Kinder in Vietnam
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Über Vietnam

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Vietnam Basics

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Sehenswertes

Sa Pa

Cuc Phuong Nationalpark

Hanoi

Mai Chau

Ninh Bin (trockene Halongbucht)

Halong Bucht 

Hai Phong

Hoa Binh

Nha Trang

Da Nang

Cham-Museum

Hue

Der Wolkenpass  (Hai Van)

Hoi An

Die Tempelstadt My Son

Buon Me Thuot

Pleiku

Da Lat

Saigon

Cu Chi Tunnel

Das Mekong-Delta 

My Tho

Can Tho

Cai Rang

Chau Doc

Nui Sam

Soc Trang

Phan Thiet

Mui Ne

Die Insel Phu Quoc

Klima

Durch seine große Nord-Süd-Ausdehnung liegt Vietnam in zwei Klimazonen:
Der Norden hat subtropisches Klima. Es gibt zwei Jahreszeiten, der Winter dauert etwa von November bis April, der Sommer von Mai bis Oktober. Die kühlsten Monate sind meist Dezember, Januar und Februar (15-20°C). In den Bergen um Sapa kommt es auch vor, dass zeitweise etwas Schnee fällt. Der Sommer ist im Norden sehr heiß, 30 °C und mehr sind im Juni/Juli die Regel.
Der Süden hat tropisches Klima. Man unterscheidet drei Jahreszeiten: Die kühle Zeit von November bis Januar (in Ho-Chi-Minh-Stadt mit tagsüber 28 °C–30 °C, nachts kühlt es oft unter 20 °C ab), die heiße Jahreszeit von Februar bis Mai (schwül und oft über 35 °C) und die Regenzeit von Juni bis Oktober, während der es ebenfalls heiß ist, aber häufig ein bis zwei Stunden lang gießt. Tagelange Regenfälle sind auch mitten in der Regenzeit die absolute Ausnahme. Besonders um Hoi An, aber auch im Mekong-Delta gibt es in dieser Jahreszeit jedoch oft Überschwemmungen.
Die Klimagrenze liegt beim Wolkenpass zwischen Hue und Da Nang. (Quelle: Wikitravel)

Impfungen

Detaillierte und immer aktuelle Impfempfehlungen finden Sie auf der Website des Tropeninstitutes Hamburg.

Kleidung

Zu empfehlen ist leichte, luftige Kleidung aus Baumwolle oder aus modernen Kunststofffasern. Wegen der Klimaanlagen und in kühleren Regionen (in den Wintermonaten) brauchen Sie zudem einen Pullover.

Kleidungsstandards

Vietnamesen achten sehr auf ein gepflegtes Äußeres. Männer tragen fast immer (Kurzarm-)Hemden, Frauen meistens lange Hosen und Seidenblusen. Wer als Tourist etwas auf seine Kleidung achtet, wird merken, dass die Vietnamesen dies durchaus zu schätzen wissen. Also jeden Tag ein sauberes T-Shirt und statt der ausgebeulten Shorts eine leichte lange Baumwollhose. Unverzichtbar sind Sandalen oder Flip-Flops, denn vor jedem Tempel oder Privathaus müssen die Schuhe ausgezogen werden. In Vietnam ist Respekt vor der älteren Generation besonders wichtig. Wird die Familie von Freunden besucht, ist es angebracht, mit einer kurzen Verbeugung den Älteren Respekt zu zeigen. Innerhalb der Familie werden beim Besuch normalerweise die ältesten Familienmitglieder mit verschränkten Armen begrüßt. Anders als in westlichen Ländern, leben meist mehrere Generationen unter einem Dach. Da ist das Wort der älteren Generation oberstes Gebot.

Respekt

Höflichkeit ist in Vietnam selbstverständlich. Auch zu Leuten, die sie überhaupt nicht mögen, sind die meisten Vietnamesen sehr höflich. Dies sollte man beachten, wenn man sich irgendwo über etwas beschweren möchte. Kritik kann zum Beispiel gut in einem kleinen Scherz untergebracht werden, denn ein offener Streit bedeutet für beide Seiten einen Gesichtsverlust, und das ist für einen Vietnamesen unerträglich.
Wer sich einige der vietnamesischen Verhaltensregeln verinnerlicht, kann bei der Bevölkerung Pluspunkte sammeln. Beispielsweise übergibt man Bargeld und Geschenke immer mit beiden Händen (oder mit der rechten, niemals aber mit der linken Hand). Beim Händeschütteln (das in Vietnam nicht sehr verbreitet ist) berührt man mit der linken Hand den eigenen rechten Unterarm.

Visum

Touristen mit einer deutschen Staatsangehörigkeit können für einen Aufenthalt von maximal 15 Tagen vollkommen ohne Beantragung eines Visums nach Vietnam einreisen. Außer einem mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass benötigt man noch 2 aktuelle Passfotos. Für einen längeren Aufenthalt benötigen Sie ein Touristenvisum, . Das Touristenvisum wird in der Regel für vier Wochen zur einmaligen Einreise ausgestellt. Bei kombinierten touristischen Reisen (z.B. Weiterreise nach Laos, Kambodscha oder/und andere Länder und Wiedereinreise nach Vietnam) muss ein mehrmaliges Visum beantragt werden.

Falls Reisende eine von örtlichen zuständigen Behörden in Vietnam ausgestellte Einreisegenehmigung oder sog. Einlassgenehmigung oder Visa Approval bzw. Approval-Number haben, muss diese Genehmigung (sie ist nur die Grundlage für die Bearbeitung des Visum-Antrags bei der vietnamesischen Botschaft) zusammen mit dem ausgefüllten Visum-Antragsformular und den Originalreisepässen an die Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam, Elsenstr. 3, 12435 Berlin-Treptow geschickt werden. Einzelheiten dazu finden Sie im Internet unter
www.vietnambotschaft.org/konsularische-informationen/einreise-in-vietnam/

Visa upon Arrival

Das für die Einreise nach Vietnam notwendige Touristenvisum können wir für Sie auch in Form eines sog. Visa upon Arrival – Preis auf Anfrage, beschaffen. Sie teilen uns Ihr Geburtsdatum und Ihre Reisepassnummer mit und erhalten von uns ein Dokument, mit dem Sie bei der Einreise im Immigration Office auf dem Flughafen Saigon oder Hanoi gegen Zahlung von USD 45,- das Visum selbst in Ihren Pass eintragen lassen können (bitte zusätzliches Passfoto mitnehmen!)

Geld

Die Landeswährung ist der Vietnamesische Dong (Việt Nam Đồng, VND). Stand Dezember 2018.
1 € = ca. 26.426 VND
1 US$ = ca. 23.273 VND

Der VND ist gegenüber dem US-Dollar seit einigen Jahren ziemlich stabil, d. h. die Kurse gegenüber dem Euro schwanken mit dem Dollarkurs. Es dürfen maximal 15 Mio. VND aus dem Land ausgeführt werden, der Geldwechsel von und in VND ist im Ausland jedoch fast nirgends möglich.

Geldbezug aus dem Automaten mit EC- und Kreditkarten ist in größeren Städten und Touristenzentren problemlos möglich. Pro Bezug können meist nur 2 Millionen VND abgehoben werden. Bei der ANZ Bank können bis zu 20 Mio. VND abgehoben werden. Dabei wird in der Regel noch eine Gebühr von 20.000 VND erhoben. Mit der EC-Karte kann man (nur) in größeren Städten und Touristenzentren Geld abheben.

In Banken (nicht in allen!: die meisten wechseln nur Dollar und Euro!) können Travellerchecks und Devisen gewechselt werden, ebenso kann man mit der Kreditkarte größere Beträge beziehen. Dabei muss immer der Reisepass vorgelegt und ein Formular ausgefüllt werden, dessen Kopie man im Prinzip bei der Ausreise bei sich haben muss.

Trinkgeld

Es ist üblich, Kellnern, Portiers, Fremdenführern und Fahrern Trinkgeld zu geben. In Rechnungen sind Trinkgelder nicht enthalten.
Der Richtwert für Reiseleiter liegt bei 2$ pro Tag und für den Fahrer ist 1$ pro Tag zu rechnen. Voraussetzung für ein Trinkgeld ist natürlich eine entsprechende Leistung.

Einkaufen

In Vietnam gibt es viele tolle Mitbringsel! Das Land ist ein Einkaufsparadies für alle, die gerne exotische Souvenirs wie Kleidung, Kunsthandwerk oder Lackarbeiten von ihren Urlaubsreisen mit nach Hause bringen. Es ist empfehlenswert, immer viel Kleingeld bei sich zu tragen, da die Ladenbesitzer mit dem Wechselgeld teils eher knauserig sind und gerne ein kleines Trinkgeld für sich behalten. Auch ist es in Vietnam nach wie vor üblich, bei Ausländern und Einheimischen eine unterschiedliche Preispolitik anzuwenden. Lassen Sie sich davon aber nicht abschrecken, und seien Sie entspannt!

