India is great
India is great

Über Indien

Indien Karte

Indien Basic

Fast Facts Indien

Klima

Im wesentlichen teilt sich das Jahr in Sommer, Winter und Regenzeit, die regional unterschiedlich ausfallen. In den Sommermonaten April bis Juni ist die Hitze eigentlich nur in den Bergen zu ertragen. Die genaue Ausprägung reicht von der trockenen Brennofenhitze der Wüste Thar im Westen bis hin zur Dampfsauna Bengalens im Osten. Dem Reisenden, den das nicht schreckt, empfehle ich leichte (Baumwoll-)Kleidung und eine Kopfbedeckung. Sonnencreme ist nur nötig, falls längere Fahrten mit Motorrad o.ä. anstehen, in der Regel ist es aber ohnehin zu heiß um sich in der Sonne aufzuhalten.

Von Juli bis August ist Regenzeit (Monsun). Genaugenommen ist dies eine Regenfront, die über dem indischen Ozean entsteht und einmal pro Jahr den Subkontinent überzieht, daher ist der genaue Beginn regional unterschiedlich. Schirm und/oder Regenkleidung sind hier empfehlenswert, schützen jedoch unzureichend gegen den ständigen, heftigen Regen und die alles durchdringende Nässe.

In den Wintermonaten Dezember bis Februar kann es im Norden nachts empfindlich kühl werden, da die meisten Häuser und Wohnungen nur unzureichend gegen Kälte geschützt sind. In dieser Zeit ist Übergangskleidung angebracht. Schals und Mützen schützen vor dem Fahrtwind auf Rikshafahrten, ein warmer Schlafsack vor der nächtlichen Kälte. Für 200-300 Rs. kann ein Heizstrahler mit dickem Glühdraht (rod heater) erworben werden. Generell ist jedoch der Winter für die meisten Gebiete klimatisch die angenehmste Reisezeit.

Indien

Indien grenzt an Pakistan, China, Nepal, Bhutan, Bangladesch, Myanmar, und im Süden über den Indischen Ozean an Sri Lanka und die Malediven. Dichte Wälder, schneebedeckte Berge, grüne Täler und Hochebenen im Norden und tropische Regenwälder, sandige Wüsten und weiße Strände an den Küsten. Ein Land mit Jahrtausende alter Geschichte: Die Indus-Tal Zivilisation ist eine der ältesten der Welt. Die Aryan, ein Nomadenvolk, kamen etwa 1500 v. Chr. aus dem Nordwesten in das Indus Tal und erschufen in Symbiose mit den dort lebenden Dravidian die klassische indische Kultur. Einflüsse nahmen unter anderem arabische, türkische, persische und afghanische Völker, gefolgt von den europäischen Händlern, die die Produkte Indiens früh entdeckten. Bis zum 19. Jahrhundert hatte Großbritannien die politische Kontrolle über Indien und entließ das Land 1947 in die Unabhängigkeit. Heute ist Indien modern, traditionell, prall vor Gegensätzen, abwechslungsreich wie kein anderes Land der Erde und bereit, den Anschluss an die moderne Welt ganz zu vollziehen und dennoch stolz seine Jahrtausende alten Kulturschätze und Traditionen in die Moderne zu tradieren.

Indiens boomende Filmindustrie (ca. 900 Filmproduktionen pro Jahr, ein Drittel mehr als Hollywood), versorgt die z. Zt. 12 Mrd. Inder mit einer gemeinsamen kulturellen Plattform.

Was die Wirtschaftssituation des Subkontinents angeht, so hat er die am stärksten expandierende Volkswirtschaft der Welt. Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts wird es voraussichtlich nicht nur das bevölkerungsreichste Land der Erde sein, sondern auch mit seinem Bruttoinlandsprodukt nach China und USA an dritter Stelle liegen.

Bundesstaaten

AP Andhra Pradesh AR Arunachal Pradesh AS Assam BR Bihar CG Chhattisgarh GA Goa GJ Gujarat HR Haryana HP Himachal Pradesh JK Jammu und Kashmir JH Jharkhand KA Karnataka KL Kerala MP Madhya Pradesh MH Maharashtra MN Manipur ML Meghalaya MZ Mizoram NLNagaland OD Odisha (früher Orissa) PB Punjab RJ Rajasthan SK Sikkim TN Tamil Nadu TR Tripura UA Uttarakhand UP Uttar Pradesh WBWestbengalen (West Bengal) Unionsterritorium AN Andamanen und Nikobaren CH Chandigarh DN Dadra und Nagar Haveli DD Daman und Diu DL Delhi LD Lakshadweep PY Puducherry (früher Pondicherry) (Quelle: Wikipedia)

Delhi

Delhi ist eine Metropole im Norden Indiens und als Nationales Hauptstadtterritorium Delhi (National Capital Territory of Delhi, kurz NCT) ein direkt der indischen Zentralregierung unterstelltes Unionsterritorium. Delhi schließt mit Neu-Delhi die indische Hauptstadt ein.

Das Unionsterritorium untersteht direkt der indischen Zentralregierung, wobei ihm seit 1992 durch einen Sonderstatus ein gewisses Maß an Selbstverwaltung zusteht. So hat Delhi ein eigenes Parlament (Delhi Legislative Assembly) und eine eigene Regierung, der ein vom Parlament gewählter Chief Minister vorsteht. Das Hauptstadtterritorium Delhi ist seit 2012 in elf Distrikte unterteilt. Auf kommunaler Ebene untersteht Delhi keiner einheitlichen Stadtverwaltung, sondern ist in die fünf Statutarstädte (statutory towns) North Delhi, South Delhi, East Delhi, Neu-Delhi und Delhi Cantonment unterteilt, die jeweils eine eigene Stadtverwaltung besitzen. North Delhi, South Delhi und East Delhi entstanden 2012 durch Dreiteilung der aufgelösten Delhi Municipal Corporation.

Delhi ist mit ca. 11 Millionen Einwohnern (Volkszählung 2011) im urbanen Teil der 2012 aufgelösten Municipal Corporation of Delhi und 16,8 Millionen im Hauptstadtterritorium (Volkszählung 2011) jeweils nach Mumbai die zweitgrößte Stadt und die zweitgrößte Agglomeration Indiens und gehört weltweit zu den Megastädten.

Die National Capital Region ist eine 1991 eingeführte Planungsbehörde, die weite Teile der angrenzenden Bundesstaaten Haryana und Uttar Pradesh sowie bis nach Rajasthan mit den Großstädten Gurgaon, Ghaziabad, Noida, Faridabad, Meerut etc. einschließt und somit ca. 45 Millionen Menschen mitverwaltet. (Quelle: wikipedia)

Mumbai

Mumbai, bis 1996 offiziell Bombay, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Maharashtra in Indien und die wichtigste Hafenstadt des Subkontinents. Sie ist die sechstgrößte Metropolregion der Welt und liegt auf der Insel Salsette vor der Westküste Maharashtras. Das Stadtzentrum befindet sich auf einem schmalen Landstreifen, der von der sumpfigen Küste in das Arabische Meer hineinragt. Die Stadt ist das wirtschaftliche Zentrum Indiens. Sie ist Verkehrsknoten und Kulturzentrum mit Universitäten, Theatern, Museen und Galerien. Mumbai ist mit 12,5 Millionen Einwohnern in der eigentlichen Stadt (das heißt ohne Vorortgürtel) die größte Stadt in Indien und eine der bevölkerungsreichsten Städte der Welt. Mit 28,4 Millionen Einwohnern in der „Mumbai Metropolitan Region“ (MMR), die auch die nördlichen Gebiete mit der Stadt Thane einschließt, gehört Mumbai auch zu den größten Metropolregionen der Welt (Zahlen jeweils Volkszählung 2011).

Zahlreiche Gebäude im Zentrum Mumbais sind in einer regionalen Variation des Historismus erbaut worden, die teilweise britisch inspiriert und teilweise eine britische Interpretation des Mogul-Baustils ist. Zwei Baudenkmäler der Stadt, der Chhatrapati Shivaji Terminus und die Höhle von Elephanta stehen auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Zudem ist die Stadt als Zentrum der indischen Bollywood-Filmindustrie bekannt. (Quelle: wikipedia)

Rotes Fort

Delhis größtes Bauwerk ist „Lal Qila“, was Rotes Fort heißt, das in der nordöstlichen Ecke des alten Shahjahanabad liegt. Die dicken, roten Sandsteinmauern mit den Türmen und Zinnen sind von einem breiten, ausgetrockneten Burggraben umgeben. Das monumentale Bauwerk, 1639 bis 1648 erbaut, ist dem Fort in Agra nachempfunden. Es stand gleichzeitig für das Machtzentrum der Moguln: Hallen für private und öffentliche Empfänge, Marmorpaläste, luxuriöse Privaträume, eine Moschee und kunstvoll angelegte Gärten.

Einfache Marmorkuppeln haben die Kupferplatten ersetzt und auch von den kostbaren Steinen und Juwelen, die einst die Wände schmückten, ist kaum etwas übrig. Grund für den Verfall waren unter anderem die Plünderungen 1739 durch den persischen Herrscher Nadir Schah (1688–1747) und 1857 durch die britischen Soldaten.

Seit 2007 ist das Rote Fort als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt. Die Koordinaten sind N 28,656 E 77,2378. (Quelle: wikipedia)

Red Fort Delhi

Jama Masjid

Die Jama Masjid (auch „Freitagsmoschee“), eigentlich Masjid-i Jahan Numa in Delhi ist die größte Moschee Indiens und eine der größten der islamischen Welt. Die Moschee befindet sich auf einer stellenweise bis zu 9 m hohen Erhebung im Zentrum von Shahjahanabad, der nach dem Großmogul Shah Jahan benannten Altstadt Delhis. Sie ist nur ca. 400 m vom Roten Fort entfernt.
Der Bau erfolgte auf Geheiß Shah Jahans zwischen 1650 und 1656 (nach anderen Quellen zwischen 1644 und 1658) unter der Aufsicht von Allami Said Khan und Fazl Khan; ca. 5.000 Handwerker waren daran beteiligt. (Quelle: wikipedia)

Jama Masjid (Delhi)

Raj Ghat

Raj Ghat (Königsghat) ist eine Gedenkstätte (samadhi) am Westufer des Flusses Yamuna in Delhi, Indien. Sie wurde 1951 zur Erinnerung an Mohandas Karamchand Gandhi (1869–1948) an der Stelle errichtet, an der Gandhis Leichnam am 31. Januar 1948 eingeäschert worden war.

Das Denkmal besteht aus einer schwarzen Marmorplatte mit einer ewigen Flamme und den eingravierten letzten Worten Gandhis: „Hē Rāma – oh Gott“. Die Parkanlage an der Ring Road birgt weitere Erinnerungsstätten an bedeutende indische Politiker, unter anderem an Jawaharlal Nehru und Indira Gandhi.

Es ist üblich, die Schuhe beim Betreten der Anlage abzulegen. Am 2. Oktober, Gandhis Geburtstag und am 30. Januar, seinem Todestag, treffen sich Anhänger des Mahatmas, um seiner zu gedenken. Jeden Freitag werden im Raj-Ghat-Park Gebete abgehalten. (Quelle: wikipedia)

Rajghat

India Gate

Das India Gate (offiziell All India War Memorial) ist ein einbogiger Triumphbogen in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi.

