India is great
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Über Indien

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Fast Facts Indien

Klima

Im wesentlichen teilt sich das Jahr in Sommer, Winter und Regenzeit, die regional unterschiedlich ausfallen. In den Sommermonaten April bis Juni ist die Hitze eigentlich nur in den Bergen zu ertragen. Die genaue Ausprägung reicht von der trockenen Brennofenhitze der Wüste Thar im Westen bis hin zur Dampfsauna Bengalens im Osten. Dem Reisenden, den das nicht schreckt, empfehle ich leichte (Baumwoll-)Kleidung und eine Kopfbedeckung. Sonnencreme ist nur nötig, falls längere Fahrten mit Motorrad o.ä. anstehen, in der Regel ist es aber ohnehin zu heiß um sich in der Sonne aufzuhalten.

Von Juli bis August ist Regenzeit (Monsun). Genaugenommen ist dies eine Regenfront, die über dem indischen Ozean entsteht und einmal pro Jahr den Subkontinent überzieht, daher ist der genaue Beginn regional unterschiedlich. Schirm und/oder Regenkleidung sind hier empfehlenswert, schützen jedoch unzureichend gegen den ständigen, heftigen Regen und die alles durchdringende Nässe.

In den Wintermonaten Dezember bis Februar kann es im Norden nachts empfindlich kühl werden, da die meisten Häuser und Wohnungen nur unzureichend gegen Kälte geschützt sind. In dieser Zeit ist Übergangskleidung angebracht. Schals und Mützen schützen vor dem Fahrtwind auf Rikshafahrten, ein warmer Schlafsack vor der nächtlichen Kälte. Für 200-300 Rs. kann ein Heizstrahler mit dickem Glühdraht (rod heater) erworben werden. Generell ist jedoch der Winter für die meisten Gebiete klimatisch die angenehmste Reisezeit.

Indien

Indien grenzt an Pakistan, China, Nepal, Bhutan, Bangladesch, Myanmar, und im Süden über den Indischen Ozean an Sri Lanka und die Malediven. Dichte Wälder, schneebedeckte Berge, grüne Täler und Hochebenen im Norden und tropische Regenwälder, sandige Wüsten und weiße Strände an den Küsten. Ein Land mit Jahrtausende alter Geschichte: Die Indus-Tal Zivilisation ist eine der ältesten der Welt. Die Aryan, ein Nomadenvolk, kamen etwa 1500 v. Chr. aus dem Nordwesten in das Indus Tal und erschufen in Symbiose mit den dort lebenden Dravidian die klassische indische Kultur. Einflüsse nahmen unter anderem arabische, türkische, persische und afghanische Völker, gefolgt von den europäischen Händlern, die die Produkte Indiens früh entdeckten. Bis zum 19. Jahrhundert hatte Großbritannien die politische Kontrolle über Indien und entließ das Land 1947 in die Unabhängigkeit. Heute ist Indien modern, traditionell, prall vor Gegensätzen, abwechslungsreich wie kein anderes Land der Erde und bereit, den Anschluss an die moderne Welt ganz zu vollziehen und dennoch stolz seine Jahrtausende alten Kulturschätze und Traditionen in die Moderne zu tradieren.

Indiens boomende Filmindustrie (ca. 900 Filmproduktionen pro Jahr, ein Drittel mehr als Hollywood), versorgt die z. Zt. 12 Mrd. Inder mit einer gemeinsamen kulturellen Plattform.

Was die Wirtschaftssituation des Subkontinents angeht, so hat er die am stärksten expandierende Volkswirtschaft der Welt. Bis zur Mitte dieses Jahrhunderts wird es voraussichtlich nicht nur das bevölkerungsreichste Land der Erde sein, sondern auch mit seinem Bruttoinlandsprodukt nach China und USA an dritter Stelle liegen.

Bundesstaaten

AP Andhra Pradesh AR Arunachal Pradesh AS Assam BR Bihar CG Chhattisgarh GA Goa GJ Gujarat HR Haryana HP Himachal Pradesh JK Jammu und Kashmir JH Jharkhand KA Karnataka KL Kerala MP Madhya Pradesh MH Maharashtra MN Manipur ML Meghalaya MZ Mizoram NLNagaland OD Odisha (früher Orissa) PB Punjab RJ Rajasthan SK Sikkim TN Tamil Nadu TR Tripura UA Uttarakhand UP Uttar Pradesh WBWestbengalen (West Bengal) Unionsterritorium AN Andamanen und Nikobaren CH Chandigarh DN Dadra und Nagar Haveli DD Daman und Diu DL Delhi LD Lakshadweep PY Puducherry (früher Pondicherry) (Quelle: Wikipedia)