Zeitzonen

Zeitzonen: UTC + 7
Deutschland-Vietnam: + 5
Stromspannung: 230 V, 50 Hz; ein Adapter ist meist nicht notwendig.
Quelle: Wikipedia, Reise-Wikipedia

Vietnam

Vietnam ist eine faszinierende Mischung aus chinesischer, indischer und europäischer Kultur und bietet neben seinem warmen Klima (tropisch im Süden, subtropisch im Norden) traumhafte Berg- und Küstenlandschaften sowie paradiesische Badestrände. Zur Zeit verändert sich hier alles rasend schnell. Seit Einführung der Doi Moi, der vietnamesischen Perestroika, boomt die Wirtschaft. Die außenpolitische Isolation ist überwunden. Noch gehört das Land zwar zu den ärmsten Staaten der Welt, aber es ist auf dem Weg in eine erfolgversprechende Zukunft. Lächelnde Gesichter, farbenfrohe Kleidung, frisch restaurierte Häuser und Straßen, endlose Ströme von Motorrädern, Märkte voll von regionalen und ausländischen Produkten – das sieht man überall in den größeren Städten.

Neben dem pulsierenden Leben der Großstädte wie Hanoi und Saigon sind besonders die Denkmäler vietnamesischer Kultur, z.B. im Gebiet von Hue, der letzten Kaiserstadt, oder das ländliche Leben im fruchtbaren Mekong-Delta, wo die Bauern noch in ihren jahrhundertealten, bewährten Traditionen leben, oder auch das Leben im Hochland bei den Minderheitenvolksstämmen interessant. Lässt man die Großstadt hinter sich und fährt durch das Land, duftet es nach Reisfladen. Überall laden Stände ein zum Probieren frisch geernteter Früchte oder delikater einheimischer Gerichte, wie z.B. Pho (die traditionelle vietnamesische Nudelsuppe), oder gedämpfter Reisfladen ein. Zu Recht blicken die Einheimischen mit Optimismus aber auch Pragmatismus und Gleichmut in die Zukunft. Heutige Besucher empfangen sie mit Interesse, Herzlichkeit und Gastfreundschaft.

Vietnam ist anders

Es ist anders als alle seine Nachbarn in Asien. Geographisch wie klimatisch und historisch wie kulturell genau im Schnittpunkt der Einflusssphären Indiens und Chinas gelegen, präsentiert sich „Indochina“ als Schmelztiegel unterschiedlichster Sitten, Gebräuche und Religionen und gleichzeitig als eines der eigenständigsten und homogensten Länder, die man sich vorstellen kann. 90% seiner Bevölkerung sind ethnische Vietnamesen, die auf eine lange, gemeinsame Geschichte zurückblicken. Das Schreckgespenst einer „uniformen Volksrepublik“, in der man nur im täglichen Kleinkrieg gegen die Bürokratie und mit Hilfe „harter Dollars“ weiterkommt, wird man vergeblich suchen. Weder allgegenwärtiges Militär noch nationalistische Kulte schüchtern den Reisenden ein.

Von der Außenwelt jahrelang abgeschnitten aufgrund des erst 1994 aufgehobenen US-Embargos hat sich das neue, zwar immer noch sozialistische, aber der Marktwirtschaft zugewandte Vietnam zu einem der sich am raschesten verändernden Länder der Welt entwickelt. Nicht nur Saigon, auch Zentren wie Vung Tau, Nha Trang, Da Nang, Hanoi oder Haiphong wandeln sich in rasantem Tempo. Vietnam ist anders. Anders als noch vor fünf oder vor drei Jahren. Ein Alltag, eine Realität, die sich oft nur zwei Blocks vom Touristenhotel entfernt oder jenseits der asphaltierten Landstraße abspielt. Denn noch schöpft man mit Holzkübeln das Wasser von einem Reisfeld zum anderen. (Text frei nach Reise Know-How Vietnam, Bühler/Kothmann, Peter Rump Verlag 1998)

Land und Leute

Als Teil der indochinesischen Halbinsel grenzt Vietnam im Norden an China, im Westen an Laos und Kambodscha, im Süden an den Golf von Thailand bzw. im Osten an das Südchinesische Meer. Im Vergleich zu Landesgrenzen von über 3200 km und einer Küstenlänge von über 3700 km ist die Landfläche mit ca. 330.000 km eher klein, nämlich etwa so groß wie Deutschland. Trotz seiner Lage am Meer ist Vietnam ein extrem gebirgiges Land. Fast ¾ seiner gesamten Fläche bestehen aus Höhenzügen und Hochebenen. Während der größte Teil bis heute kaum besiedelt ist, drängen sich die Menschen im fruchtbaren Flachland auf engstem Raum. Auf weniger als ¼ der Fläche leben und arbeiten mehr als ¾ der gesamten Bevölkerung. Vietnam wird aufgrund seiner extrem langgestreckten Form oft mit zwei Reisschalen verglichen, die an den Enden einer langen Tragestange hängen. Die nördliche Reisschale bildet das Delta des Roten Flusses, die südliche das Delta des Mekong. Der schmale mehr als 1000 km lange Streifen Landes zwischen dem Südchinesischen Meer und der Grenze zu Laos und Kambodscha ist an seiner engsten Stelle nicht einmal 50 km breit.

Die Küsten

Südlich von Saigon im Schwemmland des Mekongdeltas und am Golf von Thailand ist das Land flach, sumpfig und z.T. von dichten Mangrovenwäldern bedeckt. Nördlich von Saigon rücken die Ausläufer des Truong-Son-Gebirges immer näher an die Küste heran, die im Bereich von Zentralvietnam oft zu einer einzigartigen Folge von Fels-Kaps, Buchten, Dünen und Lagunen werden. Weite, idyllische Sandstrände findet man hier fast überall. In der grandiosen Halong-Bucht im Norden Vietnams ragen Tausende von Kalksteininseln, Felsenriffen und Klippen wie seltsame Meeresungetüme steil aus dem Meer empor. Die bis 3000 m hohen Gebirge und Hochplateaus Vietnams sind die Heimat zahlloser Bergstämme, die vor Jahrhunderten aus den umliegenden Ländern eingewandert sind und hier ihre Sprache und Kultur weitgehend erhalten haben. Fast 1000 Jahre chinesischer Herrschaft, 100 Jahre französischer Kolonialisierung und 20 Jahre amerikanischer Besatzung hat Vietnam erlitten, aber der sehnliche Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit hat diesem Volk immer wieder die Kraft gegeben, sich zu wehren und seine Feinde zu besiegen. (Text z.T. frei nach Reise Know-How Vietnam, Bühler/Kothmann, Peter Rump Verlag 1996).

Ethnische Minderheiten in Vietnam

Im Bergland des Nordens und auf den Hochplateaus Zentralvietnams leben auf 65% der Landfläche 54 ethnische Minderheiten, insgesamt etwa 7 Millionen Menschen. Außer den Khmer und den Cham, die Nachfahren von Kulturen sind, die früher große Teile des Landes beherrschten, lassen sich die Bergvölker Vietnams in die mongolischen und sino-tibetischen des Nordens und die malaiisch-polynesischen und Mon-Khmer-Gruppen des Zentralen Hochlands unterscheiden. Einige dieser Völker leben schon seit Jahrtausenden in Vietnam wie die Muong, andere sind erst während der letzten Jahrhunderte eingewandert. Die meisten sind weder ethnisch noch sprachlich miteinander verwandt, und jedes Volk, das sich wiederum in zahlreiche Untergruppen aufsplittert, hat seine eigenen Kultur- und Gesellschaftsformen. Einige leben als sesshafte Bauern wie die Nung, andere als Halbnomaden wie die Hmong, die auf Brandrodungsflächen Opium anbauen. Wiederum andere führen bis auf den heutigen Tag eine nomadische Existenz als Pferde- und Rinderzüchter.

Die Bergregionen

Im Gegensatz zu den Vietnamesen, die in ebenerdigen Häusern wohnen, bevorzugen die Bergstämme hölzerne Pfahlbauten. Ihre religiösen Vorstellungen reichen von Magie, Animismus und Fetischismus, über Geister- und Ahnenkulte bis zu Assimilation der Haupt- und Staatsreligionen wie Buddhismus und Katholizismus. Rein äußerlich unterscheiden sich die Angehörigen der ethnischen Gruppen durch ihre unterschiedlichen Trachten, oft in kräftigen Grundfarben mit geometrischen oder rituellen Mustern und ergänzt durch Schmuckgegenstände aus Silber, Elfenbein oder Perlmutt. Der geflochtene Tragekorb auf dem Rücken gehört fast zur Grundausstattung jedes Bergbewohners.