Der 42 m hohe Bogen wurde 1921 von Edwin Lutyens nach dem Vorbild des Arc de Triomphe in Paris entworfen. Das Monument erinnert an die Soldaten aus Britisch-Indien, die im Ersten Weltkrieg für das Britische Empire ihr Leben ließen. Eingraviert sind die Namen von 90.000 indischen und britischen Kriegstoten des Ersten Weltkriegs, außerdem die Namen von 3.000 Soldaten, die an der Nordwestgrenze und 1919 im Krieg in Afghanistan starben. Auch die Toten im Bangladesch-Krieg im Jahre 1971 werden durch das Denkmal unter dem India Gate geehrt. (Quelle: wikipedia

Rashtrapati Bhavan – Präsidentenpalast

Rashtrapati Bhavan (राष्ट्रपति भवन; Hindi für „Haus des Präsidenten“, zuvor „Viceroy’s House“) ist der Amtssitz und Residenz des indischen Staatspräsidenten. Es steht westlich des India Gate und umfasst 340 Zimmer auf 4 Stockwerken. Das Bauvolumen beträgt 240.000 m³. Der Haupteingang liegt an der Prakash Vir Shastri Avenue.

Bei der Planung Neu-Delhis trug Edwin Landseer Lutyens die Hauptverantwortung für den Bau des Palastes des Vizekönigs. Sein Entwurf ist größtenteils historistisch, wobei einige Details Einflüsse aus der indischen Architektur aufnehmen wie etwa Chhatri und Jali. Der Grundriss sah zwei Flügel vor: einen für den Vizekönig, den anderen für Gäste. Entgegen der ursprünglichen Planung bewohnten die Herrscher jedoch stets den kleineren Gästeflügel, während der größere Flügel nicht als Residenz, sondern für Staatsempfänge und als Gästehaus für Staatsgäste genutzt wird.

Die Bauzeit dauerte von 1912 bis 1929. Seit 1950 ist der Palast Sitz des indischen Staatspräsidenten. (Quelle: wikipedia)

Rashtrapati Bhawan
By Anupom sarmah – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36662327

Humayun-Mausoleum

Das Humayun-Mausoleum in Delhi, Indien, ist der Grabbau von Nasiruddin Muhammad Humayun (1508–1556), dem nach Babur zweiten Herrscher des Großmogulreiches von Indien; er regierte von 1530 bis 1540 und nochmals von 1555 bis 1556. Seit dem Jahr 1993 ist der Baukomplex als Weltkulturerbestätte der UNESCO anerkannt. Im Jahr 2003 wurden Restaurierungsarbeiten abgeschlossen, finanziell unterstützt vom Aga Khan-Kulturtrust, wodurch es ermöglicht wurde, dass wieder Wasser in den Kanälen des Gartens fließen kann.

Mit dem Bau wurde 1562 (nach anderen Angaben 1564) auf Anweisung von Haji Begum (auch Hamida Banu Begum), Humayuns Witwe und Mutter von Akbar I. (1542–1605), begonnen, die Bauzeit erstreckte sich über acht Jahre. Die Bauherrin hielt ein wachsames Auge auf die Arbeiten und schlug sogar vor Ort ihr Lager auf. Architekten des Bauwerks sollen Sayyed Muhammad ibn Mirak Ghiyathuddin und sein Vater Mirak Ghiyathuddin gewesen sein, die aus Herat in Afghanistan stammten.

Später diente das Gelände als Zufluchtsort für den letzten Mogulherrscher Indiens, Bahadur Shah II. (1775–1862), den die Briten im Jahr 1857 an diesem Ort gefangen nahmen. Quelle: (wikipedia)

Humayuns-Grab

Qutub Minar

Das Qutb Minar ist ein Sieges- und Wachturm sowie ein Minarett im Qutb-Komplex in Delhi (Indien). Es gilt als frühes Meisterwerk der indo-islamischen Architektur und zählt zu den höchsten Turmbauten der islamischen Welt. Seit 1993 ist es als Teil des Qutb-Komplexes als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt. Eine Besteigung ist für Besucher nicht mehr erlaubt, seitdem im Jahr 1981 bei einem Stromausfall und einer nachfolgenden Massenpanik 45 Menschen ums Leben kamen. Quelle: (wikipedia)

Qutub-Minar

Varanasi

Varanasi, auch Benares oder Kashi genannt, ist eine Stadt im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh. Sie liegt am Ganges und hat rund 1,2 Millionen Einwohner (Volkszählung 2011). Varanasi ist eine der ältesten Städte Indiens und gilt als heiligste Stadt des Hinduismus. Wegen seiner religiösen Bedeutung hat Varanasi seit alters her Hindus aus anderen Teilen Südasiens angezogen, von denen sich viele in der Stadt niedergelassen haben. So gibt es in Varanasi größere Gemeinschaften von Volksgruppen wie Bengalen, Tamilen, Nepalesen und anderen, die in eigenen Vierteln leben und Tempel im Stil ihrer Heimatregionen erbaut haben.

Varanasi gilt als Stadt des Gottes Shiva Vishwanath („Herr des Alls“) und als eine der heiligsten Stätten des Hinduismus. Seit mehr als 2.500 Jahren pilgern Gläubige in die Stadt, die zudem ein Zentrum traditioneller hinduistischer Kultur und Wissenschaft ist.

Als besonders erstrebenswert gilt es für strenggläubige Hindus, in Varanasi im Ganges zu baden, sowie dort einmal zu sterben und verbrannt zu werden. Entlang des Flusses ziehen sich kilometerlange, stufenartige Uferbefestigungen hin, die Ghats, an denen auf der einen Seite die Gläubigen im Wasser des für sie heiligen Flusses baden und wenige Meter weiter die Leichen der Verstorbenen verbrannt werden. Die Asche streut man anschließend ins Wasser. Ein Bad im Ganges soll von Sünden reinigen. In Varanasi zu sterben und verbrannt zu werden, ist der hinduistischen Mythologie zufolge der Ausbruch aus dem ständigen Kreislauf der Wiedergeburt.

Zehn Kilometer nördlich Varanasis liegt Sarnath, der Ort, an dem Buddha die erste Predigt gehalten haben soll, nachdem er in Bodhgaya (Bihar) Erleuchtung gefunden habe. Diese Predigt ist auch als Hirschpredigt bekannt, weil sie im Hirschpark von Sarnath stattfand. Buddha Shakyamuni gilt dem Glauben mancher Hindus als Inkarnation von Vishnu. König Ashoka machte später aus Sarnath einen buddhistischen Wallfahrtsort und ließ der Legende nach dort und in seinem ganzen Reich insgesamt 84 000 Stupas und zahlreiche Klöster errichten.

In Varanasi hat auch die 1916 gegründete Banaras Hindu University (BHU) ihren Sitz. Besonderes Ziel der BHU ist das Studium und die Förderung der hinduistischen Shastras und der Sanskrit-Literatur. 2012 wurde die BHU in einer Aufstellung der 50 besten Universitäten Indiens an zweitbester Stelle platziert.

Neben den erwähnten Ganga-Ghats, den etwa einhundert getreppten Bade- und Verbrennungsplätzen, verfügt Varanasi über ca. 200 wichtige hinduistische, jainistische und buddhistische Tempel. Zu vielen davon haben Nicht-Hindus allerdings keinen Zutritt.

Vishwanath-Tempel (auch: „Goldener Tempel“)
Durga-Tempel
Tulsi-Manas-Tempel
Neuer Vishwanath-Tempel
Bharat-Mata-Tempel („Mutter-Indien-Tempel“)
Annapurna-Tempel

Quelle: (wikipedia)

Varanasi Gaht

Khajuraho

Der Tempelbezirk von Khajuraho umfasst eine Gruppe von etwa 20 Tempeln im Zentrum und in der näheren Umgebung der Stadt Khajuraho im indischen Bundesstaat Madhya Pradesh. Sie zählen zum UNESCO-Welterbe.

Der Großteil der imposanten Tempel im Tempelbezirk von Khajuraho wurde von den Herrschern der Chandella-Dynastie zwischen 950 und 1120 unserer Zeitrechnung erbaut. Sie sind heute eine der bedeutendsten Touristenattraktionen Indiens. Die frühen Tempel Khajurahos (Lalguan-Mahadeva-Tempel, Brahma-Tempel) sind zwar aus Stein errichtet, haben aber − wie die Lehmhäuser − glatte und ungegliederte Außenwände, nur einen Eingang und keine Fenster. Diese einfachen Tempel der Frühzeit entwickelten sich im Laufe von Jahr hunderten zu immer komplexeren Strukturen mit hohen Shikhara-Türmen (Lakshmana-Tempel, Kandariya-Mahadeva-Tempel). (Quelle: wikipedia)

Khajuraho Mahadev Tempel

Sarnath

Sarnath ist ein Ort im Bundesstaat Uttar Pradesh in Indien, 10 Kilometer nördlich von Varanasi. Im Wildpark zu Sarnath lehrte Siddhartha Gautama nach seiner Erleuchtung das Dharma und begründete die Sangha. Der Mönch Kondanna erlangte hier seine Erleuchtung. Neben Bodhgaya, Kapilavastu und Kushinagar gehört Sarnath zu den vier wichtigsten buddhistischen Pilgerzielen.

Nachdem Siddhartha Gautama in Bodhgaya 45 B.B.E. (589/525 v. Chr.) seine Erleuchtung erlangte, predigte er im Wildpark (Migadaya) zu Sarnath zum ersten Mal die sogenannten Vier Edlen Wahrheiten (diese enthalten den achtfachen Pfad zum Nirwana) und begründete damit den Buddhismus.

Die fünf ehemaligen Gefährten aus den Jahren der strengen Askese (Kondanna, Bhaddiya, Vappa, Mahanama und Assaji) wurden bei dieser Gelegenheit vom Buddha zu Mönchen (Bhikkhu) ordiniert und begründeten damit den buddhistischen Orden (Sangha).

Durch Ausgrabungen des Archaeological Survey of India seit dem frühen 19. Jahrhundert wurde Sarnath als eine der wichtigsten Pilgerstätten für Buddhisten aus aller Welt etabliert. Reste von Stupas, Klöstern und eine der Säulen des Ashoka zeugen von der Bedeutung des Ortes bis zu seiner Zerstörung im 12. Jahrhundert. (Quelle: wikipedia)

Sarnath

Orchha

Orchha auch Orachha  ist ein Ort mit ca. 12.500 Einwohnern im Distrikt Tikamgarh des indischen Bundesstaates Madhya Pradesh. Orchha war von 1531 bis 1950 Hauptstadt des gleichnamigen Fürstenstaats. Touristisch ist die eher ruhige Kleinstadt besonders wegen ihrer Paläste und Tempel aus dem 16. und 17. Jahrhundert attraktiv.