Politisches System

Gemäß der Verfassung von 1950 ist Indien eine parlamentarische Demokratie. Indien ist, nach der Zahl der Bürger, die größte Demokratie der Erde. Das indische Parlament ist die gesetzgebende Gewalt und besteht aus zwei Kammern: dem Unterhaus (Lok Sabha) und dem Oberhaus (Rajya Sabha). Das Unterhaus wird auf fünf Jahre nach dem Prinzip des Mehrheitswahlrechtes gewählt. Wahlberechtigt ist jeder Staatsbürger, der das 18. Lebensjahr vollendet hat. Das Oberhaus ist die Vertretung der Bundesstaaten auf nationaler Ebene. Seine Mitglieder werden von den Parlamenten der Staaten gewählt.

Die Parteienlandschaft des Landes ist äußerst vielfältig (vgl. Liste politischer Parteien in Indien). Viele Parteien sind zwar auf bestimmte Bundesstaaten beschränkt, dennoch ergibt sich immer wieder die Notwendigkeit, Koalitionen zu bilden. Die „National Democratic Alliance“ (NDA) war eine Koalition, die zu Beginn ihrer Regierungszeit 1998 aus 13 Parteien bestand (unter Führung der BJP).

Der Präsident als Staatsoberhaupt wird von einem Gremium der Abgeordneten des Bundes und der Länder auf fünf Jahre gewählt. Seit 2012 hat Pranab Mukherjee das Amt inne. Die Verfassung sieht vor, dass Bundesstaaten unter President’s rule gestellt werden können, wenn das Land als „unregierbar“ gilt. Dies war in der Vergangenheit in mehreren Bundesstaaten der Fall. Das Präsidentenamt ist jedoch überwiegend von zeremoniellen oder repräsentativen Aufgaben geprägt, die politische Macht liegt beim Premierminister. Üblicherweise erteilt der Premierminister dem Präsidenten einen entsprechenden „Rat“, der in der Regel befolgt wird. Zuletzt ließ Premierminister P. V. Narasimha Rao nach den Unruhen in Ayodhya 1993 alle vier BJP-Landesregierungen ihres Amtes entheben und die Länder unter President’s rule stellen. Der Präsident ist auch oberster Befehlshaber der Streitkräfte.

Der Regierungschef in den 28 Bundesstaaten sowie in zwei von sieben Unionsterritorien ist der Chief Minister, der vom Parlament des jeweiligen Gebiets gewählt wird. (Quelle: Wikipedia)

Rechtssystem

Da in Indien Gewaltenteilung herrscht, ist die Judikative streng von Legislative und Exekutive getrennt. Oberster Gerichtshof des Landes ist der Supreme Court in Neu-Delhi mit 26 Richtern, die vom Präsidenten ernannt werden. Den Vorsitz hat der Chief Justice of India. Streitigkeiten zwischen den Staaten und der Zentralregierung fallen in seine Zuständigkeit. Außerdem stellt er die höchste Berufungsinstanz des Landes dar. Dem Supreme Court untergeordnet sind 21 High Courts der Bundesstaaten.

Ab der dritten Rechtsebene (Distriktebene) wird zwischen Zivil- und Strafgerichten unterschieden. Zivile Rechtsstreitigkeiten fallen in den Metropolitan Districts (Stadtdistrikten) in den Zuständigkeitsbereich der City Civil Courts, welche den District Courts der Landdistrikte entsprechen. Für das Strafrecht sind in Stadt- und Landdistrikten die Sessions Courts verantwortlich. Außerdem existieren Sondergerichte für spezielle Bereiche wie Familien- und Handelsrecht. Die Rechtsprechung einfach gelagerter Streitfälle der untersten Ebene findet in den Panchayats der Dörfer (Gram Panchayat) statt.

Infolge der britischen Rechtspraxis der Kolonialzeit findet in Indien heute noch vielfach das Common Law Anwendung, das sich nicht auf Gesetze, sondern auf maßgebliche Urteile hoher Gerichte in Präzedenzfällen stützt. Die Gerichtssprache ist Englisch, auf den unteren Ebenen kann aber auch in der jeweiligen regionalen Amtssprache verhandelt werden.