NORD VIETNAM

Sapa

Eine Fahrt in die Bergregion Nordvietnams führt Sie in dem Höhenkurort Sa Pa (Sa Pa wurde wahrscheinlich zuerst von Menschen der Bergstämme der Hmong und Dao bewohnt, die noch heute in dem Gebiet siedeln. Um 1880 gründeten die französischen Kolonialherren an diesem Ort eine Bergstation, auch Chapa genannt. Diese wurde 1922 zu einer Ortschaft ausgebaut und von den Franzosen als Erholungsort genutzt. Geplant war gar ein Da Lat des Nordens, doch scheiterten die Franzosen an den unzureichenden Verkehrsverbindungen), der 1560 m hoch am Fuße des Fan Si Pan liegt, dem mit 3.143 m. höchsten Berg Vietnams. Eine der Hauptattraktionen von Sa Pa ist der Markt, der an den Wochenenden besonders stark von bunt gekleideten Volksgruppen der vielen verschiedenen Minderheiten der Region besucht wird. Eine Fahrt durch die Berglandschaft führt Sie in die Siedlungsgebiete verschiedener Minoritätenstämme wie z.B. der weißen und schwarzen Thai, der Dao und der H’Mong. zurück   Karte    Angebote Vietnam

Hanoi

Das Delta des Roten Flusses (Song Hong) ist die Wiege der vietnamesischen Kultur und Zivilisation. Das fruchtbare und leicht kultivierbare Schwemmland und die reichen Metallvorkommen der nahen Berge führten schon lange vor der „Zivilisierung“ durch das chinesische Weltreich zur Entstehung von Hochkulturen. Ausgrabungen weisen nach, dass schon Tausende von Jahren vor unserer Zeitrechnung Menschen im Delta siedelten. In dem dicht besiedelten Delta lebt heute fast ein Drittel aller Vietnamesen. Einheimische Ökonomen gehen davon aus, dass mittlerweile 30-35 % mehr Menschen in der Landwirtschaft tätig sind, als der Boden ernähren kann. Aufgrund dieser Überbevölkerung wird aller sichtbaren Fortschritte zum Trotz die Mehrzahl von Hanois Bewohnern wahrscheinlich auch in Zukunft nur am Rande des Existenzminimums leben können. Hanoi ist unzweifelhaft eine der schönsten Städte Asiens. Sein eigenwilliger Charme bleibt trotz gewaltiger Bauaktivitäten immer noch erhalten, denn Hanoi hat viele Gesichter: Streng, aber keineswegs autoritär, gibt es sich, wenn Vertreter des Staates auftreten. Beinahe aristokratisch und mit französischem Flair zeigt es sich in breiten Boulevards, prächtigen Alleen und repräsentativen Kolonialgebäuden. Ursprünglich und chaotisch bunt ist Hanoi im Gewirr der „36 Handwerkergassen“ seiner Altstadt, und romantisch an den Ufern seiner zahlreichen Seen. Die Stadt wirkt sauber und gepflegt und nicht nur dort, wo sie repräsentieren und sich von ihrer besten Seite zeigen will. Gartenanlagen und Flanierwege des mitten im Zentrum gelegenen Hoan-Kiem-Sees sind vorbildlich und in dieser Form in kaum einer anderen Großstadt der dritten Welt vorstellbar. Nicht eine einzige Straße, ja kaum eine Gasse der Stadt, die nicht von immergrünen und schattenspendenden Bäumen bestanden wäre. Alleen mächtiger Baumriesen rauben einem buchstäblich den Atem. Seen und Teiche, teils künstlich angelegt, teils versandete Nebenarme des Roten Flusses, bedecken das ganze Stadtgebiet. Noch ist Hanoi trotz oder wegen aller Kriege und Verwüstungen eine überraschend intakte und in sich geschlossene Stadt geblieben, liebenswert, anmutig und integer. Aber auch auf Hanoi rast unaufhaltsam die Zukunft zu. (Text frei nach Reise-Know-How Bühler/Kothmann)    zurück   Karte   Angebote Vietnam

Cuc Phuong  Nationalpark

Der Nationalpark Cuc Phuong liegt rund 100 Kilometer südlich von Hanoi in der vietnamesischen Provinz Ninh Bình. Der mit 22.200 Hektar sechstgrößte Nationalpark des Landes befindet sich etwa 56 Kilometer (Luftlinie) nördlich der Provinzstadt Ninh Bình, 46 Kilometer von der N 1 entfernt in bergigem Gelände, das Teil der „Trockenen Halong-Bucht“ ist. Seine Topographie wird im Wesentlichen durch Kalksteinklippen, deren höchste die Sein May Bac („Silberne Wolke“) mit einer Höhe von 656 m ist und das Schwemmland des Roten Flusses (Song Hong) gestaltet. Sie entspricht in ihrer geologischen Entstehung den gleichen Prozessen im tropischen Karst wie bei der Halong-Bucht bei Hanoi und in Khao Sok in Thailand. Tropischer Regenwald ist die dominierende Vegetationsform. Der Park wurde 1962 als erster Nationalpark in Vietnam eröffnet. Der Nationalpark Cuc Phuong besitzt einen großen Artenreichtum. Im Park leben 89 Säugetier-, 110 Reptilien-, 65 Fisch- und 320 Vogelarten. Mit etwa 450 größeren Tierarten sind rund 38 Prozent der nationalen Fauna vertreten. Daneben gibt es eine vielfältige Insektenwelt mit etwa 1800 Arten, von denen im Frühjahr die Millionen Schmetterlinge besonders augenfällig sind. Anfang März beginnt langsam die Schmetterlingssaison, die Anfang Mai ausläuft. In dieser Zeit ist die Luft derartig erfüllt, dass selbst Fahrradfahren ohne Brille unmöglich wird. Auch sind hier schätzungsweise 2000 Pflanzenarten vertreten, wovon 37 auf der Roten Liste Vietnams stehen. Quelle: wikipedia   zurück   Karte   Angebote Vietnam

Mai Chau

Mai Chau liegt etwa 40 km südwestlich von Hoa Binh. Hier leben weiße Thai in verzierten Stelzenhäusern. Traumhafte Bergpanoramen, fotogene Reisterrassen  machen diese Region zu einer besonderen Highlight in Vietnam.   zurück   Karte   Angebote Vietnam

Ninh Bin

Die Region der Trockenen Halong Bucht ist eine fast märchenhafte Landschaft mit steil aufragenden, wild bewachsenen Kalksteinfelsen, die zwischen den Reisefeldern in der Umgebung der Stadt Ninh Binh liegt. Unbedingt Bootsfahrt durch die Kanäle zu den Grotten von Tam Coc.   zurück   Karte   Angebote Vietnam

Halong Bucht

Die Halong-Bucht (vietnamesisch: Vịnh Hạ Long) ist ein rund 1500 km² großes Gebiet im Golf von Tonkin in der Provinz Quảng Ninh im Norden Vietnams. Nach offiziellen Angaben ragen 1969 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch aus dem Wasser. Das Kalksteinplateau, das die Bucht beheimatet, versinkt. 1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltnaturerbe.Der Name Vịnh Hạ Long (Hán Nôm: 泳下龍) bedeutet „Bucht des untertauchenden Drachen“ im Gegensatz zu Thang Long (aufsteigender Drache, dem alten Namen von Hanoi). Der Legende nach entstand die Bucht durch einen Drachen, der nahe am Meer in den Bergen lebte. Als er zur Küste lief, zog er mit seinem Schwanz tiefe Furchen in das Land, das vom Meer überflutet wurde, nachdem der Drache ins Wasser abgetaucht war.Die mit 354 km² größte Insel ist Cát Bà, auf der etwa 12.000 Insulaner vorwiegend vom Fischfang, der Austernzucht und dem zunehmenden Tourismus leben.Während des Indochinakriegs und des Vietnamkriegs wurden einige der Inseln und große Höhlen darauf zu Auffanglagern für Flüchtlinge und Kranke und als Nachschubdepots ausgebaut. So existierte auf Cát Bà in einer Höhle ein Krankenhaus, in dem sich zeitweilig bis zu 300 Personen aufhielten.   zurück   Karte    Angebote Vietnam