Sehenswürdigkeiten:

Memorialbauten (chhatris) der Fürsten von Orchha
Bedeutendstes Bauwerk ist der vielräumige, in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaute Fürstenpalast (Raja Mahal). Teile der Wände und Decken der Repräsentationsräume sind mit Malereien bedeckt, die zumeist Kriegs- und Jagdszenen sowie religiöse Themen zeigen.
Im 17. Jahrhundert wurde der Palast anlässlich eines Besuchs des Mogulherrschers Jahangir um einen repräsentativen Anbau (Jahangiri Mahal) erweitert.
Der Chaturbuj-Tempel ist Rama (7. Inkarnation Vishnus) geweiht, der in architektonischer Hinsicht ungewöhnliche Hindu-Tempel entstand in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts anstelle eines Vorgängerbaus.
Der palastähnliche Raja Ram Mandir ist der Hindugottheit Rama geweiht und entstand ebenfalls im ausgehenden 16. Jahrhundert.
Beinahe idyllisch am felsigen Flussufer der Betwa liegen die weitgehend gleich gestalteten Memorialbauten (chhatris) über den Verbrennungsplätzen der Rajas von Orchha. (Quelle: Wikipedia)

Orcha

Agra

Agra ist eine etwa 1,7 Millionen Einwohner zählende Stadt im Westen des Bundesstaats Uttar Pradesh in Indien. Sie war mit Unterbrechungen von 1526 bis 1648 die Hauptstadt des Mogulreiches und weist mehrere zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Stätten auf. Seit dem Jahr 1886 ist Agra Sitz eines katholischen Erzbistums. Die Geschichte Agras reicht in das Altertum zurück, wo sie im Mahabharata unter dem Namen Agrevaṇa erwähnt wird. Im Jahr 1080 wurde die Stadt von Heereseinheiten der aus Afghanistan stammenden muslimischen Ghaznawiden eingenommen. Die heutige Stadt wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts von Sikandar Lodi angelegt, der auch die Hauptstadt des Sultanats von Delhi hierher verlegte. Im Zuge der Eroberung des Sultanats durch Babur fiel Agra 1526 an die Moguln. Babur hielt sich häufig in Agra auf und legte den Ram Bagh an, einen der ersten Mogulgärten. Die Blütezeit Agras begann mit dem Regierungsantritt Akbars (reg. 1556–1605), der die Stadt ausbaute, und hielt bis in die Regierungszeit Aurangzebs (reg. 1658–1707) an. Mit dem Niedergang des Mogulreiches verlor auch Agra an Bedeutung. Unter den Briten war Agra seit 1836 – neben Lucknow und Allahabad – eine der Hauptstädte der North-Western Provinces und ab 1902 der United Provinces of Agra and Oudh.

Sehenswürdigkeiten:

Freitagsmoschee (Jama Masjid), Itimad-ud-Daula-Mausoleum, Akbar-Mausoleum, Sikandra
Das von 1565 bis 1571 begonnene Rote Fort mit dem später hinzugefügten Palast von Shah Jahan und der Perlmoschee (Moti Masjid) sowie die Freitagsmoschee (Jama Masjid) stehen am Rande der Altstadt.
Weitaus berühmter ist das Taj Mahal, das Shah Jahan von 1631 bis 1648 in Agra als Mausoleum für seine Gattin Mumtaz Mahal und sich selbst erbauen ließ. Dort befindet sich auch eine Anlage, um das traditionelle Spiel Pachisi mit lebenden Figuren zu spielen.
Weniger bekannt ist das auf der Ostseite des Yamuna befindliche Itimad-ud-Daula-Mausoleum, welches Nur Jahan 1928 für ihren Vater Mirza Ghiyas Beg, den unter seinem Ehrentitel Itimad-ud-Daula (‚Stütze des Staates‘) bekannten Premierminister Jahangirs erbauen ließ. Als erstes Mogul-Bauwerk wurde es vollständig mit Marmor verkleidet und begründete damit einen Stilwandel in der Architektur der damaligen Zeit.
Ein selten besuchtes Mausoleum ist das im Jahr 1635 erbaute und ehemals mit vollständig mit farbigen Steininkrustationen überzogene Chini ka Rauza, das Grabmal des aus Persien stammenden Ersten Ministers von Shah Jahan – Allāma Afzal Khāl Mullā Shukrullāh.
Ein Kuriosum ist das um 1805 für den in Diensten der aufständischen Marathen stehenden englischen Offizier John Hessing auf dem christlichen Padresanto-Friedhof von Agra erbaute Mausoleum (Red Taj).
In Agra befinden sich drei bedeutende katholische Kirchen – die bereits im Jahr 1598 erbaute, aber nach völliger Zerstörung durch Shah Jahan unter Verwendung der alten Steine im Jahr 1636 wiederaufgebaute Church of Akbar, die in direkter Nachbarschaft stehende, im Jahr 1848 eingeweihte spätere Kathedrale (Cathedral of the Immaculate Conception) und die im Jahr 1923 fertiggestellte St. Mary’s Church (mittlerweile umbenannt in Church of Our Lady of Good Health).

Taj Mahal

Fatehpur Sikri

Fatehpur Sikri ist eine Stadt im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh in Indien mit etwa 35.000 Einwohnern. Hier befand sich Ende des 16. Jahrhunderts die ehemalige Hauptstadt des Mogulreiches. Die Baudenkmäler des Palastbezirks stehen seit 1986 unter dem Schutz der UNESCO und gehören zum Weltkulturerbe der Menschheit.

Die frühere Hauptstadt des Mogulreiches unter Großmogul Akbar I. (1542–1605) wurde zwischen 1569 und 1574 erbaut. Im Jahr 1571 zog Akbar mit seinem Hofstaat hierher, doch bereits 1585 verlegte er den Hof nach Lahore, von wo aus er seine Feldzüge im Nordwesten Indiens besser leiten konnte. Zudem war die Wasserversorgung der Stadt vermutlich unzureichend. Er festigte als hervorragender Diplomat und Militärstratege seine neu gewonnenen Gebiete durch eine Politik religiöser Toleranz im Dialog mit Vertretern der wichtigsten Glaubensrichtungen.

Akbar heiratete als erster Mogul-Herrscher eine hinduistische Rajputen-Prinzessin aus Amber (Mariam uz-Zamani) und schaffte die allen Nicht-Muslimen auferlegten Sondersteuern ab. Indem er, oft durch Eheschließungen, die Loyalität lokaler Fürsten gewann, gelang es ihm, ein effizientes Steuersystem einzuführen, das es ihm schließlich ermöglichte, die Bauten in Fatehpur Sikri zu finanzieren.

Trotz seiner zahlreichen Frauen hatte er lange Zeit keine Erben, so dass er tief beeindruckt war, als er vom in Sikri lebenden Scheich Salim Chishti, einem Lehrer des Chishti-Ordens, die Prophezeiung der Geburt dreier Söhne erhielt – ein Ereignis, welches binnen weniger Jahre auch eintraf. Dem Scheich zu Ehren wurde Fatehpur Sikri erbaut.

Königspalast
Diwan-i-Am Der Hauptpalast und der Hofkomplex sind dank umfangreicher Restaurierungsarbeiten britischer Archäologen vor der Unabhängigkeit Indiens im Jahre 1947 von Großbritannien größtenteils erhalten. Die im Palastkomplex gelegene Audienzhalle (Diwan-i-Am), von Bogengängen und kunstvollen, mit Halbedelsteinen verzierten Jali-Gittern umgeben, stand im Mittelpunkt der wichtigsten Feierlichkeiten, die Untertanen durften hier ihre Petitionen an den Herrscher richten.

Die private Audienzhalle „Diwan-i-Khas“

Panch Mahal und Audienzhalle

Jodhabai-Palast
Diwan-i-Khas In der Nordwestecke des Diwan-i-Am öffnet sich ein schlichter Torbogen auf einen zweiten Hof, wo sich die private Audienzhalle (Diwan-i-Khas) befindet. Eine wunderbar skulpturierte Säule, der so genannte Thronpfeiler, auf welchem der Thron ruhte, bildet den Mittelpunkt der Halle. Nicht weit entfernt liegen die drei Räume der Schatzkammer, verziert mit Darstellungen von Meereslebewesen. Im Zentrum des Hofes befindet sich der Pachisi Court, ein riesiges steinernes Spielfeld für Pachisi.

Haus der türkischen Sultanin Der Anup Talao-Pavillon („Haus der türkischen Sultanin“) steht südwestlich des Pachisi-Feldes. Das Haus war wahrscheinlich der Palast einer von Akbars Lieblingsfrauen, der Sultanin Ruqayya Begum. Es ist mit Balkonen und Holzschnitzereien im Kashmiri-Stil verziert und zeigt türkische, persische und sogar chinesische Einflüsse. Das Gebäude könnte auch ein Dampfbad (hammam) oder Lustschlösschen gewesen sein.

Daulat Khana Akbars Privatpalast, der Daulat Khana („Ort des Glücks“), liegt auf der anderen Seite des Gartens. Er besteht aus einer Anzahl von reich mit Ornamenten verzierten Gebäuden, deren tragende Säulen auf glockenförmigen Sockeln ruhen. Im Erdgeschoss befindet sich die Bibliothek. Hier ließ sich der Kaiser – er selbst war Analphabet – Textpassagen aus den rund 50.000 Manuskripten der Bibliothek vorlesen. Dahinter liegt das Khwabgah („Haus der Träume“), das kaiserliche Schlafgemach, dessen Wände verblasste persische Inschriften zeigen.

Panch Mahal Der Panch Mahal („fünfstöckiger Palast“) ist mit seinen insgesamt 176 Säulen bzw. Pfeilern eines der berühmtesten Bauwerke Fatehpur Sikris; er erhebt sich nordwestlich des Khwabgah. Der Bau verjüngt sich sukzessive nach oben zu einem einzigen allseitig offenen Pavillon (chhatri). Das Erdgeschoss besteht aus 84 Pfeilern, eine bedeutungsvolle Zahl in der Hindu-Astrologie.

Frauengemächer Im Sunahra Makan, nahe dem hermetisch verschlossenen Frauenbereich des Hofes gelegen, soll die Mutter von Akbar, Mariam Makani, oder aber eine von seinen Frauen gelebt haben. Das Gebäude wird auch als „Miriams Haus“ oder „Palast der christlichen Königin“ bezeichnet. In den Überlieferungen deutet aber nichts auf eine Verbindung des Kaisers mit einer Christin hin.

Der „Palast der Jodhabai“, der Hauptharem, beherrscht den Haremskomplex. Mit seinen Balkonen (jharokas) und Dachpavillons (chhatris) weist er eine architektonische Mischung aus traditionellen hinduistischen und muslimischen Elementen sowie das elegante, für Fatehpur Sikri charakteristische Tulpenmuster auf. Es heißt, dass die Händler auf der kleinen Freifläche vor dem Palast ihre Waren ausbreiteten, die von den auf den Balkonen sitzenden Frauen begutachtet wurden; interessante Stücke wurden von Dienerinnen zur näheren Begutachtung nach oben gebracht. (Quelle: Wikipedia)

Fatehpur Sikri

Ranthambhore-Nationalpark

Der Ranthambhore-Nationalpark ist ein indischer Nationalpark im Bundesstaat Rajasthan. Seinen Namen erhielt er nach der im Nationalparkgebiet gelegenen Festung Ranthambhor aus dem 10. Jahrhundert. Das Gebiet wurde von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources in die Kategorie II eingestuft. Das Gebiet mit seinen wenig scheuen Tigern war eines der Vorzeigereservate des Project Tiger, doch gab es in den 1990er Jahren herbe Verluste innerhalb der Tigerpopulation durch Wilderei. Zusammen mit dem angrenzenden Kaila-Devi-Wildreservat und weiteren kleineren Schutzzonen bildet der Nationalpark das Ranthambhore-Tigerreservat. 1955 wurde das fast 400 km² große Sawai-Madhopur-Wildreservat durch die indische Regierung geschaffen. 1973 wurde das Reservat Teil des Project Tiger, das dem Schutz der indischen Tigerpopulationen dienen sollte. Ein Kerngebiet von 282 Quadratkilometer erhielt 1980 Nationalparkstatus und bildet heute zusammen mit dem Keladevi Sanctuary, dem Sawai Mansingh Sanctuary und weiteren Wäldern das Ranthambhore-Tigerreservat. Ranthambhore liegt am östlichen Rand der Aravallikette, unweit des Vindhyagebirges. Trockene Felsgebiete, einige Seen und kleinere Wasserläufe werden vor allem von Trockenwäldern gesäumt. Die Festung Ranthambhor aus dem 10. Jahrhundert erhebt sich majestätisch über dem Schutzgebiet. Das Gebiet ist bekannt für seine Bengaltiger, die wenig scheu sind und auch bei Tage gut beobachtet werden können. Darüber hinaus ist es eines der westlichsten Vorkommen der gestreiften Großkatze überhaupt. Weitere dort lebende Raubtiere sind Indische Leoparden, Streifenhyänen, Lippenbären, Goldschakale, Honigdachse, Rohrkatzen und Kleine Mungos. An Huftieren kommen Sambarhirsche, Axishirsche, Nilgauantilopen, Vierhornantilopen, Indische Gazellen und Wildschweine vor. Daneben leben im Gebiet auch zahlreiche Vogelarten, etwa die Wanderbaumelster, die sich im Park von Touristen füttern lassen. Das Ranthambhore-Tigerreservat ist eines von 53 Tigerreservaten Indiens. Das Schutzgebiet umfasst den Ranthambhore-Nationalpark[3], das Kaila-Devi-Wildreservat und weitere kleine Einheiten. Insgesamt bedeckt es eine Fläche von 1335 km². (Quelle: Wikipedia)

Ranthambhore-Nationalpark

Jaipur

Jaipur ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan mit 3 Millionen Einwohnern (Volkszählung 2011).

