierung in Thailand gibt, sind diese Südprovinzen messbar weniger entwickelt und die Malaien sind gegenüber den Thai wirtschaftlich benachteiligt. Spannungen zwischen den Thai und den Malaien sind nicht neu, sie reichen in das 13. Jahrhundert zurück, als Sukhothai die malaiischen Sultanate zu seinen Vasallen machte. Separatisten wie die attani United Liberation Organization versuchen unter anderem mit Terrorakten Autonomie zu erzwingen. Den Terrorakten sind allein 2004 mehr als 500 Menschen zum Opfer gefallen und die Gewalt dauert trotz strenger Sicherheitsvorkehrungen an. (Quelle: Wikipedia)

Bildung

In den frühen Tagen der thailändischen Geschichte oblag die Bildung einerseits den Klöstern und andererseits dem Königshaus. Buddhistische Mönche in Klosterschulen des ganzen Landes sorgten für grundlegende Bildung der Jungen, während die Kinder der königlichen Familie und auch die des Adelsstandes eine höhere Bildung erhielten, da nur sie für den Dienst für das Land in Ministerien und bei Hofe in Frage kamen. Nur wenige Frauen erhielten die Gelegenheit, eine Schule zu besuchen, um wenigstens Lesen und Schreiben zu lernen. Der weitaus größte Teil der Gesellschaft bestand aus Bauern, die wenig Sinn darin sahen, Bücher lesen zu können. Die Geschichte des Dorfes oder der Familien sowie lokale Philosophie wurden mündlich übermittelt.

Auf Initiative von König Phra Nang Klao (Rama III., reg. 1824–1851) wurde Mitte des 19. Jahrhunderts in Bangkok eine „Offene Universität“ eingerichtet, in der jedermann unabhängig von Geburt und Rang lernen konnte. Er hatte von 1832–1848 den Wat Pho von Grund auf renoviert und stellte sich den Tempel nicht nur als eine heilige Stätte vor, sondern als ein demokratisches Lernzentrum, auch für Studenten, denen bisher der Zugang zu speziellen Wissensgebieten verwehrt war. Dies war in der thailändischen Geschichte einzigartig. Er versammelte eine große Gruppe Gelehrter, die vorhandene Textbücher zusammenstellte und viele neue Bücher schrieb. Der König begutachtete die Selektion und ließ anschließend die Texte in der geschwungenen Rattanakosin-Schrift auf Marmortafeln gravieren und in dem gesamten Putthawat des Wat Pho ausstellen. So kann noch heute ein jeder, der sich für religiöse oder säkulare Themen interessiert, für Literatur, Archäologie, Astrologie oder Medizin, aus einer Fülle von Informationen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts auswählen.

Erst in der Regierungszeit von König Chulalongkorn (Rama V.) wurde die Notwendigkeit von weitreichender Ausbildung erkannt, um den Personalbedarf der wachsenden Bürokratie zu befriedigen. In der Bildungsproklamation von 1898, die stark vom britischen System beeinflusst war, wurde zunächst ein zweigliedriges System eingeführt, unterteilt in akademische und Berufsausbildung. Bereits 1902 wurde die höhere Bildung durch Anleihen beim japanischen und amerikanischen System erweitert. 1932 wurde ein umfangreicher Bildungsplan vorgestellt, der von vier Grundschuljahren ausging. Darauf aufbauend gab es eine achtjährige Sekundarstufe.

Die letzte größere Änderung am Bildungssystem wurde durch den Bildungsplan von 1977/78 eingeführt. Er sah sechs obligatorische Grundschuljahre und drei Jahre unterer Sekundarstufe vor. Weitere drei Jahre folgen für diejenigen, die einen besonderen Beruf ergreifen oder zur Universität wechseln wollen. Erst 1983 war die Einführung dieses Plans abgeschlossen. Um mit dem starken Wachstum auf den Gebieten der Technologie und der Landwirtschaft Schritt halten zu können, wurde in den 1990er Jahren geplant, die sechs Grundschuljahre auf neun Jahre zu erweitern. Die drei Jahre der Sekundarstufe sollten dann um weitere vier Jahre höherer Schulausbildung ergänzt werden.
Seit 2009 wird über Satellit und Internet E-Learning mit DLTV in thailändischen Schulen eingeführt. (Quelle: Wikipedia)

Volksgruppen

ie Regierung schätzt, dass ethnische Thai etwa 75 % der Bevölkerung ausmachen. Etwa 14 % sind ethnische Chinesen, 4 % Malaien, die restlichen 7 % verteilen sich auf verschiedene Bergvölker, Flüchtlinge aus Myanmar und vietnamesische Flüchtlinge in Nordostthailand. Die Nettomigration wird mit 0 % angegeben, es verlassen (offiziell) etwa so viele Menschen Thailand, wie nach Thailand einwandern. Es halten sich jedoch bereits seit Mitte der siebziger Jahre Flüchtlinge aus Myanmar in Lagern entlang der Westgrenze Thailands auf. Zudem sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Gastarbeiter, vor allem aus Myanmar, Laos und Kambodscha nach Thailand gekommen, die für das schnelle Wachstum der Wirtschaft Thailands von großer Bedeutung sind. Erst 2004 wurden 1,28 Millionen Personen vom Innenministerium registriert, es wird geschätzt, dass sich weitere 1,5 Millionen unregistrierte Migranten in Thailand aufhalten.
(Quelle: Wikipedia)

Feiertage und Feste

Chinesisches Neujahr: Die Feierlichkeit über 3 Tage im Zeitraum von Ende Januar bis Mitte Februar.
Thail. Neujahr: 13.- 15. April (songkran): Rechtzeitig zum Beginn des Hitzemonats wird dieses Fest meistens bereits schon Tage zuvor mit viel Wasser gefeiert. Neben Bangkok ist Chiang Mai der Platz an dem dieses Fest besonders intensiv gefeiert wird. Man sollte während dieser Zeit nicht unterwegs sein, ohne seine Wertsachen (Kamera, Portemonnaie) in einer Plastiktüte zu verstauen, denn Farangs (Westler) sind ein bevorzugtes Ziel der Wasserattacken!
Tag der Arbeit: 1.Mai
Tag des Königs: 5.Mai,König Rama IX, feierte in diesem Jahr sein 60. Jahr als König.
Geburtstag d. Königin: 12.August: Ausnahmezustand in Bangkok, nicht nur der Geburtstag der Königin, auch jeder andere feierliche Anlaß der Königsfamilie bringt ein Verkehrchaos in Bangkok. Dennoch ist ein Großteil Bangkoks farbenfroh mit Blumen geschmückt. Eilige Reisende jedoch, sollten möglichst diesen Tag/ Nachmittag in Bangkok meiden.
Todestag König Rama V: 23.Oktober: Der damalige König verbrachte dem thailändischen Volk die jetzigen westlichen Einflüsse. Als ältester Sohn des an Malaria erkrankten Königs Rama IV. wurde er im Alter von 16 Jahren gekrönt. In 42 Jahren entwickelte sich durch seinen Einfluß das damalige Siam zu einem modernen Staat.
Geburtstag d. Königs: 5.Dezember: Ausnahmezustand in Bangkok, nicht nur wegen des Geburtstags. (map © by wikimedia.org)

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