Hoa Binh

Hoa Binh liegt etwa 73 km westlich von Hanoi am Schwarzen Fluss (Song Da). Die Stadt ist Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Bergstämmen der Muong und der weißen und schwarzen Thai. Die Vietnamesen kennen Hoa Binh meist nur als Standort des größten Wasserkraftwerks von Vietnam. In der Umgebung der Stadt hat man Werkzeuge und Skelette von Menschen aus vorgeschichtlicher Zeit gefunden. Die Ethnologen sprechen von einem Hoa-Binh-Menschen, der hier etwa 8000 Jahre vor unserer Zeitrechnung als Jäger und Fallensteller gelebt haben soll.   zurück   Karte   Angebote Vietnam

Hai Phong

Die von den Franzosen gegründete Industrie- und Hafenstadt am Golf von Tonkin ist die drittgrößte Stadt Vietnams. Das Zentrum der Stadt ist französisch geprägt, mit Villen, Palästen, Hotels und Kolonnaden. Das Leben pulsiert jedoch am Rand der Cité und besonders in der Altstadt mit ihren Märkten, die früher Anlegeplätze für Schiffe waren. Die beiden größten Märkte sind der Cho Tam Bac für Lebensmittel und der Cho Sat für Gebrauchswaren und Krimskrams aller Art.   zurück   Karte   Angebote Vietnam

ZENTRAL VIETNAM

Nha Trang

Nha Trang ist eine Küstenstadt in der Provinz Khánh Hòa in Vietnam. Die Stadt liegt an der Mündung des Song Cai in das Südchinesische Meer, etwa 447 Kilometer nordöstlich von Saigon. Nha Trang wird als Tourismushochburg Vietnams bezeichnet. Bereits die französischen Kolonialherren wussten die schönen Strände zu schätzen und bezeichneten Nha Trang als das ‚Nizza des Ostens‘. Kilometerlange Sandstrände und viele in der Bucht gelegene Inseln und Korallenriffe laden zum Baden ein. Aus diesen natürlichen Gegebenheiten hat sich dort ein touristisches Zentrum Vietnams entwickelt. Am Stadtstrand entlang der Promenade am Tran Phu Boulevard finden sich zahlreiche Restaurants, Strandbars und Hotels. Als touristische Hauptattraktion von Nha Trang gelten die Cham-Türme Thap Ba Ponagar im Norden der Stadt. Das ist eine der bedeutendsten Cham-Stätten in Vietnam. Die Bauwerke wurden während der letzten Jahre aufwändig erneuert, ohne dabei den Charakter zu zerstören. Vom südlichen Ende des Trang Phu Boulevard fährt der Vinpearl Cable Car in ca. 60 m Höhe zur drei Kilometer entfernten Hon-Tre-Insel (Bambusinsel), auf der sich ausgedehnte touristische Anlagen befinden.Das Gebiet um Nha Trang eignet sich gut zum Segeln, Windsurfen und Kitesurfen. Das liegt an seiner langen Küste, der ruhigen See, gutem Wind und den küstennahen Inseln wie Hon Tre, Hon Yen und Hon Rua. Quelle: wikipedia   zurück   Karte   Angebote Vietnam

Da Nang

Danang ist eine Großstadt in Zentralvietnam. Sie war während der französischen Kolonialherrschaft auch unter dem Namen Tourane bekannt. Sie liegt am Delta des Flusses Han. Im Norden schließt sich der Wolkenpass als Wetterscheide an, nicht weit davon liegt die alte Kaiserstadt Hue. Da Nang hat etwa 1 Million Einwohner. Da Nang ist direkt der Zentralregierung unterstellt und somit einer Provinz gleichgestellt. Da Nang ist nach Ho-Chi-Minh-Stadt, Hanoi und Hai Phong die viertgrößte Stadt Vietnams. Die Stadt verfügt über einen Naturhafen, der Da Nang einst zu einem wichtigen Handelspunkt am Pazifischen Ozean machte.   zurück   Karte   Angebote Vietnam

Kolonialzeit
Im Jahr 1847 bombardierten französische Kriegsschiffe die Stadt, vorgeblich aufgrund einer angeblichen Verfolgung katholischer Missionare. Bei der Cochinchina-Campagne im Jahre 1858 besetzten französische Truppen des Zweiten Kaiserreichs mit spanischer Unterstützung die Stadt, wurden jedoch 1860 durch vietnamesische Truppen zum Rückzug gezwungen. Da die Franzosen inzwischen Saigon und andere Gebiete im Süden Vietnams bereits erobert hatten, konnten sie sich 1862 im Vertrag von Saigon die Herrschaft über drei südliche Provinzen sichern. In der Folgezeit weiteten die Franzosen ihren Besitz aus und auch Da Nang geriet als Teil des Protektorats Annam unter ihre Herrschaft.

Vietnamkrieg
Im Vietnamkrieg diente Da Nang als wichtige Marinebasis der Amerikaner. In jener Zeit entwickelte sich Da Nang zu einer der größten Städte in Südvietnam.

Zu Beginn des Vietnamkrieges gingen 1965 die ersten US-Kampftruppen am China Beach südlich von Đà Nẵng in Vietnam an Land. Đà Nẵng war 1967–1972 zudem auch Ankerplatz des Lazarettschiffes „Helgoland“, eines umgebauten Seebäderschiffs der deutschen Reederei HADAG, von der es das Deutsche Rote Kreuz charterte. Ärzte, Krankenschwestern und Pflegepersonal des Malteser-Hilfsdienstes leisteten in Da Nang humanitäre Hilfe für zivile Opfer des Vietnamkrieges. Fünf Malteser-Helfer wurden von einer Vietcong-Einheit entführt. Zwei wurden später freigelassen, die drei anderen kamen ums Leben.

Kurz vor der Tet-Offensive wurde am 21. Januar 1968 von den Nordvietnamesen damit begonnen, die Festung Khe Sanh zu belagern (Schlacht um Khe Sanh). Ein Entsatz durch die 1. US-Kavalleriedivision gelang erst am 6. April 1968. Die etwa 6.000 eingekesselten Marines mussten über eine Luftbrücke versorgt werden. Da Nang Air Base war der nördlichste Luftstützpunkt in Südvietnam und war daher für die Versorgungsflüge von großer Bedeutung.

Am 30. März 1975 wurde die Stadt im Vietnamkrieg von kommunistischen Truppen eingenommen.

Beispiele für halbtägige Ausflüge:

– Besuch des Cham-Museums, eine Sammlung von über 300 interessanten Statuen und Flachreliefs aus verschiedenen Teilen des Cham-Königreiches, wie Tra Kieu, Dong Duong und My Son. Die Exponate stammen aus der Zeit zwischen dem 4. und 14. Jh.   zurück   Karte   Angebote Vietnam

– Der mitten in der Stadt gelegene Han-Markt ist sehr lebendig und gut besucht.

– Ein Ausflug nach China Beach, einem Gelände, das durch eine amerikanische Fernsehserie Berühmtheit erlangt hat. Es ist einer der schönsten und längsten weißen Sandstrände Vietnams.

– Besuch der Marmorberge und Besichtigung der hochgelegenen Grotten und buddhistischen Pilgertempel. Am Fuße der Berge gibt es eine Reihe von Steinmetzbetrieben, in denen aus Marmor Skulpturen, Reliefs und Schmuck angefertigt werden.

Hue – die alte Kaiserstadt

Hauptstadt der Provinz Thua Thin Hue mit 250.000 Einwohnern und Sitz einer bedeutenden Universität. Doch kaum ein Gebäude dieser Stadt hat mehr als zwei Stockwerke. Die ruhige Schönheit und Anmut der Stadt am „Fluss der Wohlgerüche“ vermittelt stets das Gefühl, in einer ehrwürdigen Kaiserstadt zu sein. Der Zauber Hues läßt sich nicht mit Fakten und Zahlen messen und stellt sich auch nicht auf Anhieb ein, man braucht Zeit für Hue.Die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt (eigentlich die Palastanlage der Nguyen-Dynastie, die von 1802 bis 1945 die vietnamesischen Kaiser stellte), die nach dem Vorbild in Peking entstand, wurde 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anlage war während der Tet-Offensive (Schlacht um Hue) 1968 stark beschädigt worden und zeigt sich inzwischen so restauriert, dass sie – obwohl noch nicht vollständig wieder hergestellt – ein Magnet für Touristen aus nah und fern ist. Die touristische Infrastruktur der Stadt Huế ist mit zahlreichen Hotels, Restaurants und Ausflugsangeboten in jeder Preisklasse – auch im Spitzenbereich – gut aufgestellt.