Jaipur ist eine schnell wachsende Industriestadt mit Metall-, Textil-, Schmuck- und chemischer Industrie; in ihrer Umgebung wird Bergbau und Landwirtschaft betrieben.
Die Stadt ist Kulturzentrum mit Universität, Theatern, Kinos, Museen, Zoo und Kunstdenkmälern und ist ein Verkehrsknotenpunkt von Straße, Eisenbahn und Flughafen.

Die Stadt wurde am 17. November 1727 von Maharadscha Jai Singh II. (1686–1743) als neue Hauptstadt des Fürstenstaates Jaipur gegründet und nach den Lehren der Shilpa Shastra erbaut. Sie gehört damit zu Rajasthans jüngeren Städten. Jaipur wird wegen der einheitlich rosaroten Farbe der Gebäude im Altstadtviertel „Pink City“ („rosa Stadt“) genannt. Den Anstrich erhielt sie 1876 in Vorbereitung auf den Besuch von Kronprinz Albert Eduard, Prince of Wales. Rosarot ist Rajasthans traditionelle Farbe der Gastlichkeit.

Nach der Unabhängigkeit Indiens von Großbritannien am 15. August 1947 verschmolz der Staat Jaipur 1949 mit den Fürstenstaaten Bikaner, Jodhpur und Jaisalmer und die Stadt Jaipur wurde 1956 Hauptstadt Rajasthans. Heute ist die Stadt als fortschrittlichstes Handels- und Wirtschaftszentrum wohlhabender denn je. 2008 kamen bei einem schweren Terrorangriff auf das urbane Leben der Stadt ca. sechzig Menschen um.

Altstadt
Die pinkfarbene Altstadt ist teilweise von einer Stadtmauer mit Zinnen und Stadttoren umzogen. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört das nahe dem Tripolia-Tor gelegene Minarett Iswari Minar Swarga Sal, das Jai Singhs Sohn Iswari bauen ließ.

Stadtpalast mit Hawa Mahal

Der Palast der Winde, ein Teil des Stadtpalastes in Jaipur

Stadtpalast von Jai Singh II.

Alte Sternwarte
Das berühmteste Wahrzeichen von Jaipur ist der sich nach oben verjüngende Hawa Mahal („Palast der Winde“). Er wurde 1799 von Maharaja Sawaj Pratap Singh erbaut. Die auffällige Konstruktion diente den zahlreichen Damen des Hofes, die sich nicht unter das einfache Volk begeben durften, als Beobachtungsposten vor allem bei den beliebten Prozessionen. So sah, hörte und roch man alles von der Straße, konnte aber aufgrund der abdunkelnden Bauweise von außen nicht bemerkt werden. Ihren Namen erhielt die Schaufassade wegen der raffinierten Luftzirkulation, die stets eine frische Brise durch die Räume ziehen ließ.

Der im Jahre 1890 gebaute Stadtpalast steht von hohen Mauern umschlossen zwischen Gärten und Höfen mitten im Stadtzentrum und ist als „Maharaja Sawai Mansingh II Museum“ für die Öffentlichkeit zugänglich. Folgende Teile des Palastkomplexes sind Teil des Museums: Mubarak Mahal, Maharani’s Palace, Diwan-i-Am und Diwan-i-Khas. Noch heute bewohnen Nachfahren der Herrscherfamilie einen Teil des Palastes und bei formellen Anlässen durchschreiten Familienangehörige in einer aufwendigen Prozession das große Tripolia-Tor der südlichen Stadtmauer.

Jantar Mantar
Die mit gelblichem Gips überzogenen Dreiecke, Kreise und Säulen aus Ziegelstein, die das Observatorium („Jantar Mantar“) des Stadtgründers und Hobbyastronomen Jai Singh II. bilden, stehen im südlichen Hof des Palastkomplexes. Zwischen 1728 und 1734 wurden insgesamt 18 Instrumente errichtet, darunter die 27 Meter hohe Sonnenuhr. Obwohl der Herrscher durch Forschungsarbeiten ausländischer Astronomen und den Rat seiner Lehrer, darunter auch seine Mutter, beeinflusst wurde, hat er etliche dieser Messinstrumente selbst entworfen. Mit ihnen lassen sich die Position und Bewegung von Sternen und Planeten bestimmen, die Zeit ablesen und sogar Voraussagen über die Intensität des Monsuns treffen. Diese Anlage ist ein beliebter Ausflugsort und seit 2010 UNESCO-Weltkulturerbe. Vor allem Kinder und Jugendliche werden hier durch ihre Lehrer und angestellte Führer in die angewandte Astronomie eingeführt. Das Jantar Mantar in Jaipur ist die größte und besterhaltene der fünf von Jai Singh II. erbauten derartigen Anlagen. Die anderen befinden sich in Delhi, Varanasi und Ujjain; die fünfte in Mathura existiert heute nicht mehr.

Festungen
Jaipur vom Fort Nahargarh aus gesehen
Zur Verteidigung und als Rückzugsgebiet für die Frauen der königlichen Familie ließ Sawai Jai Singh ab 1734 das Fort Nahargarh im Norden der Stadt erbauen. Es wurde zuletzt 1868 erweitert und prägt heute das Stadtbild. Amber, die alte Hauptstadt des Fürstenstaates Jaipur, liegt nur wenige Kilometer nördlich von Zentrum Jaipurs und gehört mit dem ab 1592 durch Maharaja Man Singh erbauten Fort Amber inzwischen ebenfalls zum Stadtgebiet. Das Fort Amber ist wegen der vergleichsweise gut erhaltenen Rajputen-Einrichtung von überregionalem touristischen Interesse. Im unmittelbar beim Fort Amber gelegenen Fort Jaigarh befindet sich die aus dem Jahr 1720 stammende, größte jemals gebaute bewegliche Kanone auf Rädern.

Ram-Niwas-Park mit Albert Hall und Central Museum
Albert Hall mit Central Museum
Im Süden der Stadt erstrecken sich auf über 145.000 m² Fläche die Grünanlagen des „Ram-Niwas-Parks“, benannt nach Ram Singh (1816–1885), der von 1835 bis 1880 in Jaipur regierte und die Pläne für den Park selbst entwarf. Auf dem Gelände des Parks befindet sich die „Albert Hall“, die vom britischen Architekten Samuel Swinton Jacob (1841–1917) entworfen wurde. Der in mehrjähriger Bauzeit ab 1867 errichtete Bau ist ein Stilmix aus zeitgenössischen britischen Vorbildern und indischer Architektur im Mogul-Stil. Er beherbergt das „Central Museum“, das neben einer ägyptischen Mumie insbesondere frühbuddhistische und hinduistische Skulpturen, Miniaturen aus Rajasthan, eine Waffensammlung, Textilien und Keramiken ausstellt. (Quelle: Wikipedia)

Fort Amber Jaipur

Shimla

Shimla ist die Hauptstadt des nordindischen Bundesstaats Himachal Pradesh, der in den Ausläufern des Himalaya-Gebirges liegt. Die ehemalige Sommerresidenz der Kronkolonie Britisch-Indien bildet den Schlusspunkt der 1903 fertiggestellten Schmalspurbahn zwischen Kalka und Shimla. Die Stadt ist auch bekannt für die Handarbeitsläden in der Fußgängerzone The Mall sowie für den Lakkar-Basar, auf dem Holzspielzeug und Kunsthandwerk verkauft werden. (Quelle: Wikipedia)

Shimla Indien

Chandigarh

Chandigarh ist eine Stadt (Municipal Corporation) in Indien.
Sie besitzt den Status eines eigenen Unionsterritoriums und ist zugleich die Hauptstadt der beiden indischen Bundesstaaten Punjab und Haryana, an deren Grenze sie liegt. Die Planstadt Chandigarh wurde nach der Teilung Indiens nach Plänen des schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier als neue Hauptstadt des indischen Teils des Punjab errichtet.
Nach der Volkszählung 2011 hat die Stadt Chandigarh rund 960.000 Einwohner, im gesamten Unionsterritorium leben knapp 1,05 Millionen Menschen. Zusammen mit den beiden Satellitenstädten Panchkula und Sahibzada Ajit Singh Nagar (ehemals Mohali) bildet Chandigarh einen Ballungsraum mit über 1,4 Millionen Einwohnern, die sogenannte „Chandigarh Tricity“. Hauptsprachen sind Hindi und Panjabi.

Chandigarh Indien

Rishikesh

Rishikesh (Ṛṣikeś; von Sanskrit rishi = „Weiser“, „Seher“) ist eine indische Stadt im Bundesstaat Uttarakhand.
Die Stadt hat ungefähr 70.000 Einwohner und liegt in einer Höhe von 372 m. Von Delhi ist sie 225 km, von der bedeutenden Pilgerstadt Haridwar 24 km entfernt.
Rishikesh ist Ausgangspunkt für Pilger zu den heiligen Orten im Garhwal-Gebirge: Badrinath, Kedarnath, Yamunotri, Gangotri und Gaumukh, der Quelle des Ganges.

Das am Fuße des Himalaya gelegene Rishikesh ist eine bekannte Pilgerstadt. Durch Rishikesh fließt der Ganges, der hier nicht nur durch mythologische Bedeutsamkeit als heiliger Fluss, sondern auch durch klares Wasser und landschaftliche Schönheit besticht. Der Ganges verlässt hier den Himalaya und fließt dann weiter durch die Ebenen Nordindiens bis zum Golf von Bengalen.
In Rishikesh gibt es eine Vielzahl an Tempeln und Ashrams, sowohl historische als auch in neuerer Zeit erbaute. Die Stadt zieht jährlich Tausende von Pilgern und Touristen an, sowohl aus Indien als auch aus westlichen Ländern. Sie beherbergt etliche Yoga-Zentren, die teilweise auf eine lange Tradition zurückblicken. Rishikesh hat daher den Ruf, die „Yoga-Hauptstadt“ der Welt zu sein. Hindus glauben, dass eine Meditation in Rishikesh, ebenso wie ein Bad im heiligen Fluss Ganges, näher zur Erlösung (Moksha) führt.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Triveni Ghat und der Bharat Mandir, der älteste Tempel der Stadt.
Während der 1960er Jahre besuchten die Beatles und mehrere andere Musiker wie Mike Love von den Beach Boys und Donovan den Ort, um zu meditieren. (Quelle: Wikipedia)

Rishikesh Indien

Amritsar

Amritsar ist eine Millionenstadt (Municipal Corporation) im indischen Bundesstaat Punjab; die Stadt ist das spirituelle Zentrum des Sikhismus.
Sehenswürdigkeiten
Wichtigstes Heiligtum der Stadt ist der im 16. Jahrhundert erbaute, aber immer wieder erweiterte und verschönerte „Goldene Tempel“ (Harmandir Sahib).
Ein weiteres bedeutendes Sikh-Heiligtum ist der Gurdwara Baba Atal mit seinem zentralen oktogonalen Turm aus dem frühen 18. Jahrhundert.
Das mit Bastionen versehene Gobindgarh Fort aus dem 18. Jahrhundert steht in der Stadtmitte.
Im britisch-indischen Kolonialstil entstand im Jahr 1892 der imposante Bau des Khalsa College.
Das Jallianwala Bagh ist die Gedenkstätte für die Opfer des Massakers aus dem Jahr 1919.
Der hinduistische Durgiana Temple wurde im Jahr 1921 neu erbaut; seine Architektur orientiert sich am „Goldenen Tempel“.
Weitere Hindu-Tempel und Sikh-Gurdwaras sind über das Stadtgebiet verteilt. (Quelle: Wikipedia)

Amritsar Indien

Haridwar

Haridwar ist eine Stadt im Bundesstaat Uttarakhand in Indien mit etwa 230.000 Einwohnern (Volkszählung 2011).
Sie ist Verwaltungssitz des Distrikts Haridwar und liegt am Ganges in einer Höhe von 288 m.
Im Hinduismus ist sie eine Pilgerstätte und zählt zu den sieben heiligen Städten. Hauptzielpunkt der Pilger ist der Hari-ki-Pauri. Im Brahmakund fließen nach Vorstellung der Gläubigen die himmlischen Wasser in den Ganges. Ein Tempel hier soll den Fußabdruck Vishnus enthalten. Der Ort ist deshalb bedeutsam, weil hier der Eintritt des Ganges in die Ebene gesehen wird.