Eine Besonderheit im vermeintlich säkularen Indien ist seine Gesetzgebung im Familien- und Erbrecht, die jeweils eigene Regelungen für Hindus (gilt gleichzeitig auch für Sikhs, Jains und Buddhisten) und Muslime aufrechterhält.(Quelle: Wikipedia)

Bildungswesen

In Indien besteht allgemeine Schulpflicht bei einem Lebensalter von 6 bis 14 Jahren, und das indische Parlament beschloss 2002 einstimmig, das Recht auf Bildung in die Verfassung aufzunehmen.[32] Während dieses Zeitraumes ist der Besuch öffentlicher Schulen kostenlos. Das Schulsystem umfasst vier Hauptstufen: auf die fünfjährige Grundschule folgt die Mittelschule von der sechsten bis achten Klasse, darüber die höheren Schulen und schließlich die Hochschulen sowie Universitäten. Allgemein hat der Staat in der Vergangenheit besonderes Augenmerk auf die Förderung von höheren Bildungseinrichtungen gelegt, was den aus der Kolonialzeit herrührenden elitären Charakter des Bildungswesens eher noch verstärkt hat. Dennoch ziehen viele Angehörige der Mittel- und Oberschicht gerade bei der höheren Bildung private Einrichtungen den staatlichen vor.

Heute werden zwar fast alle Kinder – zumindest Jungen – tatsächlich eingeschult, in den höheren Klassenstufen wird die Zahl der Abbrecher aber immer höher. Vor allem im ländlichen Raum erhalten daher viele Kinder nur eine äußerst rudimentäre Grundbildung. Weiterführende Schulen und höhere Bildungseinrichtungen stehen dagegen meist nur in Städten zur Verfügung. Immerhin konnten seit der Unabhängigkeit große Fortschritte bei der Alphabetisierung erzielt werden. 2011 lag die Alphabetisierungsrate im Landesdurchschnitt bei 74,0 Prozent (Männer: 82,1 Prozent, Frauen: 65,5 Prozent). 2001 hatte sie noch 64,8 Prozent betragen, 1951 sogar nur 18,3 Prozent.

Da das Bildungswesen größtenteils den Bundesstaaten obliegt, weist es dementsprechend große regionale Unterschiede auf. Dies äußert sich am deutlichsten in der sehr ungleichen Analphabetenrate. Während sie in Kerala, dem Staat mit der höchsten Alphabetisierungsrate, 2011 nur 6,1 Prozent betrug, war sie im finanziell ärmsten Staat Bihar mit 36,2 Prozent fast sechsmal so hoch. Ein weiteres Problem ist die Benachteiligung von Mädchen, deren Einschulungsrate geringer ist als die von Jungen (Durchschnitt 2000 bis 2004: Jungen: 90 Prozent, Mädchen: 85 Prozent). An höheren Bildungseinrichtungen liegt der Frauenanteil in der Regel deutlich unter dem der Männer. Ein großer Schwachpunkt ist auch das bisher wenig entwickelte Berufsschulwesen. Indien verfügt über 380 Universitäten. (Quelle: Wikipedia)

Religion

Indien ist ein Mosaik aus verschiedenen Religionen, variierend von dem alten animistischen Glauben der indigenen Gemeinschaften zu der starren Orthodoxie des hinduistischen Kastensystems. Die Mehrheit der indischen Bevölkerung sind Hindus, während rund 200 Millionen (20 Prozent) Muslime sind. Daneben existieren Religionen, wie Sikhismus, Buddhismus, Jainismus und Christentum. Jawaharlal Nehru sah eine Einheit in dieser Vielfalt und die Verfassung von Indien spricht von einer säkularen Republik, in welcher es keine offizielle Staatsreligion geben darf und alle Glaubensrichtungen frei praktiziert werden können. Hinduismus – Das Grundgrüst des Hinduismus stellen die vier Veden und die Upanishaden, die eine ganzheitliche Erfassung des Wissens, Philosophie und Ethik sind. Dennoch ist der Hinduismus nicht eine Religion des Buches, sondern ein Weg des Lebens, die sich systematisch über die letzten 5000 Jahre entwickelt hat.

  • 80,5 % Hindus, Hinduismus
  • 13,4 % Moslems (hauptsächlich Sunniten) Islam
  • 2,3 % Christen, Christentum
  • 1,9 % Sikhs, Sikhreligion
  • 0,8 % Buddhisten, Buddhismus
  • 0,4 % Jainas, Jainismus
  • 0,6 % andere: (z. B. Adivasi, Bahai, Parsen) Zoroastrismus / Parsismus

Einkaufen

Indien bietet eine Fülle wunderschönster Textilien, Kunstgegenstände, Möbel, Schmuck und Unzähliges mehr. Es wird sowohl auf Bazaars als auch in festen Geschäften verkauft. Auf Märkten ist es generell üblich, zu handeln. Für Touristen, die die Preise nicht kennen, ist dies anfangs sicherlich schwierig, zumal Verkäufer Neulinge sofort erkennen und gerne den Preis erhöhen. Wer Zeit und Lust hat, sieht sich am besten bei mehreren Geschäften um und überlegt sich vorher, welchen Preis er maximal zu zahlen bereit ist (der Geübte nennt dann als Anfangsgebot etwa ein Drittel). Für die, die auf Feilschen lieber verzichten, gibt es Geschäfte mit festen Preisen („Fixed Prices“).