Der Wolkenpass – Hai Van

Der Pass war bis ins 15. Jh. hinein die natürliche Grenze zwischen Vietnam und Champa, zwischen ostasiatischer und südostasiatischer Kultur, und bildet bis heute die Klimagrenze und Wetterscheide zwischen dem tropischen Süden und dem subtropischen Norden Vietnams. Der 22 km lange und 496 m hohe Pass beginnt knapp 20 km nördlich von Da Nang. An keiner Stelle Vietnams reichen die Ausläufer des Truong-Son-Gebirges so nahe und massiv ans Meer heran und erreichen dabei Höhen von bis zu 1400 m. Die Ausblicke auf die Bucht von Da Nang mit den Marmorbergen, schneeweißen Sandstränden und grün flimmernden Reisfeldern oder etwas später auf die paradiesisch anmutende, palmengesäumte Lagune von Lang Co sind wahrhaft spektakulär, es sei denn, tiefhängende Wolken schränken die Sichtweite zu sehr ein.

SÜD VIETNAM

Hoi An

Hoi An liegt rund 25 km südöstlich von Da Nang am Thu Bon-Fluss. Schon vor dem 10. Jh. war Hoi An ein großer Seehafen und stellte ein bedeutendes Handelszentrum dar. Nach dem 15. Jh. landeten hier Handelsschiffe aus aller Herren Länder wie China, Holland, England, Japan, Portugal, Frankreich, Indonesien etc., um Seide, Töpferwaren, Tee, Pfeffer und Lackarbeiten einzukaufen. Die noch heute dort angebotene Naturseide ist meist von Hand hergestellt. Die Bausubstanz von Hoi An ist gut erhalten. Alte Hartholzhäuser in chinesischem Stil, die im japanischen Stil erbaute Bogenbrücke von 1593 („Japanische Brücke“) oder der chinesische Fukien-Tempel.

Die Tempelstadt My Son

Die Ruinen der Tempelstadt My Son, des religiösen Zentrums der Champas, liegen südwestlich von Da Nang. Im Unterschied zu anderen Cham-Stätten ist die heilige Stadt My Son in eine idyllische Talsenke eingebettet und umgeben von Bergen und üppiger Natur. Die Gründung des Shiva geweihten Heiligtums wird König Bhadravarman zugeschrieben, dessen Hauptstadt Sinhapura sich im 4. Jh. Auf dem Gebiet des heutigen Tra Kieu 28 km weiter östlich befand. Von den über 70 Bauwerken aus fast allen Epochen, die noch die französischen Archäologen an dieser Stelle vorfanden, sind jetzt nur noch die Überreste von knapp 20 erhalten, die die Bombenteppiche der amerikanischen Luftwaffe mehr oder weniger unversehrt überstanden haben. Die majestätische Abgeschiedenheit des stillen Ortes und die bröckelnden, von Lianen überwucherten Ziegelkolosse inmitten des Dschungels üben einen besonderen Reiz auf den Besucher aus.

Buon Me Thuot

Dieser Ort liegt im Hochland, etwa 500 Meter über dem Meeresspiegel. Mit 75.000 Einwohnern ist Buon MeThuot das Zentrum der Rade-Minderheit. Es ist die zivilisierteste und meistbesiedelte Hochlandregion. Früher wurde dort gejagt. Der vulkanische Boden ist sehr fruchtbar. Aus diesem Grund werden im Gebiet um Buon Ma Thuot auch Kaffeepflanzen und Gummibäume angepflanzt. Des Weiteren gibt es große Weinberge und eine eigene Weinsorte.Während des Krieges befand sich hier ein bedeutender amerikanischer Stützpunkt. Heute ist die Gegend bekannt für ihre interessante Flora und Fauna. Außer den Rade leben hier noch viele andere ethnische Gruppen wie z.B. die Mnong, die Bahnar, die Sedang. Reisende haben hier Gelegenheit, auf Elefanten durch den Urwald außerhalb der Stadt zu reiten.

Pleiku

Die Stadt mit dem schönen Fichten- und Kiefernwald steht auf ursprünglich vulkanischem Gebiet. Die Erde ist rot und eignet sich für den Anbau von Gummibäumen und Kaffee. Pleiku hat ungefähr 45.000 Einwohner mit einer großen Anzahl verschiedener ethnischer Gruppen. Elefantenreiten und Wandern sind beliebte Aktivitäten für Touristen. Der hier angebaute Wein bietet dem Reisenden neue Geschmackserlebnisse.

Da Lat

Da Lat ist eine Stadt in Vietnam, im südlichen Teil des zentralen Berglandes am Xuân Hương-Stausee gelegen. Die Stadt hat 188.467 Einwohner (Stand: 2004). Đà Lạt ist Hauptstadt der Provinz Lâm Đồng und verfügt über eine Universität und mehrere Forschungsinstitute. Gemüseanbau, Blumenzucht und Tourismus sind die Wirtschaftszweige in Da Lat. Die wörtliche Bedeutung des Namens in der lokalen Lat-Sprache ist „Fluss des Lat-Volkes“. Die Stadt ist von Seen, Wasserfällen und Wäldern umgeben. Sie gilt aufgrund des vergleichsweisen milden Klimas, der parkähnlichen Umgebung und der immergrünen Wälder als beliebtes Urlaubsziel ausländischer und einheimischer Touristen. Da Lat wird unter anderem auch „Klein Paris“, „Stadt des ewigen Frühlings“ oder „Stadt der Künstler“ genannt. Als erster Europäer bereiste 1893 der Arzt Alexandre Yersin, ein Mitarbeiter des Mediziners Louis Pasteurs, die Stadt. Jedoch wurde Da Lat erst 1912 offiziell durch die französischen Kolonialherren gegründet. Diese liebten die Stadt und deren Umgebung wegen des milden Klimas. Vor allem die Oberschicht Saigons baute hier ihre Wochenendvillen und Altersruhesitze, die heute noch den Charme Da Lat ausmachen. Quelle: wikipedia

Saigon

Ho-Chi-Minh-Stadt  ist die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum Vietnams. Unter ihrem alten Namen Saigon (Sài Gòn), der auch noch heutzutage parallel zu Ho-Chi-Minh-Stadt verwendet wird, war sie bis zum April 1975 Hauptstadt der Republik Vietnam. Im Verwaltungsgebiet der Stadt leben ca. 7,1 Millionen Einwohner.

Ho-Chi-Minh-Stadt besitzt mit Ausnahme der Kernstadt kein zusammenhängendes Stadtgebiet, sondern ist – mit seiner außerhalb des Kerns dominierenden ländlichen Siedlungsstruktur – eher mit einer kleinen dicht besiedelten Provinz vergleichbar.

Die Stadt liegt etwas nördlich des Mekong-Deltas auf dem rechten Ufer des Saigon-Flusses. Sie ist Industriestadt, Verkehrsknoten und Kulturzentrum mit Universitäten, Theatern, Kinos, Museen, Baudenkmälern und Parks.

Ho-Chi-Minh-Stadt erhielt ihren Namen im Jahre 1976, nachdem Nord- und Südvietnam wiedervereinigt worden waren. Sie ist im Ausland nach wie vor unter ihrem alten Namen Saigon bekannt. Als kürzere Variante des offiziellen vietnamesischen Namens Thành Phố Hồ Chí Minh (Ho-Chi-Minh-Stadt) wird in Vietnam häufig Sài Gòn gebraucht, obwohl dies offiziell nur noch den ersten Bezirk der Stadt bezeichnet.

Ursprünglich trug sie den Namen Prei Nokor (Dorf im Wald).

Als Abkürzung sieht man oft TP. HCM bzw. HCMC oder HCM City (vietnamesisch beziehungsweise englisch).

Die Stadt wurde nach Ho Chi Minh benannt, welcher im September 1945 die Demokratische Republik Vietnam proklamierte und später die Führung des Landes als Staats- und Ministerpräsident übernahm. Nach der Teilung Vietnams als Folge des Indochinakriegs 1954 wurde er Präsident der Demokratischen Republik Vietnam.

Cu Chi

Củ Chi (Huyện Củ Chi) ist ein Landkreis im Verwaltungsgebiet von Ho-Chi-Minh-Stadt. Bekannt sind die Tunnel von Củ Chi, in denen sich vietnamesische Partisanen im Vietnamkrieg von 1965 bis 1975 versteckt hielten. Das Tunnelsystem ist nach dem gleichnamigen Dorf im Landkreis benannt. Die ersten Tunnel sind 1948 entstanden. In den 1960er Jahren gruben nordvietnamesische Partisanen immer weiter und tiefer, bis das Tunnelsystem auf eine beachtliche Länge von 200 km auf drei Ebenen angewachsen war.