Alle 12 Jahre findet in Haridwar an den Ufern des für Hindus heiligen Flusses Ganges ein großes religiöses Fest, die Kumbh Mela statt. Die Städte Haridwar, Allahabad, Nashik und Ujjain veranstalten die Kumbh Mela alle drei Jahre im Wechsel, also jeweils im Zwölfjahresrhythmus. Die letzte Kumbh Mela in Haridwar fand im März und April 2010 statt und wurde von 40 Millionen Menschen besucht, davon versammelten sich allein zehn Millionen am Haupttag zum Bad im Ganges.

Oberhalb Haridwars erhebt sich der Siwalik-Hügel mit dem Tempel der Manasa Devi, zu dem eine Seilbahn führt. Auf dem Leel Parbat Hügel auf der gegenüberliegenden Flussseite ist der Tempel der Chandi Devi.

Etwa 20 km von Haridwar flussaufwärts liegt der Pilgerort Rishikesh, der berühmt ist für seine Ashrams und Tempel. Bekannt wurde er, als The Beatles in den 1960er Jahren mit Maharishi Mahesh Yogi meditierten.

(Quelle: Wikipedia)

Haridwar Ghat

Kolkata

Kalkutta, offiziell Kolkata, ist die Hauptstadt des Bundesstaates Westbengalen in Indien. Mit 4,5 Millionen Einwohnern ist Kalkutta die siebtgrößte Stadt Indiens, und mit 14,1 Millionen Einwohnern in der Agglomeration (jeweils Volkszählung 2011) der drittgrößte Ballungsraum des Landes.

Mit der Gründung eines Stützpunktes der Britischen Ostindien-Kompanie im Jahr 1690 wurde Kalkutta zu einem Zentrum des britischen Besitzes in Indien. Bis 1911 war Kalkutta die Hauptstadt Britisch-Indiens. Heute ist Kalkutta Industriestadt, Verkehrsknoten und Kulturzentrum mit Universitäten, Theatern, Kinos, Museen und Galerien. Der Kalighat-Tempel zu Ehren der Göttin Kali (hier Kalika genannt) macht die Stadt zu einem der bedeutendsten hinduistischen Wallfahrtsorte. (Quelle: Wikipedia)

Kumarakom

Das Dorf Kumarakom ist eine Ansammlung kleiner Inseln auf dem Vembanad-See, und es ist ein Teil der Region Kuttanad. Das Vogelschutzgebiet hier, das sich über 14 Acres ausdehnt, ist ein beliebter Aufenthaltsort für Zugvögel und ein Paradies für Ornithologen. Silberreiher, Schlangenhalsvögel, Reiher, Krickenten, Wasservögel, Kuckuck, Wildente und Zugvögel wie der Sibirische Storch kommen in Schwärmen und faszinieren alle Besucher. Kumarakom, eine bezaubernde Backwater-Destination, bietet Besuchern viele andere Freizeitmöglichkeiten. Boot- und Angelausstattung ist im Taj Garden Retreat, einem weitläufigen alten Bungalow-Resort, verfügbar. Wasserlandschaften, Häuschen auf Stelzen, die inmitten der Kokospalmenhaine stehen und einen Panoramablick über die Backwaters bieten. Hausboote und traditionelle Kettuvalloms (Reiskähne) bieten sich zur Übernachtung an. (Quelle: Wikipedia)

Kerala-Backwaters

Periyar

Periyar ist ein Tierschutzgebiet, Nationalpark und Tigerreservat im südindischen Bundesstaat Kerala in den Bergen der Westghats an der Grenze zu Tamil Nadu. Es liegt in den Distrikten Idukki und Pathanamthitta. Das Schutzgebiet umfasst eine Fläche von 777 km², wovon ein 350 km² großer Teil der Kernzone zum Nationalpark erklärt wurde. Häufig wird auch der Name des im Gelände liegenden Ortes Thekkady als synonyme Bezeichnung geführt. Thekkady liegt knapp 100 km Luftlinie östlich von Alappuzha, rund 110 km westlich von Madurai und knapp 120 km südöstlich von Kochi.Innerhalb des Nationalparks liegt der 26 km² große Periyar-Stausee und der für Nationalpark und See namensgebende Fluss Periyar, der in den Westghats entspringt und nach 244 km ins Arabische Meer mündet. (Quelle: Wikipedia)

Vegetation:

Rund 75 Prozent des gesamten Schutzgebietes sind von unberührtem immergrünem oder halbimmergrünem tropischen Regenwald bedeckt. Dort finden sich typischerweise hochwachsende tropische Baumarten wie Vateria indica, Cullenia exarillata, Hopea parviflora, Canarium strictum, Artocarpus hirsutus und Bischofia javanica. Sie erreichen Höhen von 40 bis 50 Metern. Darunter wachsen mittelgroße, 15 bis 30 Meter hohe Bäume und kleinere, bis zu 15 Meter hohe Baumarten, wie zum Beispiel Thottea siliquosa. Die Bäume werden von Aufsitzerpflanzen wie Orchideen, Aronstabgewächsen, Moosen und Farnen bewuchert.

Knapp 13 Prozent bestehen aus Laubfeuchtwald, 7 Prozent aus Eukalyptuspflanzungen und 1,5 Prozent aus Grasland. Der Rest (rund 3,5 Prozent) des Schutzgebietes wird vom Periyar-Stausee sowie den Flüssen Periyar und Pamba eingenommen.Tiewelt

Insgesamt zählt das Reservat fast 2000 Arten von Bedecktsamern, drei Arten von Nacktsamern und 170 verschiedene Farne. Unter den Bedecktsamern sind die Familien der Süßgräser mit 168, Hülsenfrüchtler mit 155 und Orchideen mit 145 Vertretern am häufigsten.

Etwa 350 der vorkommenden Pflanzenarten können für medizinische Zwecke verwendet werden.

Tierwelt:

Säugetiere

Insgesamt 62 verschiedene Säugetierarten wurden in Periyar gezählt, darunter auch eine Reihe bedrohter Arten. Die berühmteste ist wohl der Bengaltiger, von dem aber auf Grund seiner großen Reviere und seiner Vorliebe für weniger dichtbewachsene Lebensräume nur 35 bis 40 Individuen im Park leben. In Periyar leben etwa 900 bis 1000 Elefanten, Gaur, Sambars (Pferdehirsche), Nilgiri-Tahre, Mungos, Fischotter und Bartaffen. Gelegentlich streifen auch Indische Leoparden durch Periyar.

Vögel

Bisher wurden in Periyar 320 verschiedene Arten gezählt, darunter Greif-, Wasser-, Hühner-, Tauben-, Specht-, Nashorn-, Papageien-, und Sperlingsvögel sowie einige andere. Am spektakulärsten ist sicher der bis zu 1,50 Meter lange, auffällig gefärbte Doppelhornvogel.

Reptilien (Kriechtiere)

Unter den 45 Reptilienarten des Naturschutzgebietes finden sich 30 Schlangen-, 13 Eidechsen- und zwei Schildkrötenarten. Zu den in Periyar lebenden Giftschlangen gehören u. a. die Königskobra und die Kettenviper. Häufig vorkommende Echsen sind Warane, Geckos und Schönechsen.

Amphibien (Lurche)

Von allen Wirbeltieren in Periyar weiß man über die vorkommenden Lurcharten am wenigsten. Es wurden 27 verschiedene Arten gezählt, von denen zehn ausschließlich in den Westghats beheimatet sind.

Fische

In den Gewässern des Tierschutzgebietes leben 38 verschiedene Fischarten, darunter vier in den Westghats endemische. Im Stausee kommen auch zwei aus anderen Regionen eingeführte Fische vor: die ursprünglich aus Afrika stammenden Tilapien sowie die zur Kolonialzeit aus Europa eingeführten Karpfen.

Wirbellose

Zum Vorkommen an Wirbellosen wurden nur wenige Untersuchungen durchgeführt. Am häufigsten sind Gliederfüßer (vor allem Insekten), Ringelwürmer und Weichtiere. Bemerkenswert ist die Vielfalt an Schmetterlingen, von denen es etwa 160 verschiedene Arten in Periyar gibt. (Quelle: Wikipedia)

Kovalam

Kovalam ist ein Strandort im südwestindischen Bundesstaat Kerala. Er liegt an der Küste des Arabischen Meeres 13 Kilometer südlich von Thiruvananthapuram, der Hauptstadt Keralas, und gehört zum Distrikt Thiruvananthapuram. Der Leuchtturm von Kovalam. Kovalam ist der wichtigste Strandort Keralas und ein beliebtes Reiseziel sowohl für westliche Touristen als auch wohlhabende Inder. Der Sandstrand von Kovalam zieht sich auf einer Länge von rund zwei Kilometern in einem Bogen und wird von einer ins Meer hineinragenden Felsformation in zwei Abschnitte getrennt, den Lighthouse Beach und Hawah Beach. Nördlich und südlich liegen etwas weiter abseits weitere kleinere Strände. Im Hinterland der Strände erstrecken sich weitläufige Kokospalmenhaine. Der Lighthouse Beach trägt seinen Namen nach einem Leuchtturm, der weithin sichtbar auf einem Felsen oberhalb des Strandes gelegen ist. Am Lighthouse Beach gibt es eine autofreie Touristenpromenade, auf die sich die meisten Hotels und Restaurants konzentriert haben. Kovalam war ursprünglich ein kleines Fischerdorf und wurde dann von europäischen Rucksacktouristen entdeckt. Seit Mitte der 1990er Jahre ist Kovalam auch zu einem Ziel für Pauschaltouristen geworden. Neben dem Strandurlaub sind es auch die zahlreichen ayurvedischen Wellness- und Behandlungsangebote, die westliche Touristen anziehen. (Quelle: Wikipedia)

Kovalam Südindien

Kochi

Kochi, früher Cochin, ist eine Stadt im Bundesstaat Kerala im Süden Indiens, an einem Naturhafen der Malabarküste gelegen. Die Stadt hat rund 600.000 Einwohner (Volkszählung 2011), der Ballungsraum insgesamt rund 2,1 Millionen. Damit ist Kochi zwar nur die zweitgrößte Stadt Keralas, aber Zentrum des größten Ballungsraums des Bundesstaates.  Der Hafen existiert seit 1341, als eine Flut das Hafenbecken der Stadt aushöhlte und es damit für arabische, chinesische und europäische Händler öffnete. Die Sehenswürdigkeiten wie das Fort Kochi spiegeln diese Einflüsse wider. Es handelt sich um eine Siedlung mit kolonialen einstöckigen Ziegelhäusern und verschiedenen Andachtsgebäuden. Ausladende chinesische Fischernetze sind für Kochi typisch und werden bereits seit Jahrhunderten genutzt. (Quelle: Wikipedia)

Kochi Chinese-Fishing-Nets

Kettuvallam

Ein Kettuvallam ist ein motorisiertes Hausboot, umgebaut aus einer ehemaligen Lastbarke, das vor allem in den Backwaters im indischen Bundesstaat Kerala eingesetzt wird. Es dient ausschließlich touristischen Zwecken.