Typische Souvenirs werden auch von staatlich betriebenen Geschäften (governmental shops) angeboten, Handeln ist nicht nötig. Die Preise sind dort höher als auf Märkten, die Betrugsgefahr allerdings niedriger.

Viele Stadtrundfahrten enthalten die mehr oder weniger obligatorischen Besuche in Shops, die „very cheap and best quality“ Waren anbieten – man kann davon ausgehen, dass man die Provision für den Stadtführer oder das Busunternehmen mit bezahlt.

Wer größere Ausgaben tätigen möchte, z. B. für Kunstgegenstände, hochwertige Textilien o.ä., sollte ein gewisses Wissen über das Gewünschte mitbringen, um die Qualität selbst beurteilen zu können. Auf die Beschwörungen der Verkäufer sollte man sich nicht verlassen.

Küche

Es gibt Restaurants in verschiedenen Preisklassen, indisches Essen ist aber in allen Klassen meist sehr gut und selbst teure Restaurants sind nach deutschen Maßstäben billig. „Vegetarian Restaurant“ bedeutet (offensichtlich) dass kein Fleisch verkauft wird, „Pure Vegetarian“ schließt auch Eier aus, manchmal auch Zwiebeln und Knoblauch. Mughal cuisine beinhaltet normalerweise auch Fleisch. Fleisch sollte nur in sehr guten, vertrauenswürdigen Restaurants gegessen werden, da die hierfür notwendige höhere Hygiene nicht in allen Etablissements gewährleistet ist. Mughal ist allerdings auf den Norden beschränkt. Im Süden ist man konservativer das Fleisch betreffend: Restaurants, die Fleisch servieren, müssen es hier zumindest in einer eigenen Küche kochen, in der Regel wird es auch in einem eigenen Speisesaal serviert.

Ausländisches (d.h. europäisches oder chinesisches) Essen ist in vielen Restaurants erhältlich, reicht in Qualität allerdings in der Regel nicht an das heran was man gewohnt ist. Indische Küche ist sehr vielseitig und es lohnt sich in dieser Hinsicht offen zu sein. Bei Beachtung der genannten Vorsichtsmaßnahmen bezüglich des Essens kann prinzipiell alles bedenkenlos gegessen werden. Auf spezielle Anfrage können die meisten Restaurants die Speisen auch weniger scharf („not spicy“) zubereiten.

In Indien ist ausgehen gar nicht so einfach. Es gibt ein paar gute Bars in denen sich die Jugend trifft. Möchte man tanzen gehen, sollte man sich bei den Luxushotels umschauen. Die haben oftmals Diskotheken mit dabei und die sind sogar richtig gut! Allerdings ziemlich teuer. Aber es lohnt sich. Wenn die Inder feiern und tanzen ist das eine völlig andere Stimmung als hier bei uns!

Unterkunft

Von fünf Sterne Luxushotel bis zum einfachen Guesthouse mit kalter Dusche gibt es Hotels für jedes Bedürfnis und für (fast) jeden Geldbeutel. In einfacheren Hotels ist es meist erforderlich ein eigenes Vorhängeschloss mitzubringen. Für die Wintersaison gibt es in billigeren Hotels ohne fliessend heißes Wasser meist einen Service für Eimer mit heißem Wasser (bucket hot water), in den anderen Jahreszeiten wünscht man sich kein heißes Wasser.

In Touristen-Hotspots wird man normalerweise direkt nach der Ankunft von Touts, Rikschafahrern oder Rikscha fahrenden Touts umlagert, die einem ein Zimmer aufschwatzen möchten. Die Provision die diese von den Hotelbesitzern bekommen wird dann direkt auf den Zimmerpreis aufgeschlagen, daher sollte man die mehr oder minder freundlichen Angebote ausschlagen und keinem Tout etwas über Preise in anderen Hotels oder deren Brandschutzbestimmungen glauben. Da die Touts jedoch unermüdlich Tag und Nacht auf Kunden warten, geben sie einem unter Umständen auch eine wertvolle Möglichkeit ein Zimmer inmitten finsterer Nacht zu finden, oder noch ein Hotelzimmer in einer ausgebuchten Stadt zu bekommen.