Unter der Erde entstanden richtige Städte mit Schulen, Lazaretten, Büros und Schlafgelegenheiten. Alle unterirdischen Gebäude waren mit Tunneln von maximal 80 cm Höhe und 70 cm Breite verbunden. Zur Außenwelt konnte man durch Klapptüren, die mit Laub und Gras bewachsen waren, gelangen. Alle Eingänge waren durch primitive, aber wirkungsvolle Fallen gesichert.

Das Mekong-Delta

Wer ins Mekong-Delta kommt, wird sofort verstehen, warum es die „Reiskammer Vietnams“ genannt wird und warum ein an einer Kokusnusspalme vertäuter Sampan nostalgische Gefühle wecken kann. Hier trifft man die einfachen Menschen, die sich wenig um den Luxus des Stadtlebens scheren. Schlendern Sie doch einfach einmal herum in My Tho, Vinh Long oder Can Tho und entdecken Sie das Alltagsleben der Vietnamesen auf dem Fluss und seinen kleinen Nebenarmen, probieren Sie frische süße Kokusnussmilch und riechen Sie den typischen Duft der Reisfelder. In Soc Trang versteckt sich die geheimnisvolle Kultur der Khmer hinter den Toren der Hinayanatempel. Mit seinen verschlungenen Nebenarmen wird Sie der Mekong von einer Überraschung zur nächsten führen. Am meisten beeindruckt die Gastfreundschaft der Menschen. Man wird aufgenommen wie ein heimkehrender Verwandter. Das Mekong-Delta ist nicht nur der größte Reiskorb, sondern auch der größte Obstgarten Vietnams. Das Obst schmeckt hier auch anders als anderswo.

My Tho

My Tho ist das Tor zum Mekongdelta. Hier finden wir die größten Obstgärten. Interessant ist ein Besuch der alten Pagode von Vien Trang, die Ende des 17. Jahrhunderts erbaut wurde. In der Pagode befinden sich 18 hölzerne Arhat-Statuen. Auch die Schlangenfarm von Dong Tam fasziniert viele Besucher.

Can Tho

Can Tho war einmal die Hauptstadt des westlichen Teils von Vietnam, der immer noch nach dem weißen Reis benannt ist. Es gibt dort auch eine berühmte Hochschule für Agrarwissenschaft.

Cai Rang

Cai Rang ist einer der größten, schwimmenden Märkte in Can Tho, insbesondere für den Obst und Gemüsehandel. Früh morgens stehen hier tausende Boote nebeneinander.

Chau Doc 

Die kulturelle Vielfalt von Chau Doc, Heimat vieler Khmer, Cham und Chinesen und nur wenige Kilometer von der kambodschanischen Grenze entfernt, ist bemerkenswert: Die kleine Stadt hat viele historische Stätten, wie das Thoai Ngoc Hau Grab und den Quan Cong Tempel. Chau Doc befindet sich direkt an der Gabelung des Hau Giang (Bassac River). Hier gibt es einen regen Bootsverkehr und auch einen schwimmenden Markt. Auch der Straßenmarkt ist einen Besuch wert. Seit der Eröffnung der Grenzübergänge im Jahr 2000 gab es hier einen regelrechten Boom. Viele Reisende, die von Vietnam nach Kambodscha reisen, kommen auf ihrem Weg durch die freundliche Kleinstadt. Von hier aus gibt es tägliche Schnellbootverbindungen nach Phnom Penh (Dauer ca. 5h).

Nui Sam

Nur wenige Kilometer von Chau Doc entfernt erhebt sich der 230 m hohe Berg Nui (Berg) Sam (Taschenkrebs) aus der flachen Landschaft. Viele kleine Tempel und Pagoden liegen ihm zu Füßen oder sind in seine Felsen und Höhlen gebaut. Hunderttausende von Pilgern kommen jedes Jahr zwischen dem 22. und 26. des vierten Mondmonats dorthin, um Glück, Segen und Reichtum von der legendären Ba Xu zu erbitten. Der Blick von oben bis weit nach Kambodscha ist spektakulär.

Soc Trang

Hier gibt es mehrere Khmer-Pagoden. Im Wäldchen neben der Ma Toc-Pagode leben Tausende von Flughunden, die von manchen Vietnamesen als Delikatesse verspeist werden. Faszinierend ist das Khmer-Museum mit seinen uralten vorgeschichtlichen Werkzeugen. Alle Exponate spiegeln eine Kultur voller geheimnisvoller Mythen wieder. Wenn Sie die unverfälschte Natur genießen möchten, fahren Sie nach Bac Lieu, Ca Mau. Sie Können problemlos in die Vogelschutzgebiete hineingehen. Die Mangrovenwälder bergen eine ungeheuer reiche Tierwelt, wie Fledermäuse, Schildkröten, Schlangen, Garnelen, Krebse und Fische sowie eine Vielfalt von Vogelarten. Dong Thap ist das Gebiet der seltenen Rotkopfkraniche.

Phan Thiet

Diese Hafenstadt liegt an der Südostküste Vietnams und ist die Hauptstadt der Provinz Bình Thuận. Das Zentrum ist ein belebter kleiner Fischerhafen mit zahlreichen bunten Booten, Märkten und Fischrestaurants. Eines der Wahrzeichen der Stadt ist der Vạn Thủy Tú-Tempel. In seinem Inneren sind mehrere Wal-Skelette zu sehen, da die Meerestiere als heilig verehrt werden.

Mui Ne

Der Badeort Mui Ne liegt 25 km von Phan Thiet entfernt. Mit seinem langen, palmengesäumten Sandstrand und konstanten Winden ist er während der Trockenzeit ein idealer Ort für Windsurfen, Kitesurfen, Segeln und andere Wassersportarten. Er hat eine belebte Hauptstraße mit Resorts, Restaurants und Geschäften.

Phu Quoc

Phu Quoc ist die größte Insel Vietnams und liegt im Golf von Thailand (Golf von Siam). Phu Quoc hat eine Fläche von 568 km² und etwa 70.000 Einwohner. Der Hauptort der Insel ist das an der Westküste gelegene Dương Đông. Als regierungsunmittelbare Stadt (TP) gehört Phu Quoc nicht (mehr) zur Provinz Kien Giang. Im Vergleich zu anderen vietnamesischen Inseln hat Phu Quoc eine sehr gute Infrastruktur, denn neben dem Flughafen Phu Quoc-International gibt es mehrere Häfen, einige asphaltierte Straßen, aber auch nichtasphaltierte breite Staubpisten, Banken, ein Krankenhaus, eine Post- und Polizeistation und einen kleinen sehenswerten Markt. Die Insel liegt ca. 40 km vor der Südwestküste Vietnams, ist 48 km lang und zwischen 3 und 28 km breit. Näher gelegen ist jedoch das nur 12 km entfernte kambodschanische Festland mit dem Kardamomgebirge (Chuor Phnom Krâvanh). Mit diesem bildet es eine gemeinsame Ökoregion. Benachbart ist auch die kambodschanische Insel Kaôh Sès in einer Entfernung von 4 km. Die höchsten mit Regenwald bedeckten Erhebungen im Norden und Osten der Insel erreichen Höhen bis zu 600 Meter (Mont Chúa 603 Meter). Ebenso wie die Inselgruppe Côn Đảo hat auch Phú Quốc (historischer Khmer-Name: Koh Trol eine leidvolle Vergangenheit als Inselstraflager. Die Franzosen bauten im Süden der Insel einen Gefängniskomplex, der später von den Amerikanern und der von dieser unterstützten südvietnamesischen Regierung übernommen wurde. Sie trägt den Namen „Coconut Tree Prison“. Heute ist die Anlage ein Museum. Nach dem Fall Saigons im Jahre 1975 geriet die Insel noch einmal in die Schlagzeilen der Weltöffentlichkeit. Die Roten Khmer (Khmer rouge) unter der Führung Pol Pots beanspruchten die Insel als ihr originäres Staatsgebiet und unternahmen zahlreiche Angriffe gegen die vietnamesische Bevölkerung auf der Insel. Nicht zuletzt diese Grenzverletzungen führten Ende 1978 zum vietnamesisch-kambodschanischen Krieg, der zur Eroberung Kambodschas durch die Vietnamesen und zum Ende der mörderischen Herrschaft der Roten Khmer führte. Quelle: wikipedia

NATURSCHUTZRESERVATE IN VIETNAM

Pflanzenwelt

Ursprünglich waren mehr als zwei Drittel der Landfläche Vietnams mit tropischem Wald bedeckt, auf dem pro m² bis zu 150 verschiedene Baumarten stehen können (in Mitteleuropa entfallen auf die gleiche Fläche nur 8-10 Arten). Im Landesinnern herrschte immergrüner Regenwald vor, mit bis zu 50 m hohen Baumriesen, und die Mangrovenwälder im Süden schützten die Flachküsten vor den Kräften des Meeres. Der natürliche Reichtum des Landes an Edelhölzern, Gewürzen (z.B. Zimt), Heilkräutern, Orchideen, Palmen, Bambus, Zuckerrohr und tropischen Früchten hat seit mehr als zwei Jahrtausenden fremde Eroberer nach Vietnam gelockt. Auf Grund der Kriege und der traditionelle Brandrodung der Bergvölker sowie der gewerbsmäßigen Gewinnung von Feuerholz und Holzkohle, ist Holz für Millionen von Vietnamesen immer noch die einzige Energiequelle, obwohl heute nur noch weniger als ein Drittel der Landfläche Vietnams von ursprünglichen Wäldern bedeckt ist.