Dharamsala

Dharamsala ist eine Stadt (Municipal Counil) im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh im Distrikt Kangra, dessen Verwaltungssitz sie seit 1852 ist.

Dharamsala liegt am Fuße der Dhauladhar, der ersten hohen Himalaya-Kette. Die Stadt wurde 1848 von England annektiert, und ein Jahr später wurde eine Garnison gegründet. Auf der ersten Hügelkette errichteten die Briten einen Bergort („Hill Station“) als Sommerresidenz (McLeod Ganj).

Dharamsala ist aufgeteilt in Upper Dharamsala und Lower Dharamsala. Aufgrund der Höhendifferenz liegen beide Ortsteile getrennt. Für kleinere Fahrzeuge (Riksha, Minivan, Jeep) und Fußgänger besteht eine direkte aber steile etwa zwei Kilometer lange Verbindung. Pkw, Lkw und Busse müssen eine rund neun Kilometer lange, kurvenreiche Straße zwischen den Teilorten benutzen.

In Dharamsala befindet sich die 1961 vom 14. Dalai Lama gegründete medizinische Fakultät Men-Tsee-Khang, die nach der 1916 vom 13. Dalai Lama in Lhasa gegründeten medizinischen Fakultät benannt wurde. Tenzin Choedrak, der bekannteste unter den jeweils vier Leibärzten des Dalai Lama, war Direktor des Men-Tsee-Khang/Dharamsala. (Quelle: Wikipedia)

Manali

Manali ist heute ein beliebtes Touristenziel im Himalaya und einer der Bergsteiger-Hauptorte Asiens mit Sitz des Western Himalayan Institute of Mountaineering and Allied Sports.
Auf Grund des milden Sommerklimas und seiner berühmten Tempel ist es vor allem Zielort für indische Touristen und Ausgangspunkt für Hochgebirgstouren und sportliche Aktivitäten indischer und ausländischer Touristen.

Manali Tibet

Naggar

Naggar war etwa 1400 Jahre lang die Hauptstadt des einstigen Kullu Rajas. Sie wurde von den Visudh Pal gegründet und blieb als Staatszentrale erhalten, bis die Hauptstadt von Raja Jagat Singh nach Kullu (Sultanpur) umgewandelt wurde.

Naggar Castle, der offizielle Sitz der Könige seit Jahrhunderten. wurde von Raja Sidh Singh vor mehr als 500 Jahren erbaut. Einer Legende zufolge benutzte er Steine aus dem verlassenen Palast (Gardhak) von Rana Bhonsal, um die Burg zu errichten. Er befahl den Arbeitern, eine Menschenkette über dem Beas-Fluss zu bilden, die ihr linkes und rechtes Ufer verbindet, um die Steine manuell zu transferieren. Die Burg überlebte das Erdbeben von 1905. Während die meisten Häuser im Tal und in der nahegelegenen Stadt Jawa vollständig zerstört waren, half der Einsatz erdbebensicherer Techniken, die Burg trotz der Katastrophe zu erhalten. 1978 wurde das Schloss zu einem Rastplatz und später zu einem von HPTDC betriebenen Denkmalschutzhotel umgebaut.

Der russische Maler und Entdecker Nicholas Roerich ließ sich Anfang des 20. Jahrhunderts in Naggar nieder. Das Anwesen Roerich, sein zweistöckiges Haus, ist heute ein Museum und eine wichtige Attraktion der Stadt mit einer Sammlung seiner beliebten Gemälde. (Quelle: Wickipedia)

Keylong

Keylong ist ein mittelgroßes Dorf (Village) im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh.

Keylong ist das Verwaltungszentrum des Distriktes Lahaul und Spiti. Es liegt 115 Kilometer von Manali entfernt am Manali-Leh-Highway nach Leh auf 3164 m Höhe im Himalaya, auf einer Terrasse und am Hang über dem Fluss Bhaga. (Quelle: Wickipedia)

Sarchu

Sarchu (auch bekannt als Sir Bhum Chun) ist ein wichtiger Haltepunkt mit Zeltunterkunft im Himalaya auf dem Leh-Manali Highway, an der Grenze zwischen Himachal Pradesh und Ladakh (Jammu und Kashmir) in Indien. Sie liegt zwischen Baralacha La im Süden und Lachulung La im Norden auf einer Höhe von 4.290 m. Sie ist ein umstrittenes Gebiet zwischen den Staaten Himachal Pradesh und Jammu und Kaschmir. Die Fahrt entlang der Manali-Leh-Autobahn in großer Höhe und mit unterschiedlichen Straßenverhältnissen dauert in der Regel zwei Tage, so dass Reisende und Touristen diesen Ort als Übernachtungsplatz nutzen. Ein indisches Armeelager befindet sich in der Nähe am Ufer des Tsarap Chu Flusses. Die Autobahn und damit das Lager sind im Winter gesperrt, wenn Schnee die hohen Pässe entlang der Straße blockiert. Dieser Ort kann auch als Ausgangspunkt für die schwierige Wanderung in die Region Zanskar in Ladakh genutzt werden. (Quelle: Wickipedia)

Sarchu

Tsomoriri

Der Tsomoriri (auch Tso Moriri) ist ein See im indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir. Der See liegt im Osten der Region Ladakh auf einer Höhe von 4522 m und besitzt eine Fläche von ca. 145,3 km². Er wird im Osten und Westen von über 6000 m hohen Gebirgskämmen flankiert. Der Tsomoriri besitzt zwei Hauptzuflüsse, die im Norden und im Südwesten in den See münden. Ursprünglich floss das Wasser des Tsomoriri nach Süden zum Parechu, einem linken Nebenfluss des Spiti im Einzugsgebiet des Satluj. Heute bildet der Tsomoriri einen abflusslosen See. Aufgrund des fehlenden Abflusses ist der See leicht salzhaltig. Der See ist oligotroph, das heißt er besitzt einen geringen Nährstoffgehalt. Am westlichen Seeufer befindet sich die Siedlung Korzok. Diese ist über eine Straße von der im oberen Industal gelegenen Ortschaft Mahe erreichbar. (Quelle: Wickipedia)

Leh

Leh ist eine Stadt (Municipal Committee) im indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir. Sie ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Distrikts und Hauptort der Region Ladakh. Leh gehört zu den höchstgelegenen ständig bewohnten Städten der Erde. Ursprünglich ein Haltepunkt von Händlerkarawanen, ist Leh heute bekannt für seine buddhistischen Wahrzeichen und die Trekkinggebiete der Region. Der große Palast von Leh aus dem 17. Jh. ist einer ehemaligen Residenz des Dalai Lama (dem Potala-Palast in Tibet) nachempfunden und bietet einen Ausblick auf den Basar und das Gassengewirr der Stadt. (Quelle: Wickipedia)

Uleytokpo

Das ladakhische Dorf Uleytokpo liegt 70 km westlich von Leh. Es liegt am Leh – Srinagar Highway. Das Dorf liegt auf einer Höhe von 3040 Metern und dient als Einführung in das Land der hohen Pässe“. Für einen wunderbaren Urlaub in Ladakh ist dies ein idealer Zwischenstopp zur Akklimatisierung an das herausfordernde Klima und die Höhe. Das ruhige Ambiente von Uleytokpo ist es, was die Besucher in das schöne Dorf lockt. Die Ruhe ist zwar der perfekte Rahmen für eine wunderbare Zeit, aber es gibt auch noch viel mehr zu sehen und zu tun. Camping in der Umgebung ist sehr beliebt. Auch das Trekking zu den Aussichtspfaden in Ladakh beginnt von hier aus, da viele das Dorf als Basislager behandeln.

Zu den beliebten Touristenattraktionen gehört das Dorf Lamayuru. Die Region hat sich ihren Namen für ihre einzigartigen Mondlandschaften verdient und trägt den Namen „Moonland“. Eine weitere beliebte Sehenswürdigkeit ist das Yundrung-Kloster von Lamayuru. Das alte Kloster stammt aus dem 11. Jahrhundert und hat seine Wurzeln im tibetischen Buddhismus. Hier sind wunderbare Buddha-Statuen, Wandmalereien und attraktive Holzschnitzereien zu entdecken.

Zu den unbedingt zu besuchenden Orten in Uleytokpo gehören auch das Chulichan Kloster und das Rizong Kloster. Chulichan, eines der wenigen buddhistischen Klöster in Indien, dient als Heim für Frauen, die sich bereit erklärt haben, dem Göttlichen zu dienen. Um nach Rizong zu gelangen, bedarf es einer leichten Wanderung von 2 – 3 Stunden. Obwohl nicht sehr nah, aber sehenswert ist das Likir Kloster aus dem 11. Jahrhundert. Das Kloster ist ein Geschenk des fünften Königs von Ladakh und beherbergt 120 buddhistische Mönche. und natürlich darf das Kloster Alchi mit seinen jahrtausendealten Gemälden nicht fehlen. (Quelle: Wikipedia)

Kargil

Kargil ist eine Stadt (Municipal Committee) in der Region Ladakh im indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir. Kargil ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Distrikts. Sie ist die zweitgrößte Stadt in Ladakh nach Leh. Im Jahr 2011 betrug die Einwohnerzahl von Kargil 16.338.19 % der Einwohner sind Hindus, 77 % Muslime, 2,2 % Sikhs.

Das heutige Kargil ist nicht die Hauptstadt der historischen Region Purig in der es liegt. Purig bestand aus einer Reihe von unabhängigen Königreichen wie Chiktan, Phokhar, Sodh und dem Suru Tal. Diese kleinen Reiche führten oft untereinander Krieg. Gasho „Thatha Khan“ ein vertriebener Prinz war im 9. Jahrhundert wahrscheinlich der erste Herrscher, der die zerstrittenen Reiche vereinigte. Ein anderer Sultan von Purig erweiterte das Reich um Zanskar, Pashkum und Sodh, was ungefähr dem heutigen Distrikt Kargil entspricht. Er wird als der Purig Sultan bezeichnet. Seine Hauptstadt war Karpokhar im Tal des Suru. Es heißt, dass die Zeit von Ali Sher Khan Anchan, einem Fürsten aus Skardu, im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert großen Einfluss auf die Region hatte. Dieser Herrscher aus Baltistan eroberte die meisten Fürstentümer Purigs und führte die Balti Kultur ein. Danach wurden Baltistan, Purig, Zanskar und der heute Distrikt Leh seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis 1947 als eine Verwaltungseinheit geführt als die LOC Skardu von Kargil trennte.

Vor der Teilung Indiens 1947 war Kargil Teil des Distrikts Baltistan von Ladakh, einer dünn besiedelten Region mit verschiedenen Sprachgruppen, unterschiedlichen Volksgruppen und Religionen in weitgehend von der Welt abgeschnittenen Tälern in den höchsten Bergen der Welt. Der Erste Indisch-Pakistanische Krieg (1947–48) endete mit der LOC, der den Distrikt Baltistan auftrennte und wo Kargil auf der indischen Seite in der Division Ladakh des indischen Staates Jammu und Kashmir liegt.[9] Am Ende des Dritten Indisch-Pakistanischen Krieges 1971 unterzeichneten die beiden Staaten das Shimla-Abkommen in dem sie festlegten keine militärischen Auseinandersetzungen um die Grenze mehr zu führen.