Generell ist es dringend zu empfehlen, sich das gewünschte Zimmer zuerst anzusehen, einen Preis auszuhandeln und dann erst zu mieten. In einfacheren Hotels und in der Nebensaison kann es sich durchaus lohnen zu handeln.

Stromnetz

Die Stromversorgung in Indien ist mit 220-240 Volt und 50 Hz in etwa identisch mit der deutschen. Die indischen Steckdosen haben drei dicke Stifte, von denen einer die Erdung darstellt. Hotels und gemietete Zimmer haben allerdings oft universale Steckdosen, in die auch europäische oder amerikanische Stecker passen; Schutzkontaktstecker haben dann allerdings keinen Erdungskontakt. Es gibt relativ häufig Stromausfälle, daher empfiehlt es sich, vor Ort Kerzen zu kaufen. Laptops oder andere empfindliche elektronische Geräte sollten nicht direkt am Netz betrieben werden, da bei Stromausfällen Spannungsspitzen auftreten können, die elektronische Geräte beschädigen könnten. Ein spezielles Gerät zum Schutz vor Spannungsspitzen (Spike Buster/Surge Protector) kann vor Ort in Elektronikläden für 300 Rs. erstanden werden. Dieses Gerät hat auch Universalsteckdosen, so dass der Kauf von Adaptern überflüssig wird. USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung), die im Fall eines Stromausfalls für einige Zeit weiter Energie liefern, kann ebenfalls gekauft werden.

Geld

Die Indische Rupie (Hindi: रुपया, rupayā; Englisch: „rupee“) ist der Name der Währungseinheit in Indien, die von der Regierung Indiens und der Reserve Bank of India, der indischen Zentralbank, emittiert wird. Sie wird in 100 Paise unterteilt, oft als „iR“, „Rs“ und „Re“ abgekürzt und hat laut dem ISO-4217-Code die Bezeichnung „INR“.

Die heutigen Münzen haben einen Nennwert von 5, 10, 20, 25 und 50 Paise und außerdem 1, 2, 5 und 10 Rupien. Die Banknoten sind erhältlich mit Nennwert von 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1.000 Rupien. Scheine mit Nennwert von 1 und 2 Rupien werden auch emittiert, aber in geringer Zahl und sind daher sehr selten erhältlich.

Währungsrechner

http://www.finanzen.net/waehrungsrechner/euro_indische-rupie

Feiertage und Feste

Als Nationalfeiertage werden der Republic Day (Tag der Republik) am 26. Januar, dem Tag des Inkrafttretens der Verfassung im Jahre 1950, und der Independence Day (Tag der Unabhängigkeit) am 15. August, der an das Ende der britischen Kolonialherrschaft 1947 erinnert, begangen. Letzterer wird jedoch nicht so aufwändig zelebriert wie der Tag der Republik, an dem in Delhi eine große Parade stattfindet, die vom Staatspräsidenten abgenommen wird. Auch der Geburtstag des Führers der Unabhängigkeitsbewegung Mohandas Karamchand („Mahatma“) Gandhi am 2. Oktober (Gandhi Jayanti) sowie mehrere religiöse Feste sind landesweite gesetzliche Feiertage. Religiöse Festtage nehmen in Indien einen außerordentlich hohen Stellenwert ein. Zu den wichtigsten hinduistischen Feierlichkeiten gehören das Lichterfest Diwali, Dasahra (der Tag des Sieges von Rama über den Dämonen Ravana), die Frühlingsfeste Holi und Vasant Panchami, Ganesh Chaturthi zu Ehren Ganeshas, Raksha Bandhan (Fest der „Schützenden Verbindung“ zwischen Geschwistern) sowie viele weitere Pujas zu Ehren einzelner Gottheiten. Muslime feiern etwa das Opferfest (Id al-Adha) zum Höhepunkt der Pilgerfahrt (Haddsch) nach Mekka und Id al-Fitr zum Ende des Fastenmonats Ramadan. Der wichtigste Feiertag der Sikhs, Buddhisten und Jainas ist der Geburtstag ihres jeweiligen Glaubensstifters (Guru Nanak bzw. Buddha bzw. Mahavira). Christen feiern vor allem Ostern und Weihnachten.

Daneben existiert eine unüberschaubare Vielzahl regionaler Feste. In der Erntezeit feiert man in ländlichen Gegenden Erntedankfeste wie das tamilische Pongal oder Lohri im Punjab, während die Menschen in anderen Landesteilen am selben Tag Makar Sankranti feiern. (Quelle: Wikipedia) (map© by wikimedia.org)

 

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