Tierwelt

Vietnams Bestand an Wildtieren ist durch die Bomben und Gifte der Amerikaner erheblich dezimiert worden. Allein im Süden Vietnams kam eine Million Wasserbüffel ums Leben. Umso erstaunlicher ist es, dass in den letzten Jahren vermehrt Tierarten wieder aufgetaucht sind, die nicht in Vietnam, sondern auch in der übrigen Welt bereits als ausgestorben galten. Vor allem in den entlegenen Regenwäldern des Nordwestens konnten seltene Arten im Verborgenen überleben. Vietnam ist die Heimat von 275 Säugetierarten sowie von über 800 Vogel- und 2600 Fisch- und Reptilienarten. Warane, Gürteltiere, Tapire, Bären, Pangoline, riesige Pythons und junge Wildkatzen kann man manchmal auf den Tiermärkten der Städte bewundern, obwohl der Handel mit bedrohten Arten auch in Vietnam inzwischen verboten ist. Seltene und vom Aussterben bedrohte Tierarten, die in Vietnam vorkommen: Vu-Quang-Wildrind, Riesen Muntjak, Wildrind Kouprey, der „Kurze-Hosen-Affe“ Delacour-Langur, Elefant, Tiger, Java-Nashorn u.a. Beispiele seltener Vögel, die in Vietnam beobachtet worden sind: Sarus-Kranich, Blauracke, Nashornvogel, (Riesen-) Eisvogel, Schlangenhalsvogel, Smaragd-Fliegenschnäpper, Schlangenadler, Fischeule, Schwarze Rohrdommel, seltene Fasanenarten, Sonnenvögel u.v.a.

Cat Ba Nationapark

Die Insel Cat Ba ist Vietnams schönster Nationalpark. Es gibt dort viele Seen, Wasserfälle und Grotten in den spektakulären Kalksteinbergen, von denen die höchsten 331 m über dem Meeresspiegel liegen. Die meisten oberirdischen Flüsse und Seen führen nur zeitweilig Wasser, weil der größte Teil des Regenwassers versickert und in unterirdischen Strömen zum Meer fließt. So herrscht hier in der Trockenzeit Wassermangel. Obwohl Teile der Landfläche der Insel unter dem Meeresspiegel liegen, ist der größte Teil leicht hügelig und zwischen 50 – 200 m hoch. Das Wasser um Cat Ba beherbergt 200 Fischarten, 500 Weichtierarten (Schnecken und Muscheln) sowie 400 Arten von Gliedertieren wie Krebse und Spinnen. An größeren Seetieren gibt es Seehunde und drei Arten von Delphinen. Der Nationalpark ist die Heimat von 15 Säugetierarten, wie z.B. der Affe Presbytis francoisi poliocephalus, das Wildschwein Sus scrofa, Rehwild, Eichhörnchen und Igel. 21 Vogelarten, einschließlich Habicht, Hornschnabel und Kuckuck sind hier beobachtet worden. Cat Ba liegt auf einer der Flugrouten von Wasservögeln. Enten, Gänse und Strandvögel brüten in den Mangrovenwäldern und an den Stränden. Die 620 Pflanzenarten, die auf Cat Ba wachsen, schließen 118 Gehölze und 160 Heilkräuter ein.

Cuc Phuong Nationalpark

Vietnams erster Nationalpark, 1962 eingerichtet, ca. 80 km südwestlich von Hanoi, ist eines der wichtigsten Naturschutzgebiete von Vietnam. Er besteht aus ca. 222 m² Urwald und ist die Heimat einer erstaunlichen Vielfalt von Wildtieren. Es gibt 1967 Pflanzenarten mit 217 Familien und 749 Gattungen, 1800 Insektenarten mit 30 Ordnungen und 200 Familien, 137 Vogelarten und 33 Reptilienarten. Unter der Vielfalt von Tieren gibt es einige Arten, die hier entdeckt worden sind, wie z.B. ein Baum namens Bressiaopsis Cucphuongensis und das endemische rotbrüstige Eichhörnchen Callosciurus erythrinaceus Cucphuongensis. Auch den Rhesusaffen Macaca mullata kann man hin und wieder in den Wäldern beobachten.

In der Con Moong Höhle, einer der vielen Grotten des Parks, sind Steinwerkzeuge von Menschen aus vorgeschichtlicher Zeit entdeckt worden (ca. 6000-7000 v.Chr).

Tam Dao Hill

Das 930 m hoch gelegenen Arcade d’Argent, das „Dalat des Nordens“, wurde ab 1907 als Kurort und Sommerfrische für die wohlhabenden französischen Kolonisten errichtet. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über 6-8° niedriger als in der Ebene. Die Region ist als Naturschutzgebiet noch heute reich an ursprünglicher Flora und Fauna, seltenen Hölzern, Orchideen, Wild, Vögeln und Myriaden von Schmetterlingen. Tam Dao liegt etwa 70 km nordwestlich von Hanoi.

Nam Cat Tien Nationalpark

Ein neu eingerichteter Park, 36.000 ha groß, ca. 110 km nordöstlich von Saigon am Fluss Dong Nai mit tausendjährigen bis zu 40 m hohen Baumriesen. Dieser Park hat unter den Entlaubungsaktionen der Amerikaner während des Vietnamkrieges schwer gelitten, aber die großen alten Bäume haben überlebt, und die kleineren Pflanzen haben sich erholt. Auch der Bestand an Wildtieren hat sich regeneriert. Das Gebiet soll Heimat des Java-Nashorns sein, das als seltenstes lebendes Säugetier betrachtet wird. Ein anderes seltenes Tier, das hier entdeckt wurde, ist eine Rinderart, genannt Gaur. Hier leben mehr als 60 Säugetier- und Reptilienarten, und in den ausgedehnten Wald- und Sumpfgebieten, die früher den größten Teil Südvietnams bedeckten, kann eine unglaubliche Vielfalt von interessanten Vögeln – darunter einige vom Aussterben bedrohte Arten – beobachtet werden. Texte z. T. frei nach Reise-Know How Vietnam von Hella Kothmann und Wolf-Eckart Bühler, Peter Rump-Verlag, 9. Aufl. September 2008.

Politisches System

Vietnam ist eine sozialistische Republik mit Einparteiensystem, die derzeit gültige Verfassung ist von 1992. Die Nationalversammlung mit 493 Abgeordneten, die für eine Amtszeit von fünf Jahren vom Volk gewählt sind, ernennt den Staatspräsidenten (seit Juni 2006 Nguyen Minh Triet) für eine Amtszeit von fünf Jahren. Der Staatspräsident ernennt den Ministerpräsidenten als Chef der Regierung (seit Juni 2006 Nguyen Tan Dung) und auf Empfehlung des Ministerpräsidenten die Mitglieder des Kabinetts. Die Nationalversammlung tritt zweimal jährlich zusammen.
Die Richtlinien der Politik werden vom Politbüro der Kommunistischen Partei Vietnams bzw. von dessen Generalsekretär bestimmt. Höchstes Parteiorgan ist das Zentralkomitee (ZK) der Partei, das normalerweise zweimal im Jahr tagt. Alle fünf Jahre wird ein Parteikongress abgehalten. Auch die Armee des Landes untersteht der Partei, nicht dem Parlament.
(Quelle: Länder-Lexikon)