1999 drangen pakistanische Streitkräfte in das Gebiet ein, die von Indien aber im Kargil-Krieg zurückgeschlagen wurden. Das Gebiet, in dem gekämpft wurde war ein 160 km langer Streifen von Gebirgskämmen oberhalb der einzigen Straße von Srinagar nach Leh.[11] Die Militärposten auf diesen Gebirgskämmen liegen in einer Höhe von 5000 m und an einigen Stellen auch auf 5485 m. (Quelle: Wikipedia)

Sonamarg

Sonamarg (‚Goldwiese‘) ist ein verstreut liegender kleiner Himalaya-Ort mit etwa 500 Einwohnern an der alten Seidenstraße im Distrikt Ganderbal im indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir. Der Ort wurde während der Britischen Kolonialzeit als Hill Station genutzt. Sonamarg befindet sich im Tal des Flüsschens Sind in einer Höhe von etwa 2720 m ü. d. M.; der 3528 m hohe Zoji-La-Pass befindet sich nur etwa 20 km weiter östlich. Die Entfernung zur Großstadt Srinagar beträgt etwa 80 km in südwestlicher Richtung; die Städte Kargil und Leh in der Region Ladakh liegen etwa 123 bzw. 335 km nordöstlich bzw. östlich. Die Straße von Srinagar nach Leh ist üblicherweise von Ende Oktober bis Mitte April gesperrt. Die ursprünglich hier ansässige Bevölkerung trägt bereits deutliche tibetanische Gesichtszüge, doch sind in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auch Menschen aus anderen Regionen Indiens zugewandert. Früher dienten die grünen Wiesen des im Winter über längere Zeit verschneiten Tals als Weidegebiet. Erst im 18. oder 19. Jahrhundert wurden einige ehemalige Viehnomaden oder Karawanenmitglieder hier sesshaft. Heute lebt der Ort immer noch von der Viehzucht, doch trägt auch der Wander- und Trekkingtourismus ganz wesentlich zu den Einnahmen bei. Sonamarg war ein wichtiger Versorgungsplatz für Mensch und Tier am Rand der aus Tibet kommenden Seidenstraße. Die Briten nutzten das im Sommer vergleichsweise europäisch anmutende Klima und gründeten hier eine ihrer Hill Stations. Mittlerweile ist der Ort auch bei Indern und bei europäischen Wander- und Trekkingtouristen beliebt. (Quelle: Wikipedia)

Sringar

Srinagar ist eine Stadt (Municipal Corporation) im nördlichsten indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir. Sie ist Verwaltungssitz des Distrikts Srinagar und in den Sommermonaten auch die Hauptstadt des Bundesstaates. Die Stadt hat etwa 1,2 Millionen Einwohner (Volkszählung 2011). Srinagar befindet sich auf einer Höhe von 1730 m über dem Meeresspiegel zentral im Hochbecken von Kaschmir, am Fluss Jhelam, der das gesamte Becken entwässert.

Eine erste Siedlung im Bereich des heutigen Srinagar wurde im 3. Jh. v. Chr. von König Asoka gegründet. Die Stadt Srinagar selbst wurde von König Pravarasena um die christliche Zeitenwende gegründet.

Die Universitätsstadt Srinagar (University of Kashmir) ist seit dem 19. Jh. ein bedeutender Fremdenverkehrsort. Sie wird wegen ihrer vielen Wasserläufe gelegentlich mit Venedig verglichen und ist für ihre Hausboote, die als Touristenunterkünfte dienen, bekannt. In der Stadt und um den Dal-See verteilt befinden sich mehrere Landschaftsgärten, die aus der Zeit der Mogulkaiser stammen. Es gibt Bestrebungen, diese Gärten in die Liste der UNESCO Weltkulturerbestätten aufzunehmen.

Am nordwestlichen Ufer des Dal-Sees befindet sich die große Hazrat-Bal-Moschee. Die Moschee hat eine besondere Bedeutung für Muslime, da sie als Aufbewahrungsort eines Haares aus dem Bart des Propheten Mohammed gilt. Der 371 v. Chr. gebaute hinduistische Bergtempel Shankaracharya (auch: Takht-e-Suleiman), der sich in 3352 m Höhe auf dem gleichnamigen Berg in Sichtweite der Stadt befindet, ist der älteste Schrein in Kashmir.

Srinagar ist vom Kaschmir-Konflikt betroffen, das Auswärtige Amt rät aber nur (Reiseinformationen des AA, Stand: 11. Januar 2015) von einer Anreise über den Landweg ab. In Srinagar befindet sich ein Hauptquartier der UN-Beobachtermission UNMOGIP, die die Waffenstillstandslinie zwischen Indien und Pakistan überwacht. 1908 behauptete Hazrat Mirza Ghulam Ahmad der verheißene Messias und Mahdi der Endzeit zu sein und dass Gott ihm mitgeteilt habe, Jesus von Nazareth sei unter dem Namen Yuz Asaf in Srinagar begraben worden. Diese These ist in der esoterischen Literatur seither mehrmals aufgenommen worden, und in der Stadt befindet sich der Rozabal-Schrein, der als Grab Jesu Christi bezeichnet wird. (Quelle: Wikipedia)

Politisches System

Gemäß der Verfassung von 1950 ist Indien eine parlamentarische Demokratie. Indien ist, nach der Zahl der Bürger, die größte Demokratie der Erde. Das indische Parlament ist die gesetzgebende Gewalt und besteht aus zwei Kammern: dem Unterhaus (Lok Sabha) und dem Oberhaus (Rajya Sabha). Das Unterhaus wird auf fünf Jahre nach dem Prinzip des Mehrheitswahlrechtes gewählt. Wahlberechtigt ist jeder Staatsbürger, der das 18. Lebensjahr vollendet hat. Das Oberhaus ist die Vertretung der Bundesstaaten auf nationaler Ebene. Seine Mitglieder werden von den Parlamenten der Staaten gewählt.

Die Parteienlandschaft des Landes ist äußerst vielfältig (vgl. Liste politischer Parteien in Indien). Viele Parteien sind zwar auf bestimmte Bundesstaaten beschränkt, dennoch ergibt sich immer wieder die Notwendigkeit, Koalitionen zu bilden. Die „National Democratic Alliance“ (NDA) war eine Koalition, die zu Beginn ihrer Regierungszeit 1998 aus 13 Parteien bestand (unter Führung der BJP).

Der Präsident als Staatsoberhaupt wird von einem Gremium der Abgeordneten des Bundes und der Länder auf fünf Jahre gewählt. Seit 2012 hat Pranab Mukherjee das Amt inne. Die Verfassung sieht vor, dass Bundesstaaten unter President’s rule gestellt werden können, wenn das Land als „unregierbar“ gilt. Dies war in der Vergangenheit in mehreren Bundesstaaten der Fall. Das Präsidentenamt ist jedoch überwiegend von zeremoniellen oder repräsentativen Aufgaben geprägt, die politische Macht liegt beim Premierminister. Üblicherweise erteilt der Premierminister dem Präsidenten einen entsprechenden „Rat“, der in der Regel befolgt wird. Zuletzt ließ Premierminister P. V. Narasimha Rao nach den Unruhen in Ayodhya 1993 alle vier BJP-Landesregierungen ihres Amtes entheben und die Länder unter President’s rule stellen. Der Präsident ist auch oberster Befehlshaber der Streitkräfte.

Der Regierungschef in den 28 Bundesstaaten sowie in zwei von sieben Unionsterritorien ist der Chief Minister, der vom Parlament des jeweiligen Gebiets gewählt wird. (Quelle: Wikipedia)

Rechtssystem

Da in Indien Gewaltenteilung herrscht, ist die Judikative streng von Legislative und Exekutive getrennt. Oberster Gerichtshof des Landes ist der Supreme Court in Neu-Delhi mit 26 Richtern, die vom Präsidenten ernannt werden. Den Vorsitz hat der Chief Justice of India. Streitigkeiten zwischen den Staaten und der Zentralregierung fallen in seine Zuständigkeit. Außerdem stellt er die höchste Berufungsinstanz des Landes dar. Dem Supreme Court untergeordnet sind 21 High Courts der Bundesstaaten.

Ab der dritten Rechtsebene (Distriktebene) wird zwischen Zivil- und Strafgerichten unterschieden. Zivile Rechtsstreitigkeiten fallen in den Metropolitan Districts (Stadtdistrikten) in den Zuständigkeitsbereich der City Civil Courts, welche den District Courts der Landdistrikte entsprechen. Für das Strafrecht sind in Stadt- und Landdistrikten die Sessions Courts verantwortlich. Außerdem existieren Sondergerichte für spezielle Bereiche wie Familien- und Handelsrecht. Die Rechtsprechung einfach gelagerter Streitfälle der untersten Ebene findet in den Panchayats der Dörfer (Gram Panchayat) statt.

Infolge der britischen Rechtspraxis der Kolonialzeit findet in Indien heute noch vielfach das Common Law Anwendung, das sich nicht auf Gesetze, sondern auf maßgebliche Urteile hoher Gerichte in Präzedenzfällen stützt. Die Gerichtssprache ist Englisch, auf den unteren Ebenen kann aber auch in der jeweiligen regionalen Amtssprache verhandelt werden.

Eine Besonderheit im vermeintlich säkularen Indien ist seine Gesetzgebung im Familien- und Erbrecht, die jeweils eigene Regelungen für Hindus (gilt gleichzeitig auch für Sikhs, Jains und Buddhisten) und Muslime aufrechterhält.(Quelle: Wikipedia)

Bildungswesen

In Indien besteht allgemeine Schulpflicht bei einem Lebensalter von 6 bis 14 Jahren, und das indische Parlament beschloss 2002 einstimmig, das Recht auf Bildung in die Verfassung aufzunehmen.[32] Während dieses Zeitraumes ist der Besuch öffentlicher Schulen kostenlos. Das Schulsystem umfasst vier Hauptstufen: auf die fünfjährige Grundschule folgt die Mittelschule von der sechsten bis achten Klasse, darüber die höheren Schulen und schließlich die Hochschulen sowie Universitäten. Allgemein hat der Staat in der Vergangenheit besonderes Augenmerk auf die Förderung von höheren Bildungseinrichtungen gelegt, was den aus der Kolonialzeit herrührenden elitären Charakter des Bildungswesens eher noch verstärkt hat. Dennoch ziehen viele Angehörige der Mittel- und Oberschicht gerade bei der höheren Bildung private Einrichtungen den staatlichen vor.

Heute werden zwar fast alle Kinder – zumindest Jungen – tatsächlich eingeschult, in den höheren Klassenstufen wird die Zahl der Abbrecher aber immer höher. Vor allem im ländlichen Raum erhalten daher viele Kinder nur eine äußerst rudimentäre Grundbildung. Weiterführende Schulen und höhere Bildungseinrichtungen stehen dagegen meist nur in Städten zur Verfügung. Immerhin konnten seit der Unabhängigkeit große Fortschritte bei der Alphabetisierung erzielt werden. 2011 lag die Alphabetisierungsrate im Landesdurchschnitt bei 74,0 Prozent (Männer: 82,1 Prozent, Frauen: 65,5 Prozent). 2001 hatte sie noch 64,8 Prozent betragen, 1951 sogar nur 18,3 Prozent.

Da das Bildungswesen größtenteils den Bundesstaaten obliegt, weist es dementsprechend große regionale Unterschiede auf. Dies äußert sich am deutlichsten in der sehr ungleichen Analphabetenrate. Während sie in Kerala, dem Staat mit der höchsten Alphabetisierungsrate, 2011 nur 6,1 Prozent betrug, war sie im finanziell ärmsten Staat Bihar mit 36,2 Prozent fast sechsmal so hoch. Ein weiteres Problem ist die Benachteiligung von Mädchen, deren Einschulungsrate geringer ist als die von Jungen (Durchschnitt 2000 bis 2004: Jungen: 90 Prozent, Mädchen: 85 Prozent). An höheren Bildungseinrichtungen liegt der Frauenanteil in der Regel deutlich unter dem der Männer. Ein großer Schwachpunkt ist auch das bisher wenig entwickelte Berufsschulwesen. Indien verfügt über 380 Universitäten. (Quelle: Wikipedia)

Religion

Indien ist ein Mosaik aus verschiedenen Religionen, variierend von dem alten animistischen Glauben der indigenen Gemeinschaften zu der starren Orthodoxie des hinduistischen Kastensystems. Die Mehrheit der indischen Bevölkerung sind Hindus, während rund 200 Millionen (20 Prozent) Muslime sind. Daneben existieren Religionen, wie Sikhismus, Buddhismus, Jainismus und Christentum. Jawaharlal Nehru sah eine Einheit in dieser Vielfalt und die Verfassung von Indien spricht von einer säkularen Republik, in welcher es keine offizielle Staatsreligion geben darf und alle Glaubensrichtungen frei praktiziert werden können. Hinduismus – Das Grundgrüst des Hinduismus stellen die vier Veden und die Upanishaden, die eine ganzheitliche Erfassung des Wissens, Philosophie und Ethik sind. Dennoch ist der Hinduismus nicht eine Religion des Buches, sondern ein Weg des Lebens, die sich systematisch über die letzten 5000 Jahre entwickelt hat.

  • 80,5 % Hindus, Hinduismus
  • 13,4 % Moslems (hauptsächlich Sunniten) Islam
  • 2,3 % Christen, Christentum
  • 1,9 % Sikhs, Sikhreligion
  • 0,8 % Buddhisten, Buddhismus
  • 0,4 % Jainas, Jainismus
  • 0,6 % andere: (z. B. Adivasi, Bahai, Parsen) Zoroastrismus / Parsismus

Einkaufen

Indien bietet eine Fülle wunderschönster Textilien, Kunstgegenstände, Möbel, Schmuck und Unzähliges mehr. Es wird sowohl auf Bazaars als auch in festen Geschäften verkauft. Auf Märkten ist es generell üblich, zu handeln. Für Touristen, die die Preise nicht kennen, ist dies anfangs sicherlich schwierig, zumal Verkäufer Neulinge sofort erkennen und gerne den Preis erhöhen. Wer Zeit und Lust hat, sieht sich am besten bei mehreren Geschäften um und überlegt sich vorher, welchen Preis er maximal zu zahlen bereit ist (der Geübte nennt dann als Anfangsgebot etwa ein Drittel). Für die, die auf Feilschen lieber verzichten, gibt es Geschäfte mit festen Preisen („Fixed Prices“).

Typische Souvenirs werden auch von staatlich betriebenen Geschäften (governmental shops) angeboten, Handeln ist nicht nötig. Die Preise sind dort höher als auf Märkten, die Betrugsgefahr allerdings niedriger.

Viele Stadtrundfahrten enthalten die mehr oder weniger obligatorischen Besuche in Shops, die „very cheap and best quality“ Waren anbieten – man kann davon ausgehen, dass man die Provision für den Stadtführer oder das Busunternehmen mit bezahlt.

Wer größere Ausgaben tätigen möchte, z. B. für Kunstgegenstände, hochwertige Textilien o.ä., sollte ein gewisses Wissen über das Gewünschte mitbringen, um die Qualität selbst beurteilen zu können. Auf die Beschwörungen der Verkäufer sollte man sich nicht verlassen.

Küche

Es gibt Restaurants in verschiedenen Preisklassen, indisches Essen ist aber in allen Klassen meist sehr gut und selbst teure Restaurants sind nach deutschen Maßstäben billig. „Vegetarian Restaurant“ bedeutet (offensichtlich) dass kein Fleisch verkauft wird, „Pure Vegetarian“ schließt auch Eier aus, manchmal auch Zwiebeln und Knoblauch. Mughal cuisine beinhaltet normalerweise auch Fleisch. Fleisch sollte nur in sehr guten, vertrauenswürdigen Restaurants gegessen werden, da die hierfür notwendige höhere Hygiene nicht in allen Etablissements gewährleistet ist. Mughal ist allerdings auf den Norden beschränkt. Im Süden ist man konservativer das Fleisch betreffend: Restaurants, die Fleisch servieren, müssen es hier zumindest in einer eigenen Küche kochen, in der Regel wird es auch in einem eigenen Speisesaal serviert.

Ausländisches (d.h. europäisches oder chinesisches) Essen ist in vielen Restaurants erhältlich, reicht in Qualität allerdings in der Regel nicht an das heran was man gewohnt ist. Indische Küche ist sehr vielseitig und es lohnt sich in dieser Hinsicht offen zu sein. Bei Beachtung der genannten Vorsichtsmaßnahmen bezüglich des Essens kann prinzipiell alles bedenkenlos gegessen werden. Auf spezielle Anfrage können die meisten Restaurants die Speisen auch weniger scharf („not spicy“) zubereiten.

In Indien ist ausgehen gar nicht so einfach. Es gibt ein paar gute Bars in denen sich die Jugend trifft. Möchte man tanzen gehen, sollte man sich bei den Luxushotels umschauen. Die haben oftmals Diskotheken mit dabei und die sind sogar richtig gut! Allerdings ziemlich teuer. Aber es lohnt sich. Wenn die Inder feiern und tanzen ist das eine völlig andere Stimmung als hier bei uns!

Unterkunft

Von fünf Sterne Luxushotel bis zum einfachen Guesthouse mit kalter Dusche gibt es Hotels für jedes Bedürfnis und für (fast) jeden Geldbeutel. In einfacheren Hotels ist es meist erforderlich ein eigenes Vorhängeschloss mitzubringen. Für die Wintersaison gibt es in billigeren Hotels ohne fliessend heißes Wasser meist einen Service für Eimer mit heißem Wasser (bucket hot water), in den anderen Jahreszeiten wünscht man sich kein heißes Wasser.

In Touristen-Hotspots wird man normalerweise direkt nach der Ankunft von Touts, Rikschafahrern oder Rikscha fahrenden Touts umlagert, die einem ein Zimmer aufschwatzen möchten. Die Provision die diese von den Hotelbesitzern bekommen wird dann direkt auf den Zimmerpreis aufgeschlagen, daher sollte man die mehr oder minder freundlichen Angebote ausschlagen und keinem Tout etwas über Preise in anderen Hotels oder deren Brandschutzbestimmungen glauben. Da die Touts jedoch unermüdlich Tag und Nacht auf Kunden warten, geben sie einem unter Umständen auch eine wertvolle Möglichkeit ein Zimmer inmitten finsterer Nacht zu finden, oder noch ein Hotelzimmer in einer ausgebuchten Stadt zu bekommen.

Generell ist es dringend zu empfehlen, sich das gewünschte Zimmer zuerst anzusehen, einen Preis auszuhandeln und dann erst zu mieten. In einfacheren Hotels und in der Nebensaison kann es sich durchaus lohnen zu handeln.

Stromnetz

Die Stromversorgung in Indien ist mit 220-240 Volt und 50 Hz in etwa identisch mit der deutschen. Die indischen Steckdosen haben drei dicke Stifte, von denen einer die Erdung darstellt. Hotels und gemietete Zimmer haben allerdings oft universale Steckdosen, in die auch europäische oder amerikanische Stecker passen; Schutzkontaktstecker haben dann allerdings keinen Erdungskontakt. Es gibt relativ häufig Stromausfälle, daher empfiehlt es sich, vor Ort Kerzen zu kaufen. Laptops oder andere empfindliche elektronische Geräte sollten nicht direkt am Netz betrieben werden, da bei Stromausfällen Spannungsspitzen auftreten können, die elektronische Geräte beschädigen könnten. Ein spezielles Gerät zum Schutz vor Spannungsspitzen (Spike Buster/Surge Protector) kann vor Ort in Elektronikläden für 300 Rs. erstanden werden. Dieses Gerät hat auch Universalsteckdosen, so dass der Kauf von Adaptern überflüssig wird. USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung), die im Fall eines Stromausfalls für einige Zeit weiter Energie liefern, kann ebenfalls gekauft werden.

Geld

Die Indische Rupie (Hindi: रुपया, rupayā; Englisch: „rupee“) ist der Name der Währungseinheit in Indien, die von der Regierung Indiens und der Reserve Bank of India, der indischen Zentralbank, emittiert wird. Sie wird in 100 Paise unterteilt, oft als „iR“, „Rs“ und „Re“ abgekürzt und hat laut dem ISO-4217-Code die Bezeichnung „INR“.

Die heutigen Münzen haben einen Nennwert von 5, 10, 20, 25 und 50 Paise und außerdem 1, 2, 5 und 10 Rupien. Die Banknoten sind erhältlich mit Nennwert von 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1.000 Rupien. Scheine mit Nennwert von 1 und 2 Rupien werden auch emittiert, aber in geringer Zahl und sind daher sehr selten erhältlich.

Währungsrechner

http://www.finanzen.net/waehrungsrechner/euro_indische-rupie

Feiertage und Feste

Als Nationalfeiertage werden der Republic Day (Tag der Republik) am 26. Januar, dem Tag des Inkrafttretens der Verfassung im Jahre 1950, und der Independence Day (Tag der Unabhängigkeit) am 15. August, der an das Ende der britischen Kolonialherrschaft 1947 erinnert, begangen. Letzterer wird jedoch nicht so aufwändig zelebriert wie der Tag der Republik, an dem in Delhi eine große Parade stattfindet, die vom Staatspräsidenten abgenommen wird. Auch der Geburtstag des Führers der Unabhängigkeitsbewegung Mohandas Karamchand („Mahatma“) Gandhi am 2. Oktober (Gandhi Jayanti) sowie mehrere religiöse Feste sind landesweite gesetzliche Feiertage. Religiöse Festtage nehmen in Indien einen außerordentlich hohen Stellenwert ein. Zu den wichtigsten hinduistischen Feierlichkeiten gehören das Lichterfest Diwali, Dasahra (der Tag des Sieges von Rama über den Dämonen Ravana), die Frühlingsfeste Holi und Vasant Panchami, Ganesh Chaturthi zu Ehren Ganeshas, Raksha Bandhan (Fest der „Schützenden Verbindung“ zwischen Geschwistern) sowie viele weitere Pujas zu Ehren einzelner Gottheiten. Muslime feiern etwa das Opferfest (Id al-Adha) zum Höhepunkt der Pilgerfahrt (Haddsch) nach Mekka und Id al-Fitr zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Der wichtigste Feiertag der Sikhs, Buddhisten und Jainas ist der Geburtstag ihres jeweiligen Glaubensstifters (Guru Nanak bzw. Buddha bzw. Mahavira). Christen feiern vor allem Ostern und Weihnachten.

Daneben existiert eine unüberschaubare Vielzahl regionaler Feste. In der Erntezeit feiert man in ländlichen Gegenden Erntedankfeste wie das tamilische Pongal oder Lohri im Punjab, während die Menschen in anderen Landesteilen am selben Tag Makar Sankranti feiern. (Quelle: Wikipedia) (map© by wikimedia.org)

 

Simple Share Buttons