Rechtssystem

Vietnam verfügt de facto über keine unabhängige Judikative. Die im vietnamesischen Rechtssystem handelnden Personen sind alle unmittelbar oder mittelbar durch die kommunistische Partei bzw. die Vietnamesische Vaterlandsfront ausgewählt, wobei politische Zuverlässigkeit ein wichtiges Auswahlkriterium darstellt. Die Partei nimmt auch auf Rechtsentscheidungen Einfluss, welche die Monopolstellung der KPV in Frage stellen könnten. Darüber hinaus fehlt es an Richtern und Anwälten mit adäquater Ausbildung. Allerdings haben die Schöffen in Vietnam im Gegensatz zum deutschen System eine juristische Ausbildung.
Die oberste Instanz des vietnamesischen Rechtssystems ist der Oberste Volksgerichtshof, welcher der Nationalversammlung unterstellt ist und dessen Mitglieder auf Vorschlag des Staatspräsidenten von der Nationalversammlung ernannt werden. Die Nationalversammlung bestimmt auch das Budget der Judikative. Dem Obersten Volksgerichtshof sind die Volksgerichte auf Distrikts- und Provinzebene, die Militärtribunale sowie die Verwaltungs-, Wirtschafts- und Arbeitsgerichte unterstellt.
Die Todesstrafe ist in Vietnam nicht abgeschafft; sie wird unter anderem gegen Personen verhängt, die der Korruption oder des Drogenhandels überführt wurden.
(Quelle: Wikipedia)

Bildungswesen

Im Jahr 2000 wurden laut Schätzungen 92 % aller Kinder eingeschult. Jedoch nur zwei Drittel absolvierten die fünf Grundschuljahre. Speziell auf dem Land verlassen viele Kinder vorzeitig die Schule, wobei die Gründe in den Kosten für Schulgeld, Bücher und Uniformen sowie der Notwendigkeit, Geld für den Familienunterhalt verdienen zu müssen, zu suchen sind. Regional gibt es riesige Unterschiede: In einigen ländlichen Gegenden gehen nur 10 bis 15 % der Kinder länger als drei Jahre zur Schule, während in Ho-Chi-Minh-Stadt 96 % der Schüler die Grundschuljahre beenden. Nur 62,5 % der Kinder beginnen die Mittelschule.
Etwa 6 % der Einwohner über 15 Jahre sind Analphabeten; Analphabetismus betrifft 4,2 % der Männer und 7,7 % der Frauen. In Vietnam gibt es keine Schulpflicht. Da die Ausbildung selbst bezahlt werden muss und einige Familien dafür nicht genug Geld haben, schicken sie ihre Kinder nicht in die Schule.
Die Grundschule geht bis zur 5. Klasse, die Mittelschule bis zur 9.; dann muss man eine Prüfung bestehen, um in die Oberschule zu kommen (10., 11. und 12. Klasse). Wird diese nicht bestanden, bleibt man immer wieder sitzen. Dies gilt für Gymnasium und Realschule (vorausgesetzt, man bricht die Ausbildung nicht ab).
Besucht man ein Gymnasium bzw. eine Realschule, kann und darf man nicht mehr wechseln.
Es gibt staatliche und private Universitäten, die renommiertesten davon sind die Staatliche Universität Hà Nội und die Staatliche Universität Hồ-Chí-Minh-Stadt; der Zugang wird durch eine Aufnahmeprüfung der jeweiligen Universität geregelt.
Die bei weitem populärste Fremdsprache in Vietnam ist heute Englisch. Aus Gründen, die mit der Geschichte des Landes und der früheren Einbindung in den Ostblock zusammenhängen, trifft man oft Leute an, die Französisch, Russisch oder Deutsch sprechen; so haben etwa 100.000 Vietnamesen in der DDR studiert, gearbeitet oder eine Ausbildung genossen. Immer mehr Vietnamesen lernen auch Japanisch und Chinesisch.
(Quelle: Wikipedia)

Religion

Genaue Angaben über die Religionszugehörigkeit in Vietnam sind schwer zu machen. Die große Mehrheit der Vietnamesen bekennt sich zu keinem Glauben. Laut einer 2004 veröffentlichten Studie sind 81,5 % der Vietnamesen Atheisten. Schätzungen gehen von ca. 20 Millionen Buddhisten und 6 Millionen Katholiken aus. Weitere Konfessionen sind (2 Millionen Anhänger), Cao Dai (1 Million), Protestantismus (500.000) und Islam (50.000). Hoa Hao Im Religionsverständnis der Vietnamesen gibt es keine strikte Trennung verschiedener Konfessionen. Die Religiosität ist zumeist eine historisch gewachsene Mischung mit vielen Aspekten unterschiedlicher religiöser Ursprünge. Es ist üblich, regelmäßig buddhistische Pagoden zu besuchen und die Ahnen zu verehren.

Die Alltagsreligiosität, bzw. vielmehr die Lebensweise, ist im Allgemeinen am ehesten durch den Theravada- und/oder Mahayana-Buddhismus, den Taoismus, den Konfuzianismus sowie einen Animismus und insbesondere auch einen Ahnenkult beeinflusst, ohne dass es dabei zu Dogmen kommt. Rituelle Handlungselemente der unterschiedlichen Einflüsse können beim Individuum je nach Alltagssituation auftreten. Anders als in anderen asiatischen Staaten existiert in (Süd-)Vietnam seit 1963 auch eine zentrale Vereinigung von Ordensleuten und Laien aller buddhistischen Schulen, die „Kongregation der Vereinigten Vietnamesischen Buddhistischen Kirche“ (KVVBK).

Die Verfassung Vietnams sieht generell eine Religions-/Glaubensfreiheit vor. Da religiöse Institutionen aber immer auch eine gewisse Konkurrenz zum staatlichen Einfluss auf die Bevölkerung darstellen, wurden Religion und deren Institutionen zumindest in der Vergangenheit seitens der Kommunistischen Partei Vietnams mit Misstrauen behandelt.
Der katholische Glaube kam erstmals im 16. Jahrhundert mit französischen, spanischen und portugiesischen Missionaren ins Land. Er wurde unter Druck der französischen Kolonialherrschaft verbreitet. Nachdem der Katholizismus in den ersten Jahren der kommunistischen Herrschaft aktiv bekämpft wurde, bemüht sich die Regierung nun um ein besseres Verhältnis zum Heiligen Stuhl. Der Besuch von Ministerpräsident Nguyễn Tấn Dũng bei Benedikt XVI. 2007 hat die Hoffnung auf eine weitere Öffnung hin zu einer größeren Religionsfreiheit gestärkt, aber die katholische Kirche wird weiterhin als „reaktionär“ angesehen. (Quelle: Wikipedia)

Völker

Etwa 88 % der Bevölkerung sind ethnische Vietnamesen (Việt oder Kinh). Daneben sind 53 ethnische Minderheitengruppen anerkannt. Die größte davon sind die „Auslandschinesen“ (vietnam.: Hoa), deren Zahl auf etwa 1,2 Millionen geschätzt wird. Die Mehrzahl von ihnen sind Nachfahren von Einwanderern, die 1644, nach dem Zusammenbruch der Ming-Dynastie, ins Land gekommen waren. Weitere Volksgruppen sind Thai, Khmer (vor allem im Süden, der Region des Mekong-Delta, die über Jahrhunderte zu Kambodscha gehörte) und die unter der Sammelbezeichnung „Bergvölker“ (Montagnards) bekannten Bewohner der Bergregionen. Letztere, die als die ursprünglichen Bewohner des kontinentalen Südostasien gelten, wurden im Verlauf der Geschichte in Vietnam, Thailand, Myanmar und Laos von den zugewanderten Mehrheitsvölkern aus den fruchtbareren Regionen der Flussebenen und Küsten in die unzugänglichen Bergregionen verdrängt.

Da einige Angehörige der „Bergvölker“ im Indochinakrieg und im Vietnamkrieg jeweils auf Seiten Frankreichs bzw. der USA kämpften, gab es nach der Wiedervereinigung Vietnams Repressionen gegen diese Völker und sie sind in der vietnamesischen Gesellschaft teils nicht gut angesehen. Aber auch Minderheitenvölker, die auf vietnamesischer Seite gekämpft haben, finden kaum positive Beachtung. Diese Völker sind bis heute von der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes weitgehend abgeschnitten und leben vergleichsweise in Armut. Kultur und Sprache der Minderheiten unterscheiden sich meist sehr stark von jener der Vietnamesen. (Quelle: Wikipedia)

Feiertage und Feste

Einige Feiertage richten sich nach dem vietnamesischen Mondkalender. Die entsprechenden Daten sind in der Tabelle mit (Mond) gekennzeichnet.
1. Jan. Neujahr 1. 1. (Mond) Tết Nguyên Ðán – vietnamesisches Neujahrsfest, bekannt als Tet
30. April Befreiung von Saigon – Jahrestag der Befreiung Saigons 1975
1. Mai – Tag der Arbeit
2. Sep. Nationalfeiertag – Jahrestag der Ausrufung der Republik Vietnam 1945 und Gedenktag für Ho Chi Minh
15. 8. (Mond) Tết Trung Thu – Mittelherbstfest, Kinderumzüge mit Lampions
(Quelle: Wikipedia, Wikitravel) (map © by wikimedia.org